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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1859-02-21 · Heft 9 (21.2.1859) · p. Seite 120

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
23 (1859)
Issue
Heft 9 (21.2.1859)
Date
1859-02-21
Page
Seite 120 (sequence 2)
Language
German
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14 Paria und?Struensee, Mosenthal mit seiner Debora und W olffsohn mit „Eine^. Segele" nicht un^rdig ©reffirn ^rschAneh ,H abeß eistes chleibendeli^laHH' *mtm > stH.WnM K -M«ud°hI- A.PmD «tK kum Launenhaftigkeit oder Undankbarkeit vorwerfen könne. Es ist dies eine um so auffallendere Erscheinung, als da^ gegen. Schauspieler, Schauspielerinnen,^ Sgnger und.Sängerinnen, und ßzwM HDnMangdW^vnveMltnißmäßtzer Zahl unserm Stamme entsprossen find> wie dies auch schon einmal in der Zeit der alten Römer der Fall gewesen. Während also das reproductive. Talent'UnzweifelhaftMyri Händen, scheint das productive Genie, wie es in der. dramatischen Poesie am höchsten hervortritt, nicht in unß zu walten. Die Lyrik scheint das eigentliche dichterische Ge-' Hiet^U-siin^itt^Welch'em "de^°Semite Heimisch' ist? 'Die Mrik,?inWlcher Sentimentälität, Reflerion und Witz, ihre. Triumphe feiern.— In der jüngsten Zeit haben sich nun KnWJuM y ju denen wir' bei diesem Gegenstände' auch die, getauften einmal rechnen wollen, der Komödie zugew,andt. Humor, upd.MitzE waren? von -Wer Eigenschaften, ^.dit-^dem.jüdischen »Stamme. nicht abgesprochen,.werden Knuten. .,Uyter.allen,.Drangsalen, der Jahrhunderte konnten. unste .Wter.sehr heiter und, lustig.sein. Sie.hatten ihre HanSwhrste und .Lustigmacher,. sie. hatten ihre, h>rivilegirten. und -unprivilegirten Witzholde und Wörtchensagex. Weniger w.ar .dies bei. Herr. orientalischen! und spanischest Juden,her..Fall^-..aber jpom, Rheine;! an bis.sin die,.Mäl-- ißt, ^MUenjs^waren,.Mnmor,,und Mitz ^nicht minder^die steten Begleiter der Juden als Thora. mnd.^Talntud..-.M) he^ ^kmachtigten^fichdorzugßweiWDitz unN Scharfsinn.^und brachten die. bekannteMethpde>U<A PMK^hMo^^WGrE^zuMpgMN i,st?eH>! .hast -ge-; diese Mstanze des- Hu^norh,.. hej; ihrem eigenthümlichW HtzdAjFnK^hei^erMgtzruA^/rtzies.ihkj P^folgung,.Hvhn und Mntenansttzung^boten,^zwarAyekräftige^, aber doch nur eine sqlziKer-'Md^.ätzMep; Käste ward , ,.nicht . verkrüppelt.,;,abM;.doch qhne-Deschmack unh Regel,.,.von,,der, wirresten, wunderlichsten DHMpng. ,:-äi)ex hacnspaltend^Mcharfsinnso. wie. der Mch,- welcher; Mcht geradezu. Mst,seinen Megner loHgehen^^sqndern;- diesen, nur in^zuchAheil ihm,;Unperständlicher , den. Gegenstand, uingehendep MeFe-^trrHresWste^;..mustten-.MrzützKwMbdaS; Wortspiel. Hervorbringen,, und,,überall mehrzdie äußere Er» scheipungruls das.Wesen her Dinge ins. Mge fassen, j. Sol-, chexgestalr brachtecher .jüdijsche Humor.alsseinen höchsten, Repräsentanten H,ei.»rrich.Heine.chervpr, -derMe,pergif-- tezten: Pfeilspitzen-, feiner - Gatyre immer wiedergegen-stin \? "\ü. .ptwnithB eigenes besseres Selbst wendet, um damil alle edlere Lei- ^Wr fähsg war^aGpr da^r^in ringen Vorzügen und^kh§en ünabfthbaren NachthE^^ Ae, die Salz und Harz streut auf den mit dünnem Rasen, bedeckten <^gd der MM, um ihn auf immer zum iäDenIÄlHDestDtMsM ^ukMenÄ 8ünMi sagten wir, wandten sich auch Juden der Komödie zu. Wir erfreuten uns des Versuchs von Hermann H e rsch„Anna 6 DMeWIdas Stück -wechselnder Situationen ermangelt, indem nur ein und dasselbe Verhältniß in kaum veränderter Lage wiederholt zur Sprache kommt, obgleich kaum eine consequente Charakterzeichnung vorhanden ist, da misAlis nahme^beÄ sonest zuletzt iras, Gegentheil; .von.dem. thrrn, wassie Anfangs gewollt,' so ist doch gesundes-Leben ünhhistorjsche Wahrheit MUemganzen Stücke..Dies ist" aber auch die einzige erfreuliche Erscheinung, welche vyn Glaubensgenossen für die deutsche Komöhie^ apsgegantzen. Hingegen hat sich der: Berliner Kladderadatsch -- erfunden undU getragen-vori Jüden/' auch äüfM Berliner' Bühne'WhstastA?uü^chtet daselbst, in steigender. PkstgrMM ^ein^ Perwüstung.z MM gesunden Geschmacks und' L'ebests güs''M7wlr^ nur? M be- Wen'jMsten.^?WnHman;exfäM^. daß ^StückeHwien-Derlin, wie es weint.und lacht" Hunderte' vonVorstellungen erleben und das Berliner Publikum nicht müde wird, demselben Beifall.Wuja^chzM, $$b;g MMObrütung,, einer l neuen derartigen Posse als.ein. Ereigniß, als „eine ret-! tende That" betrq,chM:^so MustMa^zugrstehPi, daß, wenn! dieser Geschmack allgemein,herrsä)end^würde, wir nicht in seiner Zeit der EpigössewMten^ sondern bereits auf der z tiefsten Stufe jd.er^GeMmacklstfigkeitviangelangtzMäreE i u^UprAo mehr, Mftw wir talentirten Jugend unsres' s Stammes - zu, -.sich, ,vhn^.denverlockenden- Erfolgen.;localen j Beifafls >und klingLnh^LphnGDicht. verführest zu lasten^ soydern ausdauernd 7 h.ö Here^ ^ja. diehöchsten - Ziele mnzu-L { ü f::n.v. 0iia- \ MÄ' InstitÄe Mt? St' rlräMtiWW '' Meratur/ |;.;■*?..Wir-Hab.e.ttihaS'M«lKnügmirr..mrf«ÄMb.-nnenM an-' lzuzeigen^ daßwzxeintzÄnz'ahljvon Memplären ber;rühm-. s lichst/bekannten^AusgabMvon iMaimuni's More Mebuchim? j vpn^S.j..W.u«k?änr.PMSH?mämlich:?--rj* n-rrr-?;.i

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