Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 22 (1858)
- Issue
- Heft 42 (11.10.1858)
- Date
- 1858-10-11
- Page
- Seite 583 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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583 Die israelitische Gemeinde zu Homberg an der Ohm, Großh. Hessen, sucht einen Lehrer, welcher neben dem Hebräischen auch Unterricht in den Elementargegenständen und französischer Sprache ertheilen kann. Erwünscht wäre es, wenn derselbe das Amt eines Vorbeters versehen könnte. Der Gehalt neben freier Wohnung wird nach den entsprechenden Fähigkeiten bestimmt. Frankirte Offerten nimmt der Unterzeichnete entgegen. Homberg a/Ohm, Großh. Hessen, 4. October 1858. David Mayerfeld. Ein Vorsänger und Schächter, der gleichzeitig befähigt ist, im Hebräischen zu unterrichten, kann unter vortheilhaften Bedingungen in unserer Gemeinde angestellt werden, und wollen sich Bewerber baldigst in portofreien Briefen an den Unterzeichneten, E. Wulfs in Geestemünde, wenden. Lehe bei Geestemünde, den 1. October 1858. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. _mia§ Wulfs. S. Liebenthal. Bei der hiesigen Corporation soll die Stelle eines Cantors und Schächters vom Isten Januar k. I. wieder besetzt werden. Bewerber müssen musikalisch sein und Chor leiten können, eben so den Gesangunterricht in der Elementarschule ertheilen. Das Einkommen beläuft sich auf 400 Thlr. und würde sich bedeutend erhöhen, wenn dieselben die Qualification besitzen, Religionsunterricht zu ertheilen. Qualificirte Bewerber wollen sich bei dem Corporations- Vorstande unter Beibringung der nöthigen Atteste melden. Reisekosten werden nicht vergütet. Birnbaum, den 24. August 1858. Der Vorstand der hiesigen israel. Corporation. Die israelitische Gemeinde zu Eldagsen, Rabbinat Hannover, sucht sogleich einen Lehrer, der gleichzeitig Vorbeter und Schächter sein muß. Der Gehalt beträgt außer freier Wohnung circa 160 Thlr. Resiectanten wollen sich in portofreien Briefen bei dem Unterzeichneten melden. Eldagsen, den 27. September 1858. M. Mosheim, Vorsteher. Bei einer jüdisch-religiösen Familie in Berlin wird zur Erziehung und Fortbildung eines 11jährigen Knaben — der die Quinta des Coll&ge fran^ais besucht — ein zuverlässiger Hauslehrer, welcher möglichst schon eine ähnliche Stelle bekleidet hat, zum 1. Januar 1859 UNter recht günstigen Bedingungen zu eng»- giren gewünscht. Der Bewerber hat den Nachweis zu führen, daß er ein Gymnasium mit dem Zeugniß der Reife absolvirt, und auf einer Universität oder einem Seminar die pädagogische Befähigung als Lehrer sich angeeignet hat. Rur solche Reflectanten wollen gef. ihre desfallstgen Meldungen sub Lit. A. B. an die löbl. Buchhandlung des Herrn Dr. N. Gutmann in Berlin, Mittelstraste No. 5. baldigst einsenden. Ern israelitischer, unverheiratheter und geprüfter Lehrer, mit den besten Zeugnissen versehen, wünscht als Elementarlehrer in einem Institute oder in einer Gemeinde ein Unterkommen zu finden. Briefe möge man unter der Chiffre I». frankirt an die Redaction d. Bl. richten. Pensionat von Charlotte Pieeard in Mainz. Diese seit mehreren Jahren mit Erfolg geleitete Anstalt bietet jungen Mädchen neben einer einfachen häuslichen Erziehung jede Gelegenheit zur höheren Ausbildung. Näheres in meinem Programm. Die Vorsteherin. Ich beabsichtige einige Knaben [in Pension zu nehmen , dieselben bei ihren Schularbeiten für die hiesige Realschule oder das Gymnasium zu unterstützen, in den Religionswissenschaften zu unterrichten, und überhaupt zu allem Jüdischen und Guten sie zu leiten und anzuhallen. Nächst guter Beköstigung und väterlicher Behandlung können die Kinder noch unterrichtet werden in itpdiöe und ‘yw in^B. . Es bittet um rechtzeitige Meldung P. Neustadt, Prediger Hierselbst. Colberg, den 26. September 1858. Zum Dürener Hof. Martinstraße 27, neben dem Kaufhaus Gürzenich. Unterzeichneter erlaubt sich hiermit seine Israelitische Gastwirthschast und Restauration in empfehlende Erinnerung zu bringen. AbZ:. Alexander Gesucht: Ein Lehrling für ein Manufacturwaaren-Geschäft en detail. Reflectirende wollen sich auf direktem Wege frankirt an untenstehende Adresse wenden. Ritzebüttel, October 1858. D. Goldschmidt. In meinem Tuch- und Modewaarengeschäft kann ein Commis und auch ein Lehrling, Letzterer jedoch mit gehörigen Vorkenntniffen versehen, placirt werden, und könnte der Eintritt sogleich geschehen. Frankenhausen in Thüringen. ___ C. Wahl jun. Für zwei die Schule besuchende Mädchen von 14 und 8 Jahren wird eine Gouvernante streng religiöser Richtung gesucht) dieselbe soll gleichzeitig Gesellschafterin der verwittweten Hausfrau sein. Hierauf Reflectirende belieben sich franco an den hiesigen Rabbiner Herrn Dr« Julius Landsberger zu wenden. Posen, den 6. October 1858.