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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1858-09-06 · Heft 37 (6.9.1858) · p. Seite 512

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
22 (1858)
Issue
Heft 37 (6.9.1858)
Date
1858-09-06
Page
Seite 512 (sequence 12)
Language
German
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512 men, und zuletzt in Paris unter Leverrier an der kaiserlichen Sternwarte angestellt war, zum Direktor der neu zu erbauenden Sternwarte erwählt. — Herr vr. AdolphHirsch begiebt sich zunächst nach München, um unter seiner Aufsicht die nöthigen Instrumente und Apparate ansertigen zu lassen. Holland. Amsterdam, im August. Durch Decret vom 29. Mai hat Se. Majestät die Demission des Herrn L. W. Meseritz von seinem Amte als General-Jnspector der Kaffe des Staatsschatzes angenommen, indem der König in den schmeichelhaftesten Ausdrücken die langdauernden und wichtigen Dienste, welche der Entlassene den öffentlichen Angelegenheiten geleistet, und seine Berechtigung auf eine Staatspension anerkannte. (Arch. isr. de Fr.) Anzeigen. An unserer Religionsschule ist die zweite Lehrersteüe mit einem Gehalt von 250 Thlrn. vacant und bald zu besetzen. Bewerber, welche die Qualifikation besitzen, um den Schächter in Behinderungsfällen vertreten zu können, würden den Vorzug erhalten. Neiße, August 1858. Der Vorstand der Synagogen-Gemeiride. (&\n geprüfter Elementarlehrer, der auch im Hebräischen zu un- ^2/ terrichten versteht, findet hierorts eine Privatlehrerstelle, die bei völlig freier Station einen firen Gehalt von 150 Thlrn. jälfrlich einbringt. Es sind nur etwa 10 Kinder zu unterrichten. Bewerber wollen sich unter Beilegung ihrer Zeugnisie in frankirten Briefen an den Unterzeichneten wenden. Einen Vorzug erhält der Bewerber, der Nachweisen kann, daß er fähig ist, die Zöglinge bis zur Quarta einer Realschule vorzubereiten. Fordon, den 18. August 1858. N. S. Auerbach. Die israelitische Gemeinde zu Nörten, nahe bei Göttingen, sucht einen Lehrer, der zugleich das Amt des Vorsängers und Schächters versieht, zu engagiren. Bewerber wollen sich persönlich oder schriftlich an den Vorstand wenden. Die Gemeinde zu W u st e r h a u s e n a. d. D o sse wünscht einen Schächter, Lehrer und Cantor (unverheirathet). Der Gehalt ist incl. aller Einkünfte 100 Thlr. und freie Station. Der Vorstand der israelitischen Gemeinde. Um den Cantoren, welche Lust haben, sich um die hiesige von einem Theil des Repräsentanten-Collegiums in Nro. 35. dieser Zeitung ausgeschriebene Stelle zu bewerben, keine unnützen Kosten zu verursuchen, machen wir hiermit bekannt, daß die Stelle eines Cantors und Schächters in hiesiger Gemeinde gar nicht vacant ist. Fordon, den 30. August 1858. Der Verwaltungsbeamtm - Vorstand. W. Lebenheim. Sal. Loewenberg. Hermann Meyersohn. 3» unserer Gemeinde findet ein Religionslehrer sofort Aufnahme. Reflektanten wollen sich unter Beifügung ihrer Qualificationö - Atteste franco an den Unterzeichneten wenden. Firirter Gehalt jährlich Thlr. 200. und freie Wohnung.. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde zu Dirschau. A. Fürstenwalde. Ein tüchtiger israelitischer Lehrer, der Hebräisch (bis N'priü» incl.), Deutsch, Geschichte, Geographie rc. zu lehren versteht, findet bis zu October d. I. ein Engagement am israelitischen Institute zu Pfungstadt bei Darmstadt. Gehalt Fl. 400. liebst freier Station. Franco - Offerten einzusenden an Dr. SÖb. Pfungstadt, im August 1858. Ein israel. approbirter, praktischer Lehrer, welcher außer in den hebräischen und deutschen Fächern auch in der französischen und englischen Sprache unterrichtet, über seine Leistungen wie religiös-sittliche» Wandel die besten Zeugnisse besitzt, wünscht Milte October d. I. in Westphalen oder Rheinland bei 1 — 2 Familien eine Schulstelle. Franco- Offerten unter I). 97. besorgt die Erped. d. Ztg. In meine Pensions- und Unterrichts-Anstalt für jüdische Knaben, empfohlen von dm Directoren des Gymnasiums und der Friedr.-Wilhelms- (höheren Bürger-) Schule, können zu Michaelis d. I. einige Knaben aufgenomme» werden, welche die hiesigen öffentlichen Schule» oder die Schule meiner Anstalt besuchen sollen. Stettin, 2. September 1858. Dr. Wolffberg. Eine gebildete, streng religiöse jüdische Familie in Berlin wünscht einige Penfionairinnen bei sich aufzunehmen, denen sie bei liebevollster Pflege auch Nachhülfe in Schul- und Handarbeit wie Musik ertheilen kann. Näheres ist gefälligst zu erfragen bei dem Herrn Dr. Goldfieitt, Neue Friedrichstraße 34. 2 Treppen, und dem Herrn Lehrer Jeretzky, Kaiserstraße 13. 1 Tr. in Berlin.

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