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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1858-03-22 · Heft 13 (22.3.1858) · p. Seite 181

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
22 (1858)
Issue
Heft 13 (22.3.1858)
Date
1858-03-22
Page
Seite 181 (sequence 13)
Language
German
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181 266 ReichSthlrn. 64 Schill. R. M. (200 preuß. Thalern) verbunden ist. — Reflectirende werden ersucht, ihre Atteste baldmöglichst an die Schulvorsteher einzusenden. __Die Schulcommission. Zum 15. April c. soll die hiesige Cantor-, Schächter- und «^-Stelle, verbunden mit einem auskömmlichen Gehalte und freier Wohnung, anderweit — jedoch mit einem Nichtpolen — besetzt werden. Geeignete Resiectanten belieben sich deshalb baldigst persönlich an uns zu wenden. Reisekosten werden nicht erstattet. Schwersenz, im März 1858. _Der Synagogen - Cultus - Vorstand. Die hiesige Synagogen-Gemeinde wünscht die Anstellung eines Hülfs-Schächters und Vorbeters möglichst bald in Ausführung zu bringen. Geeignete, unverheiratete Bewerber um diesen Dienst belieben in portofreien Anträgen bei dem Unterzeichneten Vorstand sich zu melden. Brandenburg, im März 1858. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. L. Simon._ Zn einer kleinen, ganz nahe bei Düsseldorf gelegenen Gemeinde wird für ca. 10 Kinder ein streng religiöser (geprüfter) Lehrer gesucht. Gebalt jährlich 9 0 bis 1 00 Thlr. bei freierWohnung und anständiger Beköstigung. Auch Gelegenheit zu kleinem Nebenerwerb durch Privatunterricht. — Meldungen, gestützt auf Zeugnisse über Befähigung und bisherigen Lebenswandel, sind baldigst portofrei zu richten an Dr. Feilchenfeld, Rabbiner. Düsseldorf, den 25. Februar 1858. Der Obercommerzrath Israel Simon zu Hannover sucht zum Privatgottesdienst in seinem Hause gegen reichlichen Gehalt einen tüchtigen Vorsänger, der über seine Befähigung und untadelhafte Aufführung genügende Zeugnisse beizubringen vermag. Unverheiratheten wird der Vorzug gegeben.__ Ein concesstonirter jüdischer Lehrer, zugleich Student der Philos., mit guten Zeugnissen über seine pädagogische Tüchtigkeit versehen, wünscht von April oder Zohanni ab eine Gemeinde - oder Hauslehrerstelle. Näheres unter der Chiffre 0. F. poste restante Breslau. Ein Lehrer (Familienvater), der schon längere Zeit im Amte ist und sich über Kenntnisse und Amtsführung mit den besten Zeugnissen ausweisen kann, wünscht seine gegenwärtige Stellung mit einer bessern zu vertauschen, besonders mit einer Lehrerstelle in einer Stadt. Er hat sowohl Talmudals wissenschaftliche und pädagogische Studien gemacht, ist der französischen Sprache mächtig, wäre auch im Stande, als Cantor und Prediger Dienste zu leisten. — Nähere Auskunft ertheilt unter Br. der wohlehrwürdige Jttr. Philippson. Ein gut empfohlener unverheiratheter Israel. Lehrer, welcher schon längere Zeit als solcher fungirt und in allen Elementarfächern, so wie in neueren Sprachen unterrichtet hat, wünscht zum 1. April a. c. eine andere Stelle. Näheres beim isr. Prediger Herrn D. Klein in Neuwedell zu erfahren unter Chiffre W. Cif* Jüdische Eltern, denen es an Gelegenheit mangelt, ihre Kinder wahrhaft religiös erziehen zu lassen, machen wir auf unser Pensionat aufmerksam. Der Unterricht erstreckt sich über alle Religionsfächer, über neuere Sprachen, so wie über alle für das Leben nöthige Lehrgegenstände. Pensionspreis 150 Thlr. (Lehrgeld mit eingeschlossen). Prospecte sind durch frankirte Anfragen vom Unterzeichneten zu erhalten. Schermbeck bei Wesel. __Jos. Wolf. In der israelitischen Lehr- und Erziehungsanstalt von N. Frank in Düsseldorf erhalten die Zöglinge bei einer sorgfältigen sittlich-religiösen Erziehung eine solche Ausbildung, daß sie in eine der höheren Classen der Realschule, oder des Gymnasiums, oder als Lehrlinge in ein Geschäft eintreten können. Auch werden sie befähigt, das Eramen für einjährige Freiwillige zu bestehen. Näheres im Prospectus. Penfions - Anzeige. In meiner Anstalt finden Knaben israel. Eltern, die eine der hiesigen Bildungsanstalten besuchen sollen, liebevolle Aufnahme, körperliche Pflege und entsprechende Nachhülfe unter den solidesten Bedingungen. Gefällige Offerten beliebe man zu richten an M. Schlesinger, Inhaber der Bacharach'schen Penfions - Anstalt und Lehrer am jüdischen Gymnasium zu Dessau. Die unter Aufsicht des Rabbinats stehende -nv2-Fleischwaarenhandlung von Abr. Serzberg, Rosenstr. 29. in Berlin, empfiehlt außer allen Sorten frischen Fleisches, Schlagu. Leberwurst, Spickgänse, Gänseschmalz, Pökelfleisch, Rollade u. Räucherfleisch zu den billigsten Preisen. Lehrlings - Gesuch. Ein junger Mann rechtlicher Eltern, mit den nöthigen Kenntnissen versehen, kann in meinem flotten Material-Maaren-Geschäft zu Ostern d. I. als Lehrling placirt werden. Näheres auf portofreie Anfragen. Coswig, 7. März 1858. Moritz Goldschmidt. Für mein kosamentir- und Kurzwaaren-Engros-Geschäft sughe ich zum sofortigen Antritt einen Lehrling mit guten Anlagen aus anständiger Familie. Nordhausen, 14. März 1858. . J. Mankiewitz,

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