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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1858-02-15 · Heft 8 (15.2.1858) · p. Seite 111

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
22 (1858)
Issue
Heft 8 (15.2.1858)
Date
1858-02-15
Page
Seite 111 (sequence 13)
Language
German
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111 Offene Cantor- und Schächterstelle. Die Stelle eines Cantors, Schächters und b?a soll im hiesigen Synagogen-Vereine vom Isten April c. wieder besetzt werden. Firirter jährlicher Gehalt wird 300 bis 350 Rthlr. zugestchert. Außerdem stehen noch circa 150 Rthlr. Nebenrevenuen in Aussicht. Hierzu sich qualificirende Personen wollen sich sofort in portofreien Briefen unter Einsendung ihrer Zeugnisse über deren Fähigkeit, religiösen und moralischen Lebenswandel beim Unterzeichneten Vorstande melden. Tarnowitz, O/S., den 1. Februar 1858. Der Vorstand des Synagogen-Vereins. Concurs. Die Gemeinde in Sikloö bei Fünfkirchen sucht einen Religionsweiser und Matrikelführer für den Bezirk, welcher zugleich Cantor, wo möglich nach neuerem RituS, und fcmp b*a für den Ort fein muß, zum 24. April d. I. bei einem jährlichen Gehalt von 400 G. C.-M. Bewerber belieben sich an den israelitischen Cultus-Vorstand des Sikloser Stuhlbezirks zu wenden. Siklos bei Fünfkirchen, im Januar 1858. D. Z. Vorsteher, Adolf Schulhof, Stadtarzt. Bekanntmachung. Bei der hiesigen Synagogen-Gemeinde soll ein besonderer Religionslehrer angestellt werden. Qualificirte Bewerber, welche daß Befähigungszeugniß einer Schul-Prüfungs-Commission besitzen, werden aufgesordert, sich unter Einreichung der bezüglichen Atteste bis zum Isten März e. in portofreien Briefen bei uns zu melden. Der jährliche Gehalt des Religionslehrers ist auf 200 Thlr. mit der Aussicht der Erhöhung auf 250 Thlr. festgesetzt. Neustettin, den 2. Februar 1858. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde, gez. A. M. Blau. I. A. Wolff. Ein Religionslehrer, der auch zugleich die Function des Schächtens und Vorbetens mit zu übernehmen hat, findet hier sogleich oder zu Ostern d. I. bei der israelitischen Gemeinde eine Anstellung. Bewerber erfahren das Nähere, wenn sie sich dieserhalb an den Vorstand wenden. Warin, den 0. Februar 1858. Jsaae Friederrch. Eine jüdische Familie in der Residenz wünscht ihre dreizehnjährige Tochter bei einem Prediger ihres Glaubens an einem kleinen Orte zu strenger Aufsicht und sorgfältiger Erziehung zu geben. Näheres beim Herrn Rabbiner vr. Philixpson in Magdeburg. Da die vacant gewordene Klausnerstelle btü 'Sftrihn bY'T biniü Sb mb 'S 'fcn'b wieder besetzt werden soll, so wollen sich Reflectirende in frankirten Briefen an die Verwaltung, unter Adresse des Herrn Moritz 28vlff, Alter Steinweg No. 78. wenden. Jndirecte oder mündliche Anmeldungen bleiben unberückstchtigt. Hamburg, Monat Schwat 5618. Die Administration: Moritz Wolfs. A. E. JoSl. Philip Mendelsohn. Unserer Aufforderung vom 8. d. M. zur Bewerbung um das hiesige Landesrabbinat fügen wir nachträglich hinzu, daß mit der Stelle außer den Accidenzien ein Jahreseinkommen von 1166 Thlrn. 22 Sgr. Preuß. Cour, verbunden ist. Schwerin (in Mecklenburg), am 30. Januar 1858. Die landesherrlichen Commiffarien im israelitischen Oberrath: Müller. Schröder. Die hiesige Lehrer- und Cantorstelle ist vacant und soll möglichst bald mit einem tüchtigen jungen Elementarlehrer, welcher ein guter Cantor ist, einen Chor leiten und an Festtagen und bei Beerdigungen rc. einen religiösen Vortrag halten kann, besetzt werden. Gehalt wird vorläufig 250 bis 300 Thlr. nebst freier Wohnung bewilligt außerdem ist durch Privatunterricht rc. auf eine nicht geringe Nebeneinnahme zu rechnen. Hierauf Reflectirende wollen sich unter Beifügung der Zeugnisse rc. schleunigst wenden an den Vorstand der Synagogen-Gemeinde Dortmund. Ein junger Mann, dem nicht ungünstige Zeugnisse zur Seite stehen, sucht alsbald eine Placirung als Hauslehrer bei einem jüdischen Gelehrten oder Privaten. Er reflectirt weniger auf hohes Salair als auf Gelegenheit, sich selbst im jüdisch-theologischen Fache ausbilden zu können. Frankirte Offerten nehmen Herr Rabb. Hirsch in Frankfurt a/M. und Herr Rabb. Löwenstein in Lauben-Bischofsheim entgegen. Da die Leistungen der hiesigen Lehr- und Bildungsanstalten immer mehr Anerkennung im Auslande gewinnen und Jünglinge aller Confesstonen herbeiziehen, so sieht sich Unterzeichneter, welcher von Jugend auf sich dem Erziehungsfache gewidmet, und viele Jahre in sehr achtungswerthen Familien als Lehrer gewirkt hat, veranlaßt, den Eltern israelitischen Glaubens, welche ihre Söhne unter einer fittlich-religiösen Leitung zu sehen wünschen, seinen Familienkreis zu eröffnen, mit der Versicherung, daß die Aufgenommenen sich der liebevollsten Behandlung und der wachsamsten Aufficht, so wie auch einer gründlichen Nachhülfe in ihren Studien zu erfreuen haben werden. — Gütigen Anfragen steht entgegen H. Jacobson, Religionslehrer. Dresden, Schreibekgasse No. 17,

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