Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 21 (1857)
- Issue
- Heft 45 (2.11.1857)
- Date
- 1857-11-02
- Page
- Seite 621 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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621 t versammeln zu wollen, wurde eine der schönsten Conferenzen geschlossen. I. B. Cramer. Anzeigen. L 2 kesiLurLtiou ullä Gastwirthschaft von 8. Marsche!, Dresden, Töpfergasse No. 13. 1. Etage, empfiehlt freundliche Wohnung und Nachtquartier. Die Synagogen -Gemeinde zu Lügde sucht einen Elementarlehrer und Cantor, der sogleich eintreten kann. Der Gehalt beläuft sich auf 230 bis 250 Thlr. incl. Kost; auch wird demselben noch vielfach Gelegenheit zu Privatunterricht geboten. Reflektanten wollen sich gefälligst in frankirten Offerten bei uns melden. Lügde, den 18. September 1857. Der Vorstand der Synagogen - Gemeinde Sim. Michaelis. Wolfs Heimann. Die Stelle eines Elementarlehrers, Schächters und Vorbeters bei der israelitischen Gemeinde zu Elmshorn soll zum 1. Mai oder zum 1. November k. I. besetzt werden. Die Emolumente bestehen in freier Wohnung, Feuerung und einem Gehalte von 293 Va Nthlrn. R. M. oder 220 Thlrn. Pr. Et. Bewerber werden ersucht, ihren vor dem 15. Januar k. I. an die Unterzeichneten Vorsteher einzusendenden Meldungsgesuchen ihre Zeugnisse beizufügen und sich zugleich darüber zu äußern, zu welchem von den vorgedachten beiden Zeitpunkten sie im Stande sein werden, die Stelle anzutreten. Elmshorn, den 14. October 1857. Die Vorsteher der israelitischen Gemeinde I. Jsaae. Philipp Mendel. Der Unterzeichnete Vorstand sucht einen jüdischen Elementarlehrer, der sogleich eintreten kann. Der fire Gehalt ist 175 Thlr. und wird demselben auch vielfach Gelegenheit geboten, Unterricht im Hebräischen zu ertheilen, wodurch sich die Einnahme verdoppeln dürste. Bewerber wollen sich gefälligst in portofreien Offerten mit den nörhigen Attesten bei uns schleunigst melden. Schönlanke, den 18. October 1857. Der israelitische Schulvorstand I. S» Cohn. Weinberg. Michelsohn. Die Synagogen -Gemeinde zu Johannisburg (Ostpreußen) sucht einen unverheiratheten tüchtigen Religions- und Elementarlehrer, der sogleich eintreten kann. Der jährliche Gehalt ist bei freier Wohnung, Beheizung und Bespeisung auf Thlr. 200. bestimmt. Qualificirte Bewerber wollen sich in frankirten Briefen unter Einreichung ihrer Zeugnisse an den Synagogen-Vorstand daselbst wenden. Vaeariz. Zum lsten März k. I. wird von der hiesigen Gemeinde ein unverheiratheter Lehrer und Cantor gesucht. Bei ganz freier Station und Kost in einem Hause bringt die Stelle 80 Thlr. ohne Nebenverdienste ein. Rcstectirende belieben ihre Zeugnisse baldigst einzusenden. Oestrich, V2 Stunde von Iserlohn, 14. Octbr. 1857. Der Vorsteher _M. Hirschfeld. Bacante Stelle eines Cultusbeamten. Hiermit bringen wir zur 'öffentlichen Anzeige, daß zu Ostern 1858 ein gebildeter Mann, der das Amt als Vorbeter, Schächter und Kinderlehrer vollständig ausfüüt, unter günstigen Bedingungen placirt wird, und wollen Die, welche daraus reflectiren, ihre Zeugnisse bald beibringen, und Proben ihrer Leistungen ablegen. Burg, im October 1857. Die israelitische Gemeinde hier. Bei der hiesigen Synagogen Gemeinde wird von Ostern 1858 ab der Posten eines Lehrers, Vorbetcrs und Schächters vacant. Außer den Nebeneinkünsten besteht der jährliche firirte Gehalt in 250 Thlrn. Qualificirte Bewerber wollen sich unter portofreier Einreichung der staatlichen Erlaubniß zu Ertheilung des Elementarunterrichts und ihrer anderweitigen Zeugnisse bei dem Unterzeichneten Vorstande melden. Reisekosten werden nicht vergütigt. Strehlen (Schlesien), den 20. October 1857. Der Vorstand der Synagogen-Gemeiudc. Ein Lehrer, Vorbeter und Schächter, welcher seit mehreren Jahren in einer Gemeinde sungirt und bis October k. I. in derselben noch angestellt ist, beabsichtigt das Lehrfach gänzlich aufzugeben und zur Wiederbesetzung der Stelle der betreffenden Gemeinde eine geeignete Persönlichkeit in Vorschlag zu bringen. Mit der Stelle ist außer freier Wohnung, Heizung, freiem Mittagstisch und Nebeneinkünften ein baarer Gehalt von 120 Thlrn. verbunven. Hierauf reflectirende Personen, welche unverheirathet, im Besitze guter Zeugnisse sind, die Lehrerprüfung bestanden haben und spätestens zum 1. Mai k. I. eintreten können, wollen ihre Bewerbungen nebst Zeugnissen unter Chiffre A. Z. # 1. an die Erpedition dieses Blattes franco einsenden, welche die Weiterbeförderung besorgen wird.