Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 23 (1859)
- Issue
- Heft 4 (17.1.1859)
- Date
- 1859-01-17
- Page
- Seite 47 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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ben/dnstatt ihn aÜs'einerrBuchhandler-Anzeigeswie'Mein Mit WeglüffungldeS hebffnTitels aüf dem Umschläge- - der (Zoologie! angezeigt ist) abzucopiren? - Und wenn- Sie^HerrKatalogist•} meine«Schrift'Höchst Wahrscheinlich nochnis?gefthen / habeffl-(dieses^wird der Leser beiiff folgenden Satze offenkundig wahrnehmoü)/so sollte Ahnen-doch die Arbeit (eiries Ra Ptzotz ord nicht linbe^ kannt geblieben -sein.der in seiner Abhandlüng'^ welche dem:: - vorgedruckt ist/ nicht weniger! als 11 Seiten der -Besprechung meines äi"b-? widmet und"Miff.den Wörten schließt: ^iis - ind« rri73ip?3 rt»pa'J»b\#|i3b5ö^-;li3.,>ri Zsbwinba» ,ntn Ndr">n ninier 12^2^;->SVN r;2v2 ffnvV -iwir« iTrsviNNi an einer andern Stelle dieser Abhandlung äußert sich Rappoport: 2iiirr -1172b'' -ünd -döch halteff Sie/?Herr Kütalogist /-meide Schrift, die Sie-nie gesehen/nutzlos? ^7--Herr Si. fährt? fort: ' l- /Dann (1855) aus einigen neuereff Abhandlungen ein angeblich populäres Schriftchen über- Mir, jüdische-Kalkül derwisen -doMpilirt, welches itt?AngabeN'von Originalquellen nicht sparsam ist." - - -'--ii--- (((( -■• Nochmals einige Fragen an Sie) - Herr Katalogists Wann erschiendenn mein- Naphschot Aedikim/daß Sie ,/danN-1855^ schreiben,- erschien etwaaNeine Schrift Raphschot Zedikim vor. 1855? -Eine andere Frage ist:-Wie soll man ferner Ihren katalogischent Forschungen sraüen/ wettn''Sie - ein Buch, das nichts 1855?- sondern 1856 erschien .1 und-; auf; -denr; Titelblatt -mit lesbarer Schrift? die Worte:- „von LN M? Lewisohn/ Leßrer in Fulda" hat/ mir unterschieben? Würde der Vers, dieser Schrift' noch gelebt hab'eN'/so-hätte'er Ihnen vielleicht den wohlverdienten derben Verweis gegeben, so aber muß ich' Ihnen sagendaß es ein weit geringeres' Unrecht ist,/ ein Buch zü beurtheilen, ohne es je gesehen zu haben, als ein lügenhaftes Urtheil in die Welt hinauszuposaunen. - 'Die Schrift ' des? fei. L. ist keine Compilation, so wenig ske eine reiche Quellenangabe enthält. Lesen Sie diese Schrift und Sie' werden den Manen des -wohlverdienten Verfassers Abbitte thun. — Nun kömmt die Zoologie an die Reihe und das tiefsinnige Urtheil'dürste scheinbar'Herrn St. wieder in unser Vertrauen rehabilitiren. (Leider - nur scheinbar.) Herr St. sagt: - Ul (/Diesmal tritt derselbe mit einem gelehrten Buche vor das Publikum,Welches nicht ohne: selbstständiges Studium der? talmüdisch en - Quellen ausgearb eitet sch eint."-; - -. > scheint/svaß< Sie nicht dinwckl WeiMZoolögio aüfgeschlagen habenUnd sich vielmehr tzom'-Haupttiteld'e'S Buches verleiten ließen^- WeNn.Sie?-von/Quellen sspre^ chen > so ^gehören 'diese riicht blo's' beiden (TcjlÄüVen/-sondetn eben so sehr dem- Midrasch, (den- Deöisoreni/-den rab^ binischen Responftn und - deür Piutgebietd an/ düs-welchen meine -Zoologie' - geschöpft - ist) Und weshalb der aüsführj liche/LsM -rffeiN Büch als eine dabbinischd Zoologie bezeichnet. / Ich ckanw daher Weingefaßtes WißtraNeff geM Ihre' katalogifche Ehrlichkeit nicht ganz aüfgebm. Nun beginnt die' eigentliche Kritik/nichs des Buches/denn hietfür-war jenes tiefstnnige Urtheil - erschöpfend, sondern^ der Vorrede. ' Herr-St. sagt: - 1 >,Im .Vorwort 'werden/einige Bearbeiter wissenschaftlichen Disciplinen des Talmuds genannt;' unter dicin ist ,/Frankel" genannt, den' wir nicht kennen:" <? -((Die Vorrede -haben Sie ja, Wie es/scheint/^gelesen/ warum reproduciren Sie, Herr Katalogist, den -Namen nichtgenau.?- Ich schrieb: „vr. mell/ Frankel"/ 'Und über diesen sehen Sie -deü/?^ Jahrg. der?SulMfth-und- Sie werden/ihn(keün'en lerNeff - Sie pflegen/ja-soffstivuNder^ bar struputös^ nicht bloß dir dntetsuchen, Wie tzi'ele?Häare derBartdieses? oder Snes -'SetzersHeseffen/-sondern/? wäs auch Ihnen vielleicht wichtiger scheint, wie-der Name dieses oder jenes - Druckers orthographisch - geschrieben' 'wurde, ürid kürzen l-den Namen- ' eines- Schriftstellers " ab/ um pathetisch: ausrufen zu können : /„den /wir Nicht -kennen"? Allerdings muß Ihnen , ‘ Herr Kätalogist; vieli' wichtiger erscheinen- /zu -erfahren, wie-viele-Blätier?diese öder jene Scharteke (und -wie viele- Zeilen jedes Blatt 'enthält-/ M mit der-Literatur dieses Iahrhündirts -fichzü-beschäftigen^ denn /-eine; gleiche UnkenN'tniß mit derselben ''bezeugen Sie im folgenden Satze:-"' " ' y,lL‘' \ ‘s? /,Für // MathewatiL" (Ehrmann) istwohl M-lesen MdaKogik"??" '' "" : Dieftr zwei Fragezeichen muß ich mich gegen- Sie>- Herr Katalogist, bedienen'. Warum fahren Sie nicht-fort/ durch Zhre -Fachbeschäftigüng^ die'Bücherblätter zu'zählen - und die Büchernamen abzüschreib'ini, die^ Welt --'zü "ffeglücken? Und warum rufen Sie einem Schulmeisterlein das den? rolnantischen -Gedanken hegt/< ein Hebräisches'Werken über-' setzen , ein nec sutör/ zu mnv Vergessen dabei fich selbst? So erfahren- Sie -denff ausdev neuern Literatur, - daß Ehrncknn nicht über Pädagogik, sondern über- Mathematik (Ztg. - d. Judenth.;Jahrss: 1852) ^geschrieben.- Herr Stfährt fort: ' - - -' / - *" - -J f; ,Men genannten gegenuber'erscheint B roch e r' s: Das