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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1858-12-13 · Heft 51 (13.12.1858) · p. Seite 711

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
22 (1858)
Issue
Heft 51 (13.12.1858)
Date
1858-12-13
Page
Seite 711 (sequence 15)
Language
German
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711 Anzeigen. Die Lehrer-, Vorbeter- und Schächterstelle bei unserer Gemeinde ist sofort oder zum Isten Januar 1859 zu besetzen. Gehalt 50 Thaler, außerdem 100 Thaler Nebeneinkünste, die verbürgt werden, freie Wohnung und Station. Oualificirte Bewerber wollen sich melden bei dem Vorstande der israelitischen Gemeinde B. Bendix. See hausen in der Altmark, im November 1858. Anzeige. Die Gemeinde Bnai Jeschurun, New-N^rE, wünscht einen fähigen CHasan zu engagiren. Folgende Qualifikationen werden von einem solchen verlangt: eine starke, angenehme Stimme, genügende musikalische Kenntnisse, um einen Chor zu organistren und zu leiten, er muß auch die hebräischen Terte verstehen können und als bm fungiren. Die Wahl für eine Probezeit von einem Jahre wird am 24sten April 1859 stattfinden. Der jährliche Gehalt ist auf Tausend Dollars festgestellt. Anfragende müssen sich in Person und auf eigene Kosten der Gemeinde vorstellen und ihre Application, so wie Zeugnisse ihrer Fähigkeit und ihres guten moralischen Charakters wenigstens einen Monat vor der Wahl dem Vorsitzenden Zion Börnstein, 415. ßroome St., oder dem Unterzeichneten zufenden. Henry Davison, 21 Sixlli avenue. E Strasburger, 29 Maiden Lane, Ky. Vom ersten April 1859 an soll bei der hiesigen jüdischen Gemeinde die Stelle eines Religionslehrers, Kantors und Schächters anderweitig besetzt werden. Der firirte Jahresgehalt beträgt 150 Thlr., die anderweitigen Nebeneinkünfte circa 80 Thlr. — Qualificirte Bewerber wollen sich deshalb unter portofreier Einsendung ihrer Zeugnisse bis zum ersten Februar 1859 bei uns melden. Löwenberg, den 30. November 1858. Der Vorstand der Löwenberg - Bunzlauer Synagogen-Gemeinde. M. Landsberger, Vorsitzender. In hiesiger Gemeinde wird zum baldmöglichsten Eintritt ein unverheirateter qualificirter Elementarlehrer gesucht, der befähigt ist, religiöse Vorträge zu halten und nöthigenfalls das Dorbeteramt zu versehen. Gehalt 250 bis 300 Thlr. Pr. Crt. nebst freier Wohnung und Heizung. Hierauf Reflectirende wollen sich unter portofreier Einreichung ihrer Zeugnisse an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Cleve, den 5. December 1858. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Ad. Cotman. ei der hiesigen iftael. Gemeinde ist die Lehrer- und Cantorstelle, welche außer freier Wohnung und nicht unbedeutenden Aceidenzien ein jährliches Salair von 220 Thlr. einbringt, vacant, und soll zum Isten April 1859, wo möglich auch früher, wieder besetzt werden. Etwaige Bewerber (unverheiratet) wollen sich unter frankirter Einsendung ihrer Zeugnisse an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Rheinberg, 1. December 1858. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Offene Rabbinerstelle. Die Rabbinerstelle Hierselbst, mit welcher nunmehr Achthundert Thlr. jährl. Gehalt nebst einem nicht unbedeutenden Nebeneinkommen verbunden, ist noch nicht besetzt. Geeignete Bewerber, welche gründliche talmudische Gelehrsamkeit mit wissenschaftlicher Bildung verbinden, und die Fähigkeit besitzen, Vorträge in deutscher Sprache zu halten, werden daher ersucht, sich recht bald bei dem Unterzeichneten Vorstande persönlich oder schriftlich zu melden, da mit dem 1. März k. I. die Concurrenz geschloffen wird. Reisekosten werden nicht vergütigt. Jnovraclav, Prov. Posen, den 6. Decbr. 1858. Der Synagogen-Vorstand. An unserer Gemeindeschule ist die Stelle des ersten Religions - und Elementarlehrers mit einem jährlichen Gehalte von 300 Thlrn. erledigt und Ostern 1859 wieder zu besetzen. Unverheiratete Lehrer, welche regelmäßige klassische Studien gemacht, Zeugnisse über ihre Fähigkeiten von einer Universität oder einem Lehrer-Seminar aufzuweisen haben und auf diese Stelle restectiren, wollen sich bis Ende December d. I. unter Beibringung ihrer Zeugnisse an den Herrn Oberrabbiner llr. W. Landau wenden. Dresden, den 24. November 1858. Der Gemeinderath der israelitischen Religions-Gemeinde. Offene Privatlehrer - Stelle. Ein tüchtig gebildeter Religions- und Elementarlebrer, der sich über sein religiöses Verhalten mit glaubwürdigen Zeugnissen auszuweisen vermag, findet sogleich oder später unter sehr vorteilhaften Bedingnissen bei Unterzeichnetem Unterkunft. Anmeldungen werden alsbald franco entgegengesehen. Hürben in Bayern. E Landauer, Commisstons - Bureau - Inhaber. In unserm Synagogen-Bezirk in der Stadt Bendorf am Rhein, wo 30 jüdische Familien wohnen und welche eine schöne Synagoge hat, wird ein geprüfter Re- Ugionslehrer, welcher zugleich die Functionen eines Vorbems und Schächters mit übernehmen kann, gesucht; ne-

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