Mannheim
Compact Memory

Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1858-05-17 · Heft 21 (17.5.1858) · p. Seite 293

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
22 (1858)
Issue
Heft 21 (17.5.1858)
Date
1858-05-17
Page
Seite 293 (sequence 13)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/3224737-3226093-3226115--16910-3245790
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

293 Anzeigen. Erledigte israelitische Schullehrerstelle in Harburg in Bayern. Die israel. Cultusgemeinde Ln Harburg beabsichtigt die durch den Tod ihres Lehrers erledigte israelitische Re- Ugions- und Elementarschulstelle bis zum 1. October d. I. wieder definitiv zu besetzen. Fragliche Stelle ist dotirt: 1) mit einem jährlichen Gehalt von Fl. 300. 2) mit einer jährlichen Wohnungsentschädigung von Fl 50. 3) mit dem Bezug von jährlich zwei Klaftern Holz und 75 bis 100 Wellen aus einem Karabholzantheil behufs der Schulzimmerbeheizung; 4) mit einer Remuneration für die Synagogen-Chorleitung, in so fern der Lehrer musikalisch hierzu befähigt ist, von jährlich Fl. 20. Außerdem ist befähigten Subjekten mannigfache Gelegenheit zu Nebenverdienst durch Privat-Unterrichtsertheilung gegeben. Gesetzlich qualificirte Bewerber wollen mit den erforderlichen Zeugnissen belegte Gesuche spätestens bis Mitte 3uni d. I. in frankirten Eingaben einsenden an die israel. Cultusverwaltung in Harburg in Aayern. Die Stelle eines Schächters, Vorbeters und Religionslehrers mit einem Gehalt von 150 Thlrn. und freier Station ist bei uns bald oder von Johannis ab zu vergeben. Darauf Reflectirende können sich portofrei melden. Canth, den 25. April 1858. Der to rstand E Warschauer. Die Stelle eines Religionslehrers, Worbeters und Schächters bei der hiesigen Gemeinde ist zum 9ten October d. I. vacant. Der Gehalt beträgt jährlich 200 Thlr. preuß. Crt., circa 40 Thlr. Schächtgebühren nebst Mitlagstisch. Reflectanten wollen fich baldigst unter portofreier Einsendung ihrer Zeugnisse wenden an den Vorstand der hiesigen israel. Gemeinde A H. Wolff. Ribnitz (Mecklb.-Schwerin), den 9. Mai 1858. In hiesiger Gemeinde ist die Rabbiner- und Predigerstelle vacant. Der jährliche Gehalt beträgt 6—700 Thlr. preuß. Crt. außer Nebeneinkünften und freier Wohnung. Qualificirte, besonders unverheirathete Bewerber belieben sich baldmöglichst in portofreien Briefen anzumelden bei dem Vorstande der israelitischen Gemeinde zu Stockholm Prediger-Stelle. Die Gemeinde „Odvk-8vkolom" der Stadt Val. timore sucht einen Prediger, der bei gründlicher Gelehrsamkeit auch die Gabe eines vorzüglichen Redners besitzt und überhaupt im Stande ist und dm Willen hat, einen Gottesdienst einzusühren, welcher sich mit Orgel und Chorgesang vereinbart, ohne dabei dem Geiste des jüdischen Gottesdienstes Abbruch zu thun. Die Anstellung iss vorerst auf fünf Jahre und sodann nach Umständen auf längere Zeit. Der jährliche Gehalt ist Fl. 2500. — Nähere gefällige Auskunft ercheilen auf Anfrage die Herren Di*. P h ilippson in Magdeburg, Dr. Löwi in Furth und Stein in Frankfurt a/M. Candidaten, welche obige Eigenschaften besitzen, belieben die Kopien ihrer Zeugnisse ungesäumt an folgende Adresse zu senden: Julius Stiefel, President of the Chef Scholom Congregation, Prate-streel Nro. 168. Baltimore, Md, Das Committee: Julius Stiefel, kresickent. (l.. 8.) Emanuel Hamburger. Emanuel Heß. Samuel Wiel. Die hiesige Synagogen-Gemeinde beabsichtigt, baldigst «inen unverheiratheten Lehrer für den Elementarunterricht, der zugleich das Cantor- und Schächteramt mit versehen kann und solche mustkalische Bildung besitzt, daß er im Stande ist, einen Chor zu leiten, mit einem jährlichen Gehalt von 300 Thlrn. anzustellen. Bewerber wollen sich entweder persönlich oder in portofreien Briefen an uns wenden, wobei wir bemerken, daß keinerlei Kosten erstattet werden. Potsdam, den 10. Mai 1858. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. M. I. Cohn. G. I. Lubafcher. W. Kann. Ein geprüfter Religion-- und Elcmentarlebrer sucht bis zum 1. Juni d. I. Anstellung in einer israel. Gemeinde Mittlern Ranges. Derselbe prakticirt schon mehrere Jahre in seinem Deruse und besitzt auch die Fähigkeit, den Vorsängernnd Schächterdienft mit versehen zn können, so wie religiöse Vorträge zu halten. Reber sittlich-moralischen Lebenswandel, so wie über dir seitherige Führung seines Dienstes sind die besten Zeugnisse ansznweisen. Am liebsten jedoch wurde der Betreffende eine Haustehrerftelle in einem Städtchen Mitteldeutschlands übernehmen, wo er zugleich noch die Stelle eines Gehülse» in einem kleinern Geschäft mit versehen könnte. Es wird mehr ans honette Behandlung als aus groszes Honorar gesehen. Frankirte Anmeldungen sind unter Chiffre A_. an Herrn Dr. Philipp- SOU in Magdeburg zu adreffirrn.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.