Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 23 (1859)
- Issue
- Heft 4 (17.1.1859)
- Date
- 1859-01-17
- Page
- Seite 54 (sequence 12)
- Language
- German
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ihre Sprache,. verderheNs mögen.- iUudcyrun,gar.hie.armen ,radebrechende«,Iude^-die, sollen^wohl ganz besonders hep Mund; haltßNMd beiihrer Muttersprache bleibett? .SchMher Dieses ist nup begierig M wissen,, welche Sprache ihnen denn Herr v. T. als'Muttersprache zuerkennen wolle?. «.Doch,wohl nichtdie biblische hebräische z dM-^e^i^ja-- doch be^ceii^ seit zM Jahrtausenden^ nscht mehrAei^enAuhett;assiKoDsprachr gebräuchlich, und gilt . itt letzt ger Zeit nur no ch als M lehrte Schriftsprache bei manchen literarischen Productionen. ,L)der willer ihnen d^S, sogepannte Mauscheln, Wje'^se^in'd^heHnntM^Posse, Myse.r/PerH^upd. im' Lebenuus dem 'TrödelMarktevoWmmt , .alsihrr Muttersprache, bezeichnen? Dann thüt. er einer großen Nation' Ünrechtt, Penis dieses' Polyglotten-Zargyn,. welche/arK' einem .©em^ MtH^n Ursprungs besteht, ist. uichtHe Dj^epspsa^eHr^Juden,'sondern'i st eine.^olgebe^mltieEaltt und Ghetto-Systems-, welches doch; wohl.'setzt, in, unserer aufg'eflärten und/tolerayten Zeit 'Niemand,.wieder, eingesührt wissen möchte«. 'Und wenn auch Herr v. T. im erwähnten Aufsätze (Nö. 30. S. 64,7«), der Ansicht ist, „daß es. uns' nichtan mittelalterlichen,, lichtseindlichen Zeichen der Zeit.fehle" so will, ich ihmdieses zwar einräumen.;, allein, groß .wiird seyenf^llch Hpt^ sei Dank, deren. Zahl nicht sein, und wie in der Regel weder einige Schwalben' Sommer, noch einige. Raben Wipter machen' können,so sind auch' einige Ultras mH im Standes den/w ahrhast '.quf'geklärten Zeitgeist in.seinem wohlthätigen Wirken zu Hemmen, und wir erleben es. schwerlich, daß die Juden in Mitau wieder swie.dieses Herr v./T. wohl gern wünschep möchte *)s, wievor,Jahrhüyderten mÄne enge, ..schmutzige Judenstraßd -^um ^ingekerkers vo.erdey wurden,,Misste-sich zu'ifjteni angestammten.Glauben,.pern..Gesetze Mosts, bekennen.', Eben so wenig,, wird man es. ihnen, zum Vorwurfe.machen'können, daß sie sich angelegentlich bcsteißigen,..ihre' Muttersprache,' die, hi^xorts^ eben fetVik andere als die deutsche. 4ss. auszubildrch/Dbst wenn, sie; in dem ersten Stadium'der Ausbildung einige Worte radebrechen sollten, gesetzt, sogar, daß dadurch die übrigen Städter, in der Reinheit, ihrer. Sprache.wirklichbedsrm ziemlich.wtttläufig auseinander, daß.es durchaus;falsch sei, anstatt T rutsch, Deutsch zu sprechen und zu schreiben. .. r Vgll Inland-, ^VI. Jahrgangs 814..r* , -- e!ntrHcWg^we^den>^öWtett, -wfl^ a§m meiner Ansicht nach, gar nicht depIaAisesn^ könnei-JstladieSprache Wie Me ^ust/diefivir athmen, MedHyStzstM/'M'-uM erwärmt unp beseht, - ein Memeingut,<das seinem- Individuum / unp. wäre ., es auch dieiMwdrigst^ ErqMx, vprenthaltD^werdensdarfMp kgnn>^ .-Trift. '*: ■ .■Die;obenerwähnte „NordischeKL.eme^ssysWie auch-die^,, Rig als che Ze iMu g " No.^8^ vomJahxe 1858. enthäld-folgmden- .die GbxgM^ttlgÜWiWschicht stellenden Artikel. ..M> ment, wo die traurige Mortarageschichte noch schmerzlich rtt/dm Herzen widerküngt^sönnen'Ivibnichs^hpe Theilnahm'e ^folgendes an die Redacsion des ,, Nord" ätis dchis^geschvM!S^retb^^Mn^M Zeü^niffHen^ Vip tusstsche Nation dje-'^este 'Äbstcht/Haben^ d'en/Gelst teligi-H^tMnz^/der /M. dre/.WKße^dev' chie Kr^ Wohlfahrt derMaaten 'so stnumgmiglich nöthig ist', aufrecht.' zu..'halten. Der Jnhält/dhs. Schreibens ist folgender:/D ochgeehrstr Herr! .Die - werden ^stcherlich nicht ohrre Theilnahme' vbtt. eicheUMetumHeMniß'. nehmen,' das per.russischen Häatsxegierung Mr Höhen Ehte gereicht. Indem dev Kaiser 'Alexander Is die Lage sein,er noch außer/ dein^ ' Rechte./stehenden ^ntetthatten'' veroeffert^ richtet er seiden gnädigen BM auch auf die zumeist in Rückstand^^gebttel>enen 'Unterthanen seines mächtigen Kaiserreichs, — auf die Ebräer^ Vor Kurzem ward Herr Graddwöki/ bin-isi ^SOPetersburg dienender BeamtervMder^Stäätsregiei:üntz"behüsS Erforschung des Zustandes der EbräA Md dörMirkung, welche dieim Läufe^eines! halbett JährhMderts in Derschievenen Staaten'^erlaffenettl Gesetzeäüs^sie gehabt , ubdclegirt, - reifid/ nachdM 'er die l vetschiebMen Cen'tren Deutfchlanv's, Hamburg/ Leipzig- und Trankfürt besucht hatte,-auch nach BrüM,;London 'ünd^Pa- EUnd überzeu'gto sich von ddtt tölalen-ReformK/ tvelche überall/ wo den Ebräertt DleichheitMnd'Mligiöttsfreiheit-verliehen' worden, vor sich gegünM'sind/^Er überzeugte sich ferner, - welchen heilsamen Emflüst Rese Freiheit und diese GleichbörechüMng^hexbei'seMkiHaMrz däß' sie ebendürch die VerbefferüNg -ihret' Lage zttlnütz'-' lichen Unterthan'en des Staates würden'; ^vaß'in^htten Kräfte-und Fähigkeiten gewonnen werddn/diedböt-verlören!'gchen/ wo" Jntvleranz jevenr FortschritUdett We"g versperrt. Er sah, daß die Cbräev nirgends'dMhtten verliehenen - Rechtemißbräuchlich -per.wandLey,isondern hast;im Gegentheil ihr Patriotismus. d.adu.vchHesteiget;t -- t-