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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1858-06-21 · Heft 26 (21.6.1858) · p. Seite 363

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
22 (1858)
Issue
Heft 26 (21.6.1858)
Date
1858-06-21
Page
Seite 363 (sequence 13)
Language
German
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$63 Die ifrael. Penfionsanftalt des Pred. Dp, I. Popper in Dessau nimmt jüdische Knaben vom frühesten Alter an freundlich und liebevoll auf und gewährt außer Pflege, Aufsicht und Erziehung die speciellste und gewissenhafteste Leitung, resp. Unterricht in allen Gymnasial-, Real-, Handels¬ und Sprachwissenschaften (auf Verlangen auch Vorbereitung zum Abiturienten-Eramen). Anmeldungen und Anfragen beliebe man zu richten an Dp. pltil. I. Popper, ifrael. Prediger, Religionslehrer an d. Herzogs. Franzschule, Verf. der „Israelitischen Schulbibel" rc. FT* Nach Ankauf eines neuen geräumigen Grundstücks beabsichtigt die Administration des Samson'schen Legatensonds, dw Wirksamkeit der Sumfonschule nach und nach weiter als bisher auszuvehnen und deshalb, vielfachen Wünschen nachkommend, schon zu Michaelis d. I. oder zu Ostern k. I. auch zwei neue Pensionaire aufzunehmen. Eltern oder Vormünder, welche die Aufnahme ihrer — 9 bis 10jährigen — Knaben in die Anstalt wünschen, wollen ihre Anträge franco an den Unterzeichneten richten, der zu jeder weitern Auskunft gern bereit ist. Wolfenbüttel, am 10. Juni 1858. Dr. PH. Ehrenberg, Direktor der Samsonschule. Israelitisches Gasthaus in Aachen. Den geehrten Reisenden und Badegästen empfehle ich mein Gasthaus. Für gute, billige Bedienung, so wie für gute Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. Sandkazilbach No. 12. H. Bruch. Hotel Sichel in Hessen-Cassel, Johannisstraße (Marktgasse) No. 735., in der Nähe des St. Martins - Platzeö. (Besitzer B. Sichel, früher im Hötel de Russie.) In Mitte des frequentesten und belebtesten Stadttheils gelegen, eleganter und bequemer als mein bisheriges Local eingerichtet, erlaube ich mir, gestützt auf das mir bisher geschenkte Zutrauen, meinen Gasthof allen resp. Reisenden unter Zustcherung aufmerksamer und reeller Bedienung aufs Angelegentlichste zu empfehlen. B. Sichel. Badesaifon. Ntordseebad dtorderrrei. Den resp. Kurgästen empfehle ich unter Zusicherung bester Bedienung meine Koscher-Küche, welcher von Ende Juni ab eine tüchtige Köchin vorstehen wird. Abraham van der Wall. Für ein Manufactur- und Modewaaren-Geschäft wird ein Commis mosaischen Glaubens gesucht. Nähere Nachricht ertheilt S. Cohn in Hildes heim. Ein junger Mann, welcher sich als Kaufmann ausbilden will, mit den nöthigen Schulkenntnissen versehen und von gutem Herkommen ist, kann 1. August d. I. in meiner Tuch- Und Modewaaren-Handlung (en dßiail) eintreten. Das Nähere ist durch portofreie Briefe bei mir zu erfragen. S. Schwabach in Sonvershausen. Ich suche für einen armen, aufgeweckten Jungen eine Lehrlingsstelle in einer (wo möglich) isracliiischen Buchdruckerei und bitte, mir Offerten recht bald portofrei zukommen zu lassen. H. Liswann. Büdingen, Großherzogth. Hessen. Ein junger Mensch, jüdischer Confession, welcher die nöthigen Kenntnisse besitzt, und schon eine Zeit lang in einem größern Geschäft thätig war, wünscht eine Stelle als Volontair in einem lebhaften Schnitt- oder sonstigen Geschäft. Wo? sagt Herr Dr. PhilippsvN in Magdeburg unter Chiffre M. # 13. Die Gouvernanten - Stelle bei 8. 8. 8. ist besetzt. Zur weiteren Erziehung und Ausbildung eines sechszehnjährigen Mädchens wird eine Gouvernante gesucht, welche perfect Französisch spricht, wo möglich auch Englisch; von soliden, moralischen Grundsätzen und gewohnt, sich in feinen Kreisen zu bewegen. Portofreie Anmeldungen unter Chiffre A. B. bei dem Rabbiner Dr. Ludwig Philippson in Magdeburg. Eine gewandte Putzarbeiterin (Israelitin) kann unter annehmlichen Bedingungen nächstkünftigen Michaelis bei mir eintreten. Näheres durch Franco-Briefe. Friederike Walk geh. Schönberg in Emden (Ostsriesland). Eine Gouvernante, welche Unterricht in den Realfächern, franz. und engl. Sprache ertheilr, auch darüber die besten Zeugnisse aufzuweisen hat, sucht eine Stellung. Herr Dr. Beer in Dresden wird die Güte haben, gefällige Auskunft darüber zu geben. Zwei junge Damen von gutem Herkommen, der französischen Sprache mächtig, wünschen in anständigen Familien Stellen als Gesellschafterinnen oder Wirthschafterinnen einzunehmen. Näheres auf srankirte Anfragen bei Herrn Rabbiner Dr. Philippson in Magdeburg.

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