Mannheim
Compact Memory

Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1858-02-01 · Heft 6 (1.2.1858) · p. Seite 83

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
22 (1858)
Issue
Heft 6 (1.2.1858)
Date
1858-02-01
Page
Seite 83 (sequence 13)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
96% known words query
IRI
…/3224737-3226093-3226100--16685-3245550
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

83 Ich suche einen Hauslehrer von streng religiösem Lebenswandel für drei Knaben, von denen der älteste zehn Jahre alt ist. Derselbe muß die preußische Lehrerprüfung sehr gut bestanden - haben, und im Stande sein, sowohl in den gewöhnlichen Gegenständen deS Elementarunterrichtes, als auch im Hebräischen und Französischen gediegenen Unterricht zu ertheilen. Das Honorar beträgt außer völlig freier Station 150 Rthlr., und soll unter Umständen bis auf 200 Rthlr. erhöhet werden. Hierauf Reflectirende wollen mir ihre Zeugnisse portofrei einsenden. Wanzleben (bei Magdeburg), den 26. Jan. 1858. M. Elkan. ErzieherrGefuch. Eine hochangesehene Familie sucht einen Erzieher zur Leitung und Bildung ihres Sohnes. Derselbe soll gewandt, erfahren und umsichtig sei». Adressen sind an Herrn Dr. Jellinek, Prediger der israel. Cultus- Gemeinde in Wien, zu richten. Für daS hiesige israelitisch« Waisenhaus wird zum Isten Juli ein Psieger und Erzieher gesucht. DaS Amt gewährt eine ausreichende Eristenz. Männer, welche streng sittlich-xeligiös, eine Lehrerprüfung bestanden haben, im Hebräischen tüchtige Kenntnisse besitzen, verheirathet, und von der Wege und Erziehung eigener Kinder nicht in Anspruch genommen find, deren Frau wirthschaftlich befähigt ist, wollen ihre Bewerbung so bald als thunlich bei dem Unterzeichneten anmelden. Stettin, Januar 1858. Dr. Meifel, Rabbiner. LehrerN! Ein junger Mann, jüdischer Confession (musikalisch), der schon mehrfach als öffentlicher und Privatlehrer gewirkt hat, und im Stande ist, seine Schüler bis zur Tertia eines Gymnasiums vorzubereiten, wünscht vom 1. Februar oder März ab eine öffentliche oder HauSlehrerstelle anzunehmen. Gefällige Offerten beliebe man unter Adresse P. Sander in Gogolin, Oberschlefien, einzusenden. Bildungsanftalt für jüdische Lehrer in Hannover. Zu Ostern, resp. Peffach d. I. findet Aufnahme neuer Schüler statt. Diese haben nachzuweisen, daß sie daS löte Jahr zuröckgelegt, gehörige Schulbildung im Hebräischen wie in den wissenschaftlichen Gegenständen genossen und einen unbescholtenen, religiös - sittlichen Lebenswandel bisher geführt haben. Meldungen find baldmöglichst zur weitern Verhandlung beim Landrabbiner vr. Meyer oder beim Unterzeichneten einzureichen. Hannover, den 14. Januar 1858. Dr. S. Frensdorfs, Oberlehrer der Anstalt. Zu Ostern d. I. können noch einige Knaben, welche daS Herzogl. Gymnasium oder die Handelsschule allhier besuchen wollen, in meine PenfionSanstalt eintreten. Ich werde mich jederzeit bemühen, den Wünschen der Eltern auf das Gewissenhafteste zu entsprechen. Dessau, 20. Januar 1858. Rabbiner Dr. Gustav Philippfon, ordentlicher Lehrer an der Herzogl. Franzfchule (Handelsschule). Ein oder zwei junge Leute, die das Gymnasium hierselbst besuchen, oder zu ihrer Vervollkommnung sich dahier aufhalten wollen, ingleichen zwei junge Mädchen, die ihre Ausbildung in hiesiger Stadt zu erlangen wünschen, finden bei einer sehr achtbaren Familie, woselbst ein Piano forte sich vorsindet, unter sorgfältig - freundlichster Behandlung und Pflege Kost und Logis. Auf portofreie Anfragen nähere Auskunft bei I. Saphra. Emden, den 14. November 1857. Eine jüdische Familie in der Residenz wünscht ihre dreizehnjährige Tochter bei einem Prediger ihres Glaubens an einem kleinen Orte zu strenger Aufsicht und sorgfältiger Erziehung zu geben. Näheres beim Herrn Rabbiner vr. Philippson in Magdeburg. in junger Mann, 30ger, von angenehmem Aeußern und achtbarer Familie, welcher Lehrer bei einer jüdischen Gemeinde, aber auch ein Geschäft zu führen befähigt und im Besitze eines kleinen Capitals ist, sucht auf diesem nicht mehr ungewöhnlichen Wege eine israelitische Lebensgefährtin, eine Person, welche brav und gebildet, in ungefähr gleichem Alter stehend und einiges Vermögen beizubringen im Stande ist. Die strengste DiScretion wird selbstredend zugesichert. Gefällige Franco-Offerten unter der Chiffre 8. 2. No. 18. wird die Erpeditiön dieses Blattes (Baumgartners Buchhandlung in Leipzig) besorgen. 12*/a Pfund Mazoth feinster Sorte für 1 Thlr. sind bei Unterzeichnetem zu haben. Bestellungen werden bis zum 8. März d. I. franco erbeten. Hildes heim. L. Jfenstein, Jacvbi-Straße 106. Für meine Manufacturwaaren - Handlung suche ich auf sofort einen Commis, und zu nächste Ostern einen Lehrling. Osterode im Harz. Joel Herzer« Eine perfecte Köchin aus anständiger Familie wird zum isten April d. I. gesucht. Näheres ertheilt 30t, Meyer in Halberstadt, Martini-Kirchhof.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.