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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1858-07-05 · Heft 28 (5.7.1858) · p. Seite 391

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
22 (1858)
Issue
Heft 28 (5.7.1858)
Date
1858-07-05
Page
Seite 391 (sequence 13)
Language
German
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391 sucht, der in den neueren Sprachen u. im Hebräischen gründlich Unterricht ertheilen kann. Gehalt, nebst vollkommen freier Station, vorläufig 400 Fl. C.-M. Anfragen sind zu richten an Herrn Jfak Werner, Religionslehrer in Kremsier in Mähren. In meinem Pensionat kann ein Knabe noch Aufnahme finden. Breslau (Konigsplcitz 4.). »r. M. A. Levy. Hotel de Flandre, llue de Flandre in Ostende, ganz nahe am Meere. Einem geehrten Publikum zeige ich hiermit die Wiedereröffnung meines bekannten llottzl ätz klavärtz in Ostende während der Badesaison vom 21. Juni bis Cnde October ergebenst an. Die immer größer werdende Anzahl israelitischer Badegäste veranlaßte mich, eine Synagoge in meinem Hotel cinzurichten, in welcher am Samstag und an den Feiertagen, und aus Verlangen auch an Wochentagen, Gottesdienst abgehalten wird. Indem ich mich den verehrten Badegästen bestens empfehle, bringe ich auch mein Hotel Frank in Brüssel ergebenst in Erinnerung. H. Frank. *** Zur innem Ausschmückung von Synagogen empfehlen wir Bildhauer-Arbeiten, als: Gesetztaseln, Löwen, Krön- und Wand-Leuchter, Rosetten in ächter, wie auch künstlicher Vergoldung, Goldleisten re. zu den billigsten Preisen. Carl Caspary & Comp., Steinpapp - Maaren - Fabrik in Berlin, Spandauerstr. 58. sä-® Dian da wünscht zu kaufen und sieht billigen Offerten entgegen Schwarz in Reichenbach i/Schl. In einem Manufactur- und Colonialwaaren - Geschäft en dStail in einer Stadt Westphalens wird auf Michaelis d. I. ein Commis gesucht, welcher sich namentlich auf Führung der Bücher versteht. Wo? sagt die löbl. Redaction unter M. 8. in junges Mädchen aus einer honetten Familie, jüdischer Religion, die guten Schulunterricht genossen, kann sowohl in meinem Tapisserie- und Kurzwaaren-Geschäft, wie auch im Haushalt sich ausbilden und sofort eintreten. Restectanten wollen sich baldigst melden bei R Culp in Paderborn. ine tüchtige, gewandte Köchin wird für eine israelitische Restauration in München gesucht. Solide Behandlung und anständiger Lohn werden zugesichert. Gef. Anfragen unter der Chiffre T. befördert die Erpedition dieses Blattes. Ein junger Mann, welcher sich als Kaufmann ausbilden will, mit den nöthigen Schulkenntniffen versehen und von gutem Herkommen ist, kann 1. August d. I. in meiner Tuch- und Modewaaren-Handlung (en detail) eintreten. Sonnabends und an jüd. Feiertagen ist das Geschäft geschlossen. Das Nähere ist durch portofreie Briefe bei mir zu erfragen. S. Schwabach in Sondershausen. Wegen Todesfalles sucht sofort oder zu Michaelis d. I. Unterzeichnete, die 12 x/i Jahre bei ihrer Herrschaft conditionirt, eine Stelle als Wirthschasterin in einem israelitischen Hause. Dieselbe besitzt hinlängliche Erfahrung in der feinen Küche, die sie auch mit übernehmen kann. Das Nähere zu erfragen bei R SalvMYN, per Adr.: Hrn. Salomon Jsaae Söhne. Stavenhagen, 30. Juni 1858. Eine geprüfte Lehrerin, mos. Gl., die musikalisch ist, sucht eine Stelle als Erzieherin. Näh. Berlin, Münzstr. 2. bei A. Levy. Rabb. Dr. Sachs will die Güte haben, über die Bewerberin Ausschluß zu geben. Ein junges israelitisches Mädchen, von achtbarer Familie und mit genügenden Vorkenntnissen versehen, wünscht baldigst in ein Manufactur- oder Modewaaren- Geschäst, welches an Sonn- und Feiertagen geschlossen bleibt, oder bei einer Dame als Gesellschafterin einzutreten. Gefällige Franco-Offerten unter 8. Al. Nro. 72. besorgt die Buchhandlung G Gehrich Ls CvlNp. in Crefeld. Ein junges gebildetes Mädchen mosaischen Glaubens, aus sehr achtbarer Familie, sucht zum 15. Juli eine Stelle als Verkäuferin oder als Bonne. Gütige Adreffen beliebe man abzugeben Dresden r>03t6 restante Cheffre A. B. Z. Wien, int Juni. Aufruf an die Herren Cantoren „Chasanirn" der israelitischen Gemeinden des österreichischen Kaiserstaates und Deutschlands. Hochgeehrte Herren Collegen! Ein würdiger Amtsgenosse, ein berusstreuer, frommer und achtbarer Mann, der Cantor M. Sabl, ward am 10. Mai 1858 im kräftigsten Mannesalter nach einem sehr kurzen Krankenlager seiner Familie durch den Tod entrissen, — unglücklicher Weise in einem Augenblicke entrissen, wo er eben seine Gemeinde Tnesch verlassen

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