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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1857-10-26 · Heft 44 (26.10.1857) · p. Seite 606

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
21 (1857)
Issue
Heft 44 (26.10.1857)
Date
1857-10-26
Page
Seite 606 (sequence 12)
Language
German
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606 vvlkert sind, heimgcsucht. Elfteres brannte in der Nacht zum Versöhnungstage, Letzteres in der Nacht vom 5. auf den 6. d. M. in einem Zeiträume von zwei Stunden, da die Häuser nur mit Schindeln gedeckt waren, mit einer furchtbaren Vehemenz nieder, so daß die Bewohner leider Nichts als das nackte Leben gerettet haben. Mehr als 500 Familien sind dadurch dem furchtbarsten Elend und der Obdachlosigkeit Preis gegeben. Es hat sich hier ein Comite gebildet, um milde Gaben zur Unterstützung der Unglücklichen in Empfangs zu nehmen. Anzeigen. 1 L> 2 Restauration und Gastwirtschaft von K. Hfrscliel, Dresden Töpfergasse No. 13. 1. Etage, empfiehlt freundliche Wohnung und Nachtquartier. Die Synagogen-Gemeinde zu Lügde sucht einen Elementarlehrcr und Eantor, der sogleich eintreten kann. Der Gehalt beläuft sich auf 230 bis 250 Thlr. incl. Kost; auch wird demselben noch vielfach Gelegenheit zu Privatunterricht geboten. Reflectanten wollen sich gefälligst in frankirten Offerten bei uns melden. Lügve, den 18. September 1857: Der Vorstand der Synagogen - Gemeinde Sim. Michaelis. Wolff Hermann. Die hiesige Cantor- und Schächter-Stelle, mit welcher ein Gehalt von 400 Thlrn. pro Anno, Abnahme der Eide und Nebeneinkünfte verbunden ist, soll zum 1. April k. I. besitzt werden. Qualificirte Bewerber mit musikalischen Kenntnissen, um nötigenfalls einen Chorgesang leiten zu können, wollen sich mit Einsendung ihrer Atteste in portofreien Briefen an uns wenden. Der Vorstand der israelitischen Synagoge» - Gemeinde zu Thorn. Julius Lachmann. Meyer Letzter. Jacob Laudeker._ Vaeante israelitische Lehrerstelle. Die erste israelitische Lehrerstette an der Elementarschule dahier ist vacant; der damit verbundene Gehalt beträgt 400 Fl. baar aus der hiesigen Cultuskaffe jährlich. Von dem anzustellenden Lehrer wird verlangt, daß er in einem Schullehrer-Seminar ausgebildet wurde und so viel musikalische Kenntnisse besitzt, um einen Gesang-Chor für den Gottesdienst heranbilden zu können, daß sich derselbe wenigstens die Hauptnote „sehr gut" erworben, habss. Bewerber um diese Stelle sind eingeladen, ihre Gesuche nebst Zeugnissen bei der Ortsschulbehörde dahier binnen 4 Wochen einzusenden. Angefügt wird, daß ein tüchtiger Lehrer sich an der hiesigen israelitischen Gemeinde, welche über 80 Familien zählt, durch Privatunterricht namhaften Nebenverdienst erwerben kann, und daß mit der Schulstelle, weder der Schächternoch Vorbeterdienst verbunden ist, Rülzheim, am 5. Oktober 1&57. Cantor Kandel. Bayer. Pfalz» Der Synagogen-Vorstand. Eahm Wir wünschen möglichst bald einen Rabbiner, Prediger und Religionslehrer (in einer Person) anzustellen. Derselbe hat außer Rabbinats- und Predigerfunctionen den Unterricht in der Religionsschule, welche von ca. 70 Kindern besucht wird, zu geben. Wir. fordern qualificirte Bewerber auf, sich schleunigst portofrei bei uns zu lyelden, und bemerken nych, daß die. Stelle, bei einem Firum von jährlich 600 Thlrn., wohl ca. 750 Thlr. bringt. Freie Wohnung und Kibudim werden nicht zugeflchert. Stargard in Pommern, den 6. Oktober 1857. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde Levin. Die Synagogen-Gemeinde zu Johannisburg (Ostpreußen) sucht einen unverheirateten tüchtigen Religions- und Elementarlehrer, der sogleich eintreten kann. Der jährliche Gehalt ist bei freier Wohnung, Beheizung und Bespeisung auf Thlr. 200. bestimmt. Qualificirte Bewerber wollen sich in frankirten Briefen unter Einreichung ihrer Zeugnisse an den Synagogen-Vorstand daselbst wenden. Die Stelle eines Cantors, Lehrers und Schächters, bei hiesiger Gemeinde ist vacant und sofort zu besetzen. Firirter Gehalt Thlr. 130. bei freier Wohnung; Schechita und sonstige Accivenzien betragen circa Thlr. 75. Nur verheiratete Bewerber können berücksichtigt werden^ Anmeldungen franco erbeten; Reisekosten werden nicht erstattet. Quedlinburg, den 5. Oktober 1857. Der Vorstand des Quedlinbmger Synagogen-Verbands. Vaeante Stelle eines Cultusbeamten. Hiermit bringen wir zur öffentlichen Anzeige, daß zu Ostern 1858 ein gebildeter Mann, der daS Amt als Vorbeter, Schächter und Kinderlehrer vollständig ausfüllt, unter günstigen Bedingungen placirt wird, und wollen Die, welche darauf reflectiren, ihre Zeugnisse bald bei bringen, und Proben ihrer Leistungen ablegen. Burg, im Oktober 1857. Die israelitische Gemeinde hier.

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