Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 22 (1858)
- Issue
- Heft 39 (20.9.1858)
- Date
- 1858-09-20
- Page
- Seite 541 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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541 Ein tüchtiger israelitischer Lehrer, der Hebräisch (bis nr’Diöa intl.), Deutsch, Geschichte, Geographie ic. zu lehren versteht, findet bis zu Oktober d. I. ein Engagement am israelitischen Institute zu Pfungstadt bei Darmstadt. Gehalt Fl. 40V. nebst freier Station. Franco - Offerten einzusenden an Dr. Löh. Pfungstadt, im August 1858. Die israelitische Gemeinde zu Nörten, nahe bei Göttingen, sucht einen Lehrer, der zugleich das Amt des Vorsängers und Schächters versteht, zu engagiren. Bewerber wollen stch persönlich oder schriftlich an den Vorstand wenden. RS* Baeante Schächter-Stelle. Die hiesige Schächter-Stelle ist sofort mit einem unverheiratheten kräftigen, jungen Manne, der gleichzeitig in 5 — 7 wöchentlichen Stunden den hebr. Leseunterricht zu ertheilen befähigt ist, zu besetzen. Honorar 220 Thlr. pr. Cour, nebst freier Wohnung. Meldungen, von Zeugnissen begleitet, sieht baldigst entgegen Stolp (Hinterpommern), den 30. August 1858. Julius Ahrenfeldt, Lehrer und Cantor. Anzeige. Hinweisend auf das Ausschreiben vom Mai d. 3. macht die Oheb-Scholom-Gemeinde von Baltimore die weitere Anzeige, daß fie einen Rabbiner aufzunehmen wünscht, der seine theologisch-philosophische Bildung durch Universitäts- Zeugnisse, seine Kenntnisse in der jüdischen und rabbinischen Literatur und des Talmuds durch swntt mnrt von jüdischen Autoritäten nachzuweifen im Stande ist, der als guter Prediger anerkannt ist und der gemäßigten Reform huldigt. Die Aufnahme findet vorläufig auf fünf Jahre statt, und der jährliche Gehalt ist von Tausend auf Fünfzehnhundert Dollars erhöht worden. Bewerber um diese Stelle mögen sich umgehend an folgende Adresse wenden: Julius Stiebei, Präsident of the Oheb Scholom Congregation, Pratt St. Nr. 168. Baltimore. -Julius Stiebel, Präs. lEmanuel Heß. Comittee{<giitctit. Haarburger. »Bernhard Rose. 'Joseph Sachs. Ei» junger Mann, Israelit, der mindestens die Reife eines SecundanerS erlangt und die Elementarlehrer-Prüfung gemacht hat, oder noch zu machen beabsichtigt, erhält in meiner PensionS- und Unterrichts-Anstalt sofort eine HauSlehrerstelle. Betreffende Zeugnisse in Abschrift. Briefe frei. Dr. Wvlffberg in Stettin. Die dritte Lehrerstelle an der hiesigen israelitischen Elementarschule ist sofort zu besetzen. Es wird zur Bedingung gestellt, daß der sich meldende Lehrer zugleich die Qualifikation besitzen muß, die Secretärsteüe bei der hiesigen Gemeinde zu übernehmen und außerdem beim gottesdienstlichen Chor mitzuwirken und denselben erforderlichen Falls zu dirigiren. Für diese Functionen wird er besonders besoldet und zwar ist die Lehrerstelle mit 170 Thlrn. und die Secretär- und Choristenstelle mit 60 Thlrn. jährlichen GehaltS verbunden, im Ganzen also 230 Thlr. Qualificirte Lehrer belieben sich bis spätestens zum Isten Oktober e. unter Beifügung ihrer Prüfungs- und anderer Zeugnisse bei uns zu melden, und bemerken wir, daß die Abhaltung einer Probelektion in unserer Elementarschule, wofür jedoch weder Reisenoch Versäumnißkosten vergütigt werden, unerläßlich ist. Krotoschin, 5. September 1858. Der Corporations-- und Schulvorstand. Die hies. isr. Gemeinde sucht zu Michaelis a. c. für ihre Religionslehrer-, Vorbeter- und Schächterstelle gegen 120 Thlr. Gehalt, circa 60 Thlr. Schächtergebühren, freie Station rc. einen gut qualistcirten Herrn. Darauf Reflectirende mögen ihre Zeugnisse baldigst franco einsenden dem Vorstande der israelitischen Gemeinde: D. Ntareus. Schwaan in Mecklb., den 31. August 1858. Die hiefige Elementarlehrerstelle ist fofott zu besetzen. Gehalt 140 bis 150 Thlr.; für den Religions-, erclustve Privatunterricht 100 Thlr. Bewerber wollen flch baldigst melden bei dem israelitischen Schulvorstand. Mur. Goslin, 8. September 1858. Eine jüdische Privatlehrer-Stelle mit einem Jahrgehalt von 300 Thlrn. ist hier vacant und kann sofort besetzt werden. Hierauf Reflectirende wollen ihre Zeugnisse an Unterzeichneten recht bald einsenden. Jastrow, den 20. Juli 1858. A. Rothenberg. Unterrichts- und Erziehungs-Anstalt für israelitische Töchter in Frankfurt a/M. unter der Leitung von I. S. & CH. Alexandre. Nachdem unsere Anstalt seit ihrer Gründung eines allgemeinen Vertrauens, insbesondere aber der vollen Anerkennung der geehrten Eltern hiesiger sowohl als auswärtiger, unserer Anstalt anvertrauten Zöglinge sich erfreut, in Folge dessen auch die Frequenz derselben fortwährend zunimmt, so beehren wir uns im Interesse der resp. auswärtigen Eltern und Vormünder, dieselben mit dem Bemerken hierauf aufmerksam za machen, daß Pensionäre