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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1858-12-20 · Heft 52 (20.12.1858) · p. Seite 725

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
22 (1858)
Issue
Heft 52 (20.12.1858)
Date
1858-12-20
Page
Seite 725 (sequence 13)
Language
German
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725 Anzeigen. In hiesiger Gemeinde wird zum baldmöglichsten Eintritt ein unverheiratheter qualiflcirter Elementarlehrer gesucht, der befähigt ist, religiöse Vorträge zu halten und nötigenfalls das Vorbeteramt zu versehen. Gehalt 250 bis 300 Thlr. Pr. Crt. nebst freier Wohnung und Heizung. Hierauf Reflectirende wollen sich unter portofreier Einreichung ihrer Zeugnisse an den Unterzeichneten Vorstand wenden. -Cleve, den 5. December 1858. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Ad. Coöman. Anzeige. Die Gemeinde Bnai Jeschurun, New-Uork, wünscht einen, fähigen Chasan zu engagiren. Folgende Qualifikationen werden von einem solchen verlangt: eine starke, angenehme Stimme, genügende musikalische Kenntnisse, um einen Chor zu organistren und zu leiten, er muß auch die hebräischen Terte verstehen können und als bw fungiren. Die Wahl für eine Probezeit von einem Jahre wird am 24sten April 1859 stattsinden. Der jährliche Gehalt ist auf Tausend Dollars festgestellt. Anfragende müssen sich in Person und auf eigene Kosten der Gemeinde vorstellen und ihre Application, so wie Zeugnisse ihrer Fähigkeit und ihres guten moralischen Charakters wenigstens einen Monat vor der Wahl dem Vorsitzenden Zion Bömsteiü, 415. Broome St., oder dem Unterzeichneten zusenden. Henry Davison, 21 Sixlh avenue. M. Strasburger, 29 Maiden Lane, Ky. In unfetnt Synagogen-Bezirk in der Stadt Vend'orf am Rhein, wo 30 jüdische Familien wohnen und welche eine schöne Synagoge hat, wird ein geprüfter Religionslehrer, welcher zugleich die Functionen eines Vorbeters und Schächters mit übernehmen kann, gesucht; neben freier Wohnung wird ein jährlicher Gehalt von 200 Thlrn. zugestchert. Franco-Offerten sind an den Synagogen-Commiffar Herrn Leopold Frank in Bendorf zu richten. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde zu Koblenz. Lehrergesuch. Ein verheiratheter Lehrer, Cantor und Schächter, welcher den Unterricht der Kinder praktisch ertheilen kann, sinder in der hiesigen Gemeinde sofort oder zum 1. Mai k. I. Engagement. Nähere Auskunft ertheilt unter portofreien Anfragen Der Vorstand der Syn.-Gemeinde zu Negenwalde i/P. Bueunz. Ein musikalisch gebildeter Vorbeter, der einen Chor zu unterrichten und zu leiten versteht, findet schon am 1. Januar 1859 einPlacement im Tempel des Unterzeichneten Vereins. Firer Gehalt ist einstweilen auf 300 Thlr. ercl. Nebenaccidenzien festgesetzt, und wollen sich Bewerber an Herrn Moritz Gichhorn hier w enden. Reisekosten werden nicht vergütet. Posen. Der Humanitäts-Verein. Die Cantor- und Schächterstelle bei der hiesigen Gemeinde, deren jährliche Einkünfte 200 Thlr. betragen, nebst freier Wphnung, ist vacant und kann sofort besetzt werden. Qualificirte Bewerber wollen sich in portofreien Briefen bei dem Unterzeichneten melden. Sandersleben, den 10. December 1858. ___A Frurrck. Bekanntmachung. Die Stelle eines israelitischen Religionslehrers und Vorsängers dahier, mit einem Gehalt von 300 Fl. und mindestens 30 Fl. Nebengefälle, ist erledigt. Concurrenten, welche hier durch Ertheilung von Privatunterricht einer günstigen Stellung versichert sein dürfen, wollen fich portofrei an uns wenden. Man wünscht, daß Bewerber die Fähigkeit besitzen, einen Chorgesang zu leiten. Seligenstadt im Großh. Hessen, im Decbr. 1858. Der Vorstand der israelitischen Gemeinde. Siegfried Bucharuch II. Siegfried Buchuruch I. Samuel Buchuruch. Bei der hies. jüd. Gemeinde wird entweder sofort oder zum 1. April k. I. ein geprüfter Lehrer, der zugleich das Vorbeter- und Schächteramt versehen muß, gesucht. Der sirirte Gehalt beträgt bei gänzlich freier Station, außer den Gebühren der und etwas Nebeneinkünsten, jährlich 80 Thlr. Befähigte Bewerber wollen fich in portofreien Briefen an Unterzeichneten wenden. Strasburg (Uckermark), den 10. Deeember 1858. _Der Vorsteher Jue. Jueobfohn. Es wird ein unverheiratheter Hauslehrer gesucht, der nächst den höheren Elementarwissenschasten Unterricht in der französischen und englischen Sprache, im Hebräischen und im Clavier ertheilen kann. 200 Thlr. jährlicher Gehalt nebst freier Station, erclustve Wäsche, wird offerirt. Gef. Offerten mit Angabe von Referenzen werden llub H. J. No. 500, an die Redaction dieses Blattes erbeten. Nt'ckcndorf'sche Lehru. Erziehungs-Anstalt für israelitische Töchter zu Heidelberg. Die jungen Damen genießen eine sorgfältige und religiöse Erziehung und leben mit der Familie zusammen, so daß ihnen so viel als möglich das elterliche Haus er-

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