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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1858-11-22 · Heft 48 (22.11.1858) · p. Seite 663

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
22 (1858)
Issue
Heft 48 (22.11.1858)
Date
1858-11-22
Page
Seite 663 (sequence 9)
Language
German
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663 teS sagen, dass die Augen,GotteS daS Institut vom Beginn an beschützten nirt> bewachten. ES fing mit kleinen Mitteln rin und ficht nun da rnNErbi tosV. ÄuS vollem Herzen muss man die Theilnahmc der Behörden zur Förderung dieses Institutes anerkennen. Boy der untergeordnetsten Behörde bis zu Sr. Majestät dem Kaiser , Alle förderten sie daS Institut. Herr Prediger Mannheimer hielt die EinweihungSrede, die mächtig alle Anwesenden ergriff. Er hob in derselben die Verdienste deS Gründers, d«S Herrn Äolisch, deS Vorstandsmitgliedes Herrn Kanitz, der mis seinem Eiser den andern Collegen als Muster und Beispiel vorangiug, und die deS LehrdirectorS Herrn Deutsch, dessen Wirksamkeit rühmlich bekannt ist, heraus. Dieser laS.eine kurzgedräugte Geschichte der Anstalt vor.' Mehrere hohe Beamte und,Geistliche waren hei der Heser .anwesend. v,•, Jetzt sicht yne theilweise Neuwahl deS Gemeinde- Vorstandes per der Thür.. DaS -eben: verflossene VerjvaltungSjahr. char amsehr,bedeutendes, i. .1 R '! Wien, AS..VctobLv.!: .(Privatmitih.) ES dürfte Dicht uninteressant. LM, Einiges, aus der österreichischen. .Gesetzgebung Mer.die . Taufe -jüdischer Kinder 'anzchsjlhM, n: ..! . . .. - Erlass, M ^isto Mailand 15. .Februar 1765 und - September,st768,. r... .. .; . .. Eju-pibito ,sotto Ja pena .peccujiiaria di 100 zecchini o di due anni di. arrestq _ j 1, rapire contro ja; volontä dej..,parenti (un -Ebreo in _etä?niai>re;e .di ' ^arlo chaUrrare q di tatizzarjo.,;., : ..... . ,; i | Wir, Maria Theresia rc. <11. November1775).^ .Allen zigd/jedeg christlichen LandxSeinwohnecu und be- ,sonders deflenHebammen alles-Ernstes und -nach be-' schaffeuen Umständen unser gemessene Straf hiermit - ,verboten„ssin ssolle, ^ein unmündiges, mit nicht genug-; famer Vemugft. hegabtx,s.Judenkind heimlich zu ent-? .führen und Widernden Willen seiner Eltexn und Vor-^ Münder zu -taufnz, wobei wie jedpch nachstehende zwei! .<Ä8U8,gnädigst,ausgenommen wiffm -vollen, dass näm-, 4ich rin Derartiges. Judrnkjnd>--Menn.sselbeS entweder' stn^der ähssersiefl Lebensgefahr sich.-beWde nndmichts' .AndeyS M, W-gewisse Tod -voxzufehey-'-Bder das-l .ftlbe .»oip-Jfinm Eltern und Vormündern - verstoßen! •M&ftu Vithü; ,-hie..väterliche o>er. .vormundschaftliche .Gfwast Mer>so.lch^ nushörte,ulSd.any in.dem ersten Malle,z».M t^r,.geistlichen. HehPYgie »ach hem?heil. AuSspruche der -Oovgregstioo de anno 1678 getauft werden könne, in dem andern Fasteaber daS verlassene oder verstoßene Judenkind denen -ordentlichen Seelsorgern übergeben, von diesen getauft und sodann in der christlichen Lehre unterrichtet werden solle..... . Wenn ein Kind getauft wird, weil eS in äußerster Lebensgefahr ist, so muß dieses durch Zeugen bekräftigt werden. . Wer dagegen handelt, hat 1000 Ducaten Strafe zu zahlen oder soll mit zweijährigem Arrest oder vpore publice vel Dominicale bestraft werden. c) Gubernialdecret vom 28. September 1804. Judenkinder, wenn sie noch nicht (die annos diacreüovia *) 7 Jahre alt find, dürfen nicht getauft werden, bei Strafe von 500 Ducaten. . d) Hofkanjleidecret vom O.December 1810. Ein Kind, noch nicht sieben Jahre alt, das sich weigert, der Taufendes BaterS zu folgen', soll in der christlichen Religion unterrichtet und Nachforschungen gehalten werben, öbdasselbe verlockt ist, synstkann keinLwang stattfinden.*»)" Urankxerch, - ' 1 PariS,' 5. November. ^Erklärung.) Die Grobheiten der ^ÄdeÄzz^ktün g gegen Mich haben' mir ausserordentlich 'viel' Vergnügen gemacht.^ Ich habe mehr noch verdrmt^ Wiestark derTadÄhLthdtiischen Blätter -gegen mich' sein mag ^vcil-ich' jt "ün'hieftm 'KreuzspinneUbsafte'geärsteftet stabt >'itniner' nvch' ist er nicht ' stark genüg.- " ES 'war'^nicht 'allein vm Hehler gegen 'Gott/- ein'Weibrechen gegen Hie Menschheit, sondern' auch leink alberne 'DuckkühM/ Wahr'?ist'S, mein' Fchlrr wat' Uneigennützig/- ^er statte "nuch "-feine getvisse LoMK -^Äch war M'ehrgeizig,'wollte:nte etwas werdrst. Hks'die Republik stier" auSbiiach, erkannte ich svgleich-dit'Unm'ögklchkeitihreS 'Bestehens. Lamartine wollte mich damals nach Deutschlanv'fchicken, LouiS Blanc, meinHrrund-'-botlmir-ünelStelle an, ich abed -'benutzte .denlKtrg men«r!Erelmde-/'Uin 'ste zu verlasst um die Besiegten! zu verthridigen. '- Nach ——r.'d vfi’ii *) Die a»oos^dj8«-eti<>M,W»ren,DMrfintzych„M,7, später aber iutf‘i'4 Ä^bre Mgese'tzt.' ’, „; '"■:**) Ein Ges<h von 139?/. 14. Ieoruhr,hestkmmt nämlich. daß,'-wenn MÄ'Watei?M idüft, .WKMft/'öie Noch nicht 'die snuos äisere^^is ^Meicht^^äbetl/ fö!» 48

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