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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1859-01-31 · Heft 6 (31.1.1859) · p. Seite 84

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
23 (1859)
Issue
Heft 6 (31.1.1859)
Date
1859-01-31
Page
Seite 84 (sequence 10)
Language
German
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84 raum eröffnen -und .demMindergelehrten-verwirrenUö.nnen, MtzZU. nun noch die beigegebene Uebersetzung das Ihrige beiträgt^ Man^sieht hieriden Zweck dieser Aüs-- gaben zu deutlich,;-um der Missionsgesellschaft nicht insinnirey zu; müssen/;daß sie,.-mit ihren Bibelausgahen nicht/dieDerhreitung her Bibelsondern ihre WifsionS--. zwecke und die Verwirrung der Köpfe im Auge habe. Es Wäre daher won Seifen der: Mifsionsgesellschaft anständiger, die Sache auf sich beruhen zu lassen.. / / Oesterreichischer Kaiserstaät. WaitzeA.1.8.) Januar/ (Privatmitth.) - Ein gutes B e ispieh ,'Unter dieser Ueberschrift bringt der Pesti Napte vom 15. dieses folgenden von der Commune-der Stadt Mikes, Mi Gelegenheit , der 'im Zuge begriffenen Hutweidenseparation bezüglich fernerer Dotirung für Kirche undSchule gefaßten.Beschluß, der folgendermaßen lautet: Indem .die Commune von dem Princip ausgeht, daß - ein -stets kräftiges Erblühen der Gemeinde allein von der wachsenden Intelligenz und der geistigen Entwickelung? einzelnen;SP^itglietjer zu hoffen.sei, hat sie den-festen Willender Förderung! der Volkserziehung ihre -ganzen. Kräfte, zuzuwenden, weshalb dieEommuye beschließt, ohne Unterschied der .Confessio» nur die Bedürfniffe einzelner Kirchen und Schulen in Erwägung : zu ziehen und somit anordnet, daß 1) für die nicht unirte) Kirche zu^Bekes 20 Joch Feldes.ausgeschieden, und? nachdem der Gesammtbetrag hiervon zur Deckung der; Besoldung hinreicht, in Zukunft von den armen Kindern kein Schulgeld eingefordert werde; 2) für die rö- > misch-katholische Kirche 40 Joch zu dem Behufe, daß der! bis jetzt gemeinsame Mädchen- und Knabenunterricht j aufgehoben- und jedes Geschlecht seine getrennte. Classe! Malte. 3) tj/s Szeßion für die reformirte Kirche und die bis jetzt bestandene Verschiedenheit des Grundbesitzes zwischen-den einzelnen Lehrern der reformirten. Kirche - aufgehohen.: .Endlich 4): für-die israelitische Gemeinde ■. 10 Joch -zum-.Schulzwecke. . -; Wir wollen hoffen, daß dies gute Beispiel bald Picht vereinzelt dastehen wird! . . . k. k. Frankreich. Paris, 21. Januar. (Erklärung.) Mit dem groß-' teNsErstäunen.lese ich in No. 4<-der Zeitung des I u d e n t h u m s, daß Herr Jacquot, genannt Herr von Mirecourt,:mich als Freund und Zeuge gegen Juhe-n citirt. - Ich habe nicht eine einzige Biographie die-; ses/Herrn gelesenZ-Jchkenne Hnals; SchriftstellexMar Über:.nie:-sein/Freund/ .iJch, habe ifj.rn, immep verboten, meineMiographie zu schreiben.. Einen Briessvon.Heine an mich/ /den/er als - Autograph. abd.ruckte- - erhielt er von meinem MerlegerSentu, dem Lchjhieft Zeilen alsKutograph geschenkt hatte-: ich: gab ihn -ich m nicht./.So/ viel weiß ich blosdaß,) als sch erfuhr /daß dieser Schriftsteller die Juden angriff,.. und /ich-ihmimMasais royal begegnete/ichihmaufdieSchulterklopste/sindemich ausrief: „Nun ist Ihr Ende nahe." , . ,i / Er lachte höhnisch, aber meine Weissagungging bald in Erfüllung.. Schlag auf Schlag folgte auf den Judendfeind, und drei Monate später hatte, er weder Blatt noch Verleger, und saß im Gefängniß. Ale ran d r e: W e i l k > Dänemark. ) / Kopenhagen, im.Januar.- (Privatmitth.) :Unter Bezeichnung, „ H o l st e i n i s ch e Z u st an de" bringt das dänische Blatt -,Dagbladet". No. 14. d. J<folgenden die Juden in Holstein betreffenden Artikel../ - „Wiederholte Male hat die Regierung demHerzogthum Holstein ein so weites Maß bürgerlicher Freiheit angetragen, wie es sich nur mit den Rechtsgrundsätzen des; deutschen Bundes hat vereinen lassen. - . Jedesmal ist das Anerbieten von den Vertretern.des-holsteinischen Volkes zurückgewiesen worden , und die von den .Junkern beherrschte Ständeversammlung hat mit leidenschaftlichem Eifer jede Neuerung in libexaler Wchtung zurückgew Lesen, um dagegen nach alten/schlechvig - holsteinischen Phantasien zu jagen. Das -Resultat hiervon ist, daß Holstein in nicht wenigen Beziehungen auf einem vollkommen so. mittelalterlichen Standpunkt -wie Mecklenburg, Lauenburg, Hessen - Kassel -undähnliche Paradiese deutscher Junker sich befindet." /; Eben in diesen Tagen ist uns ein schlagender Zug, der dieses bewegt, mitgetheilt worden. Die Sache he- . rührt. die bürgerliche Stellung der Juden in Holstein. Unterm 7. December 1852 hat.das. Jnspectorat des adeligen Gutes Ahrensburg nachstehendes Schreiben an den Vorstand der dortigen jüdischen -Gemeinde erlassen : V : j U; .;; , .; -; ., V. .; ) „Dem Vorstand der israelitischen GemeindeHierselbst wird, in Gemäßheit Rescripts deshohen Königlichen Ministeriums fürdieHerzogthümer Holstein und Lauenburg vom 30. November d. J., Folgendes zur,Nachachtung mitgetheilt: .

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