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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1858-08-30 · Heft 36 (30.8.1858) · p. Seite 498

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
22 (1858)
Issue
Heft 36 (30.8.1858)
Date
1858-08-30
Page
Seite 498 (sequence 12)
Language
German
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498 Anzeigen. Vacanz. In unserem Synagogen-Bezirk ist in Wormditt die Stelle eines geprüften Religionslehrers, der zugleich Cantorat und Schechita zu versehen hat , sofort zu besetzen. Der firirte jährliche Gehalt ist 150 Thlr.; außerdem freie Wohnung und mehrere Nebeneinkünfte. Neflectanten wollen sich unter Beibringung ihrer Qualifikations- Atteste franco beim Unterzeichneten Vorstand melden. Wormditt, im August 1858. Der Vorstand des Wormditt-Mehlsacker Synagogen - Bezirks. ie Cantor- und Schächterstelle Hierselbst ist vacant und kann sofort besetzt werden. Der jährliche Gehalt ist 200 Thlr. außer Nebeneinkünsten und freier Wohnung. Qualificirte Subjecte wollen sich daher unter Beibringung ihrer Zeugnisse persönlich beim Unterzeichneten Vorstande melden. Reisekosten werden nicht vergütigt. Fordon, den l5. August 1858. Das Repräsentanten - Collegium. A. H. Levy, Vorsteher. Zum Isten Oktober d. I. wird in unserer Gemeinde die Stelle eines Cantors, welcher zugleich auch Religionslehrer und Schächter sein muß, vacant. Reflectanten wollen sich an den Unterzeichneten Vorstand unter Beifügung ihrer Qualificativris-Atteste franco wenden. Firirter Gehalt ist 250 Thlr. jährlich. Karlsruhe O/S., den 10. August 1858. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. An unserer Religionsschule ist die zweite Lehrerstelle mit einem Gehalt von 250 Thlrn. vacant und bald zu besetzen. Bewerber, welche die Qualistcation besitzen, um den Schächter in Behinderungsfällen vertreten zu können, würden den Vorzug erhalten. Neiße, August 1858. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Einen Lehrer und Schächter sucht sofort die Gemeinde zu Mittenwalde. Gehalt 150 Thlr. Die näheren Bedingungen beim Vorsteher Nichten daselbst auf Franco- Anftagen. Ein israelitischer Hofmeister, der sich über pädagogische Befähigung hinreichend ausweisen kann, wird zum 1. September für das Unterzeichnete Institut gesucht. Jährliches Honorar, wobei die Unterrichtsstunden nach Zahl und Gegenstand besonders honorirt werden, Fl. 300. österr. Währung. Auf frankirte Briefe, aus denen sich die Verwendbarkeit beurtheilen läßt, wird nähere Auskunft ertheilt. »r. Ad. Jos. Pick s Lehr- und Erziehungsinstitut, Leopoldstadt 656. Wien. Ein Lehrer und Schächter (unverheirathet) wird für 3 — 4 Kinder zum Unterricht in Religion und in Elementarwissenschaft auf dem Lande am Ostseestrande gesucht. Gehalt 50 — 60 Thlr. bei freier Station. Frankirten Offerten steht baldigst entgegen David Lebrom in Sohrenbohm bei Cöslin. Coneurs. Für die in der Anstalt zur Erziehung armer israelitischer Waisenmädchen zu Prag befindlichen Waisen wird eine Erzieherin jüdischer Confession gesucht. Dieselbe muß in der Führung der Wirthschaft erfahren und zum Unterrichte in den w eiblichen Handarbeiten tüchtig sein. Der literarische Unterricht soll, wenn er nicht selbst ertheilt werden kann, doch wenigstens überwacht werden, und der dazu nöthige Bildungsgrad vorhanden sein. Vor Allem aber ist es nöthig, da die Erzieherin von Waisen dazu berufen ist, Mutterstelle an denselben zu vertreten, daß fie bie Eigenschaften einer guten Hausmutter besitzt. Nebst der Wohnung in der Anstalt und freier Station, ist mit dieser Stelle jetzt ein Gehalt von Zweihundert Gulden C.-M. verbunden. Die Bewerberinnen haben ihre Gesuche an Frau Therese Wiener geb. v. Lämel, Brenntegasse Nr. 98. zu richten. Prag, den 15. Juli 1858. Der Vorstand des Privat-Frauenvereins zur Erziehung armer israelitischer Waisenmädchen. FÄTiu geprüfter Elementarlehrer, der auch im Hebräischen zu un- ^2/ terrichten versteht, findet hierorts eine Privatlehrerstelle, die bei völlig freier Station einen firen Gehalt von 150 Thlrn. jährlich einbringt. Es find nur etwa 10 Kinder zu unterrichten. Bewerber wollen sich unter Beilegung ihrer Zeugnisse in frankirten Briefen an den Unterzeichneten wenden. Einen Vorzug erhält der Bewerber, der Nachweisen kann, daß er fähig ist, die Zöglinge bis zur Quarta einer Realschule vorzubereiten. Fordon, den 18. August 1858. N. S. Auerback. Junge Leute mosaischer Religion, die sich in der französischen und englischen Sprache mündlich und schriftlich und überhaupt wissenschaftlich ausbilden wollen, können sogleich bei mir als Penstonäre eintreten. Der Preis der Pension ist 80 Franken monatlich. Nähere Auskunft ertheilt bereitwillig ML Ratisbonne, ancien Professeur des LycSes imp&iaux k Nancy (France).

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