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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1858-04-05 · Heft 15 (5.4.1858) · p. Seite 209

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
22 (1858)
Issue
Heft 15 (5.4.1858)
Date
1858-04-05
Page
Seite 209 (sequence 13)
Language
German
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209 Die hiesige Vorbeter- und Schächterstelle soll so schleunig als möglich besetzt werden. Sie gewährt durch einen festen Gehalt von Thlr. 150., Schechita-Gebühren, freie Wohnung, so wie durch sonstige Emolumente ein jährliches Einkommen von circa 450 Thlrn. Qualificirte Bewerber, die auch genügende talmudische Kenntnisse besitzen, und sich über einen streng religiösen Lebenswandel ausweisen können, wollen ihre Zeugnisse baldigst an uns frankirt einsenden. Auch ist bei uns die mit einem firirten jährlichen Gehalte von Thlr. 250. verbundene Stelle eines Religionslehrers vacant, und soll des Ehesten besetzt werden. Geeignete Resiectanten, die besonders im Hebräischen genügende Kenntnisse besitzen, und hierin guten Unterricht zu ertheilen verstehen, wollen sich baldmöglichst unter portofreier Einreichung ihrer Zeugnisse an uns wenden. Johannisburg, im März 1858. Der Vorstand der Kreis-Synagogen- Gemeinde A. Ruhemann. Zur Vorbereitung seiner Kinder in den Realwissenschaften mit Einschluß des Unterrichts im Französischen und Lateinischen wird vom Unterzeichneten ein Hauslehrer gesucht. — Die Stelle ist bei völlig freier Station und einem Honorar von 200 Thlrn. sofort zu besetzen. Samoczyn, den 26. März 1858. Pineus Seligsohn. Offene Stelle. Bei der hiesigen israelitischen Gemeinde ist die Stelle eines ,,Schächters" mit einem jährlichen Einkommen von „2 00 Thlrn." vacant. DaraufReflectirende wollen sich gefälligst franco an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Sondershausen, den 19. März 1858. Der Vorstand der israelitischen Gemeinde Hofagent M Czarnikow. Bei der hiesigen israel. Gemeinde ist die Stelle eines Elementarlehrers und Vorbeters mit einem jährlichen Gehalte von 200 Thlrn. nebst freier Wohnung vacant, und ist dieselbe im Mai, längstens bis zum Isten Juni d. I. zu besetzen. Hierauf Reflectirende werden ersucht, sich baldmöglichst unter Einsendung ihrer Qualifications-Zeugnisse an den Unterzeichneten zu wenden. Weener in Ostfriesland, im März 1858. Der israelitische Vorstand. Ein concesfionirter jüdischer Lehrer, zugleich Student der Philos., mit guten Zeugnissen über seine pädagogische Tüchtigkeit versehen, wünscht von April oder Johanni ab eine Gemeinde- oder Hauslehrerstelle. Näheres unter der Chiffre C. F. poste restante Breslau. WU" Pensions - Anzeige, In meiner Anstalt finden Knaben israel. Eltern, die eine der hiesigen Bildungsanstalten besuchen sollen, liebevolle Aufnahme, körperliche Pflege und entsprechende Nachhülfe unter den solidesten Bedingungen. Gefällige Offerten beliebe man zu richten an M. Schlesinger, Inhaber der Bacharach'schen Pensions - Anstalt und Lehrer am jüdischen Gymnasium zu Dessau. NosenfrlÄ's Lehr- und Erziehungs-Institut in Paris, kue largot No. 11. i Früh er Rue des Martyrs No. 43.) Wir haben das Local vergrößert zur Bequemlichkeit der Zöglinge, welchen wir eigene Zimmerchen lassen. Die Anstalt ist jedoch wie früher, für eine verhältnißmäßig geringe Anzahl bestimmt. Die Pflege der Zöglinge soll vorzüglich bleiben, so wie die höchste Bildung derselben unser Ziel bleibt. Dem fremden Publikum Dank für die Anerkennung. Das Sommer-Semester dieses Jahres beginnt am 7. April. Rofenfeld, Direktor. Ecole speciale de Commerce et d’Industrie 2, Rue Barbette k Paris. In meinem Institute, über das ich die befriedigendste Auskunft zu geben vermag, beginnen die Curse des Sommersemesters sogleich nach Ostern; die Familien, die ihre Söhne meiner Anstalt zu übergeben wünschen, werden ergebenst gebeten, womöglich die Epochen vom 1. April und 1. October dazu zu wählen. D. Springer, Direktor. In meinem Geschäft, bestehend in Färberei und Druckerei, kann sofort ein Lehrling placirt werden. Es wird zugleich bemerkt, daß naiö so wie auch Festtage nicht gearbeitet wird; auch geschieht das Erlernen zünftig, wo das Ein- und Ausschreiben in der Resivenzstadt Hannover geschieht. .Reflectirende wollen sich nur direct unter frankirten Briefen an mich wenden. Eldagsen, den 21. März 1858. Albert Mannheim, Färber-Mstr. Für einen jungen Menschen, der eine gute Erziehung genossen, bereits ein Jahr lang eine Realschule besucht und die nöthigen Vorkenntnisse besitzt, wird eine Stelle als Lehrling in einer Handlung, am erwünschtesten in einer Leder- oder Rauchwaaren-Handlung, und jedenfalls in einer solchen, in der am Samstag geschloffen ist, gegen Lehrgeld gesucht. Das Nähere auf portofreie Briefe bei Lehrer Roth. Hechingen (Hohenzollerstbe Lande, Königr. Preußen), den 4. März 1858.

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