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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1858-03-01 · Heft 10 (1.3.1858) · p. Seite 138

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
22 (1858)
Issue
Heft 10 (1.3.1858)
Date
1858-03-01
Page
Seite 138 (sequence 12)
Language
German
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13tz New-Nork, Januar 2t, 1858. Ein guter wird verlangt bei der israelitischen Gemeinde ymm' Greene Street, New - Aork. Ein Kandidat hat nebst einem guten, moralischen Charakter folgende Fähigkeiten zu besitzen: nämlich eine deutliche, sich gut verständlich machende Aussprache der Gebete; eine angenehme Singstimme zu haben und guter anrp zu sein; auch so viel Musik zu verstehen, um einen Chor bilden und leiten zu können. Der jährliche fire Gehall war bis jetzt 1000 Dollars (2500 Gulden); derselbe kann sich aber bis auf 1500 Doll, erheben, je nachdem der Jncumbent bei obiger Gemeinde Beifall findet. Jeder sich Meldende hat seine sämmtlichen Certificate dem Unterzeichneten Konnte längstens bis 15. Mai d. I. zu übermachen und sich demselben auf eigene Kosten persönlich vorzustellen, indem am 8. Juni die Wahl dieses Dienstes vor sich geht, welche sich vorläufig auf ein Jahr beschränkt; jedoch ist die zweite Wahl auf drei und die nächstfolgende auf fünf Jahre festgesetzt. Henry Davidson, 21 Glli. Avenue. Simon Galinger, 331 8th. Avenue. In hiesiger jüd. Gemeinde soll sofort, oder vom nächsten -|WT ein Religionslehrer mir 250 Thlrn. jährlichem Gehalt angestellt werden. Befähigte Bewerber wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse in frankirten Briefen an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Briefen in W/Pr., den 14. Februar 1858. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Für unsere Filial-Gemeinde Straßburg U/M. wird zum (-pT) Medio April d. I. ein geprüfter Lehrer, der zugleich das Vorbeter- und Schächteramt versehen muß, gesucht. Der sirirte Gehalt beträgt bei gänzlich freier Station, außer den Gebühren der rscrrnö und etwas Nebeneinkünfren, jährlich 80 Thlr. Befähigte Bewerber wollen sich in portofreien Briefen an uns wenden. Prenzlau, den 21. Februar 1858. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Lehrer-Gesuch. Bei der hiesigen jüdischen Gemeinde ist die Stelle eines Kinoer-Lehrers, Vorsängers und Schächters jetzt unbesetzt. Der Gehatr beläuft sich inclusive der Nebeneinkünfte circa aas 180 Thlr. Qualisicirte Lehrer, die mit guten Zeugnissen versehen sind, und Anstellung suchen, wollen sich bei dem hiesigen israelitischen Vorstande melden. Landau im Fürstenthnm Waldeck, am 10. Febr. 1858. Erzieherin - Gesuch. Eine gebildete Dame jüdischen Glaubens, welche die Erziehung und Pflege von 4 Kindern, einem Mädchen von 10 Jahren und 3 Knaben von 8, 5 und 4 Jahren übernehmen will, kann eine dauernde Stellung finden bei Alexander Sachs in Franken stein in Schlesien. Der Unterzeichnete sucht bei seinen drei Töchtern von noch zartem Alter eine tüchtige Erzieherin, welche denselben den nöthigen Unterricht zu ertheilen vermag. W. Ephraim in Leng er ich. In einer stillen, kinderlosen Familie wird unter bescheidenen Ansprüchen ein junges, gebildetes Frauenzimmer jüdischer Confession gesucht, welches der Küche und den sonstigen Obliegenheiten eines einfachen Haushaltes vorzuftehen weiß, und der alten, schwächlichen Hausfrau eine angenehme Gesellschafterin abgeben kann. — Fronco- Offerten besorgt die Erpevition dieses Blattes. Deutschs Musik-Institut für jüdische Cantoren und Lehrer. Der Unterzeichnete eröffnet den 15. März 1858 einen musikalischen Kursus für jüdische Cantoren und Lehrer. Gegenstände des Unterrichts werden sein: 1) gründliches Verständniß der Liturgie und Keuntniß der gottesdienstlichen Gebräuche; 2) Ausbildung der Stimme; 3) Theorie unv Lehrmethode des Gesanges; 4) Harmonielehre und Generalbaßspiel; 5) die ersten Elemente der Kompositionslehre; 6) gründliche Kenntniß der alten Synagogenmelodien und die verbesserte, den Anforderungen unserer Zeit entsprechende Vortragsweise derselben. Erfordernisse zum Eintritt sind: Einige Kenntniß der hebräischen Sprache, Stimme und musikalisches Gehör. Anmeldungen werden in meiner Wohnung täglich entgegengenommcn. Auswärtige wollen sich in portofreien Briefen an mich wenden. Moritz Deutsch, Ober-Cantor der großen Synagoge zu Breslau. Unterrichts- und Srziehungs-Anstalt für israelitische Töchter in Frankfurt a/M. Unterzeichnete erlauben sich hierdurch einem geehrten Publikum ihre schon längst bestehende -Anstalt in Erinnerung zu bringen. Der neue Cursus in der Schule beginnt jedesmal in den Monaten April und October; der Eintritt in die Anstalt kann jedoch zu jeder Zeit geschehen. I. S. Alexandre. Charlotte Alexandre gcb. D a >,

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