Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 21 (1857)
- Issue
- Heft 47 (16.11.1857)
- Date
- 1857-11-16
- Page
- Seite 649 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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649 Baeanz. Zum L. Januar 1858 soll bei der hiesigen israelitischen Gemeinde ein und ttrrntD angestellt werden. Befähigte Reflectanten, die der Einführung und Leitung des gottesdienstlichen Choralgesanges mächtig und amp sind, wollen baldigst ihre Meldung nebst den bezüglichen Zeugnissen dem Unterzeichneten Vorstände franco einreichen. Der Gehalt wird auf 300 Thlr. Firuni und circa 100 Thlr. Nebenaccidenzien ausgesetzt. Reisekosten zu den nöthigen Probeleistungen hierher werden nicht vergütigt. Dt. Crone, den 27. Oktober 1857. Der Vorstand der Synagoqen-Gemeinde gez. A. Hirsekorn. I. Rieß. Julius Müller. Zu n"-i d. I. ist in der hiesigen israelitischen Gemeinde die Stelle eines anip*), UN1D, Itrt, der zugleich Religionslehrer sein muß, zu besetzen. Gehalt 180 Thlr. vorläufig. Nebeneinkünfte 60 bis 80 Thlr. Bewerber wollen sich portofrei durch Einsendung ihrer Zeugnisse an den Vorstand der Gemeinde wenden. Trebnitz in Schlesien, im Oktober 1857. Ein Lehrer, Vorbeter und Schächter, welcher seit mehreren Jahren in einer Gemeinde fungirt und bis Oktober k. I. in derselben noch angestellt ist, beabsichtigt das Lehrfach gänzlich aufzugeben und zur Wiederbesetzung der Stelle der betreffenden Gemeinde eine geeignete Persönlichkeit in Vorschlag zu bringen. Mit der Stelle ist außer freier Wohnung, Heizung, freiem Mittagstisch und Nebeneinkünften ein baarer Gehalt von 120 Thlrn. verbunden. Hierauf refiectirende Personen, welche unverheirathet, im Besitze guter Zeugnisse sind, die Lehrerprüfung bestanden haben und spätestens zum 1. Mai k. I. eintreten können, wollen ihre Bewerbungen nebst Zeugnissen unter Chiffre A. Z. # 1. an die Erpedition dieses Blattes franco einsenden, welche die Weiterbeförderung besorgen wird. Die Stelle eines Elementarlehrers, Schächters und Vorbeters bei der israelitischen Gemeinde zu Elmshorn soll zum 1. Mai oder zum 1. November k. I. besetzt werden. Die Emolumente bestehen in freier Wohnung, Feuerung und einem Gehalte von 2931/3 Rthlrn. R. M. oder 220 Thlrn. Pr. Ct. Bewerber werden ersucht, ihren vor dem 15. Januar k. I. an die Unterzeichneten Vorsteher einzusendenden Meldungsgesuchen ihre Zeugnisse beizufügen und sich zugleich darüber zu äußern, zu welchem von den vorgedachten beiden Zeitpunkten sie im Stande sein werden, die Stelle anzutreten. Elmshorn, den 14. Oktober 1857. Die Vorsteher der israelitischen Gemeinde I. Jsaac. Philipp Mendel. Zu Weihnachten d. I. oder Ostern k. I. wird für die hiesige israelitische Gemeinde die Stelle eines Lehrers, Vorbeters und Schächters vacant, und werden hierauf Refiectirende ersucht, mit mir in Unterhandlung zu treten. Nehna, Großh. Mecklb. - Schwerin, November 1857. L. A. Löwenthal, Vorsteher. Bei hiesiger Gemeinde ist die Vorbetcr-, Schächtcr- und Hülfslehrerstelle vacant. Hiermit ist ein jährliches Einkommen von p. m. CThlr. 300. liebst freier Dienstwohnung verbunden. Qnalificirte hierauf Refiectirende werden ersucht, bei Unterzeichnetem Vorstande recht bald sich melveil zu wollen. Norden, den 1. November 1857. Der Vorstand Dargebuhr. M. Koppel. D. Klein. Bei dem Hauptsitz des hiesigen Synagogen - Verbandes ist zum sofortigen Antritt, over auch einige Monate später, die Stelle eines Neligionslehrers, welcher gleichzeitig das Cantorat und Schächteramt mit versehen muß, zu besetzen. Gehalt 250 Thlr. ercl. Nebeneinkünfte. — Bewerber wollen sich unter portofreier Einsendung ihrer Zeugnisse baldigst melden. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde zu Wehlau (Reg.-Bez. Königsberg i. Pr.). S. M. Herrmann. H. Heymansohn. Die Synagogen-Gemeinde hierselbst sucht einen Lehrer und Schächter, der sogleich eintreten kann. Der Gehalt beträgt 150 und ca. 60 bis 70 Thlr. Nebeneinkünfte. Reflectanten wollen sich gefälligst unter Einreichung ihrer Zeugnisse in frankirten Offerten bei uns melden. Neu-Ruppin, den 1. November 1857. Der Vorstand der Siniaaoqen-Gemeinde I. Blumenfeld. I. Silberstein. Drucker. Die Stelle eines Schächters und Vorbeters in unserer Gemeinde ist gegenwärtig unbesetzt, und können sich dazu befähigte unverheirathete junge Leute melden. An Gehalt wird bei gänzlich freier Station 50 Thlr. jährlich bewilligt, kann aber auch bei ansprechender Persönlichkeit auf 60 Thlr. erhöht werden; außerdem bringt als Nebeneinkünfte das Schächten zum Fleischbedarf für 10 Familien circa 25—30 Thlr. ein. Der Antritt kann sofort, zu Neujahr, oder spätestens bis Ostern 1858 geschehen. — Frankirte Meldungen nimmt entgegen Der Vorstand H. Mehev. Osterburg in der Altmark, den 11. Novbr. 1857.