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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1857-10-05 · Heft 41 (5.10.1857) · p. Seite 564

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
21 (1857)
Issue
Heft 41 (5.10.1857)
Date
1857-10-05
Page
Seite 564 (sequence 12)
Language
German
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564 Anzeigen. 1 tD 3 Restauration und Gastwirtschaft von 8. Hirscliel, Dresden, Töpfergasse No. 13. 1. Etage, empfiehlt freundliche Wohnung und Nachtquartier. Ein Rabbiner und Prediger gesucht. Die israelitische Gemeinde Adalh Israel zu 8out8* Dille int Staate Kentucky, Nord - Amerika, wünscht einen Rabbiner und Prediger aufzunehmeii. Derselbe soll sowohl gründliche Gymnasial- und Universitärskeniitnisse besitzen, als auch gut bewandert in der Bibel und im Talmud sein. Der Gehalt ist auf 1500 Dollars das Jahr festgesetzt und wird vorerst auf 5 Jahre ausgenommen, mit der Zusicherung, daß, wenn die Gemeinde mit seinen Leistungen während dieser Zeit zufrieden war, auf Lebensdauer. Bewerber wollen sich gefälligst mit Beifügung der nbchigen Zeugnisse und Empfehlungen an den Unterzeichneten wenden. Rev. Dr. H. Felsenheld, Corresponding Secrelary of Ihe Commilte, Louisville, Kv. Die Stelle eines vom Großherzogl. Mecklb. -Schwerinschen Landesrabbinat zu approbirenden Predigers und Religionslehrers ist zu Neujahr 1858 in hiesiger Gemeinde zu besetzen. Der Gehalt ist mit 285 Thlrn. Pr. Court, firirt, und wollen hierzu Befähigte und hierauf Reflectirende sich mit den entsprechenden Zeugnissen portofrei wenden an den Vorstand der israelitischen Gemeinde Herrmann Hirsch. Waren (Mecklb.-Schw.), im September 1857. Lehrer-Vaeanz. Bei der israelitischen Gemeinde dahier ist die durch das Ableben des Lehrers Levisohn vacant gewordene Stelle eines Religionslehrers noch unbesetzt. Mit derselben soll nun auch das Amt eines Vorsängers verbunden werden, wofür ein Mann verlangt wird, welcher neben guter Lehrfähigkeit die Eigenschaften eines guten Vorsängers besitzt und im Stande ist, ein Chor zu leiten. Der fire Gehalt ist 500 Gulden, die Nebenverdienste als Vorsänger sind nicht unerheblich. Bewerbungen sind binnen 3 Wochen mit den nöthigen Attesten portofrei anher zu richten. Das Vorsteheramt für die Israeliten der Provinz Fulda zu Fulda. Die Hülfslehrerstelle an der hiesigen jüdischen Religionsschule, verbunden mit einem Gehalte von 50 Thlrn. und freier Station, ist sofort zu besetzen. Unverheirathete Bewerber wollen ihre Anmeldungen nebst Zeugnissen baldigst einsenden an I. ToNN, Cantor in Anclam. ^Die Synagogen-Gemeinde zu Lügde sucht einen Elementarlehrer und Cantor, der sogleich eintreten kann. Der Gehalt beläuft sich auf 230 bis 250 Thlr. incl. Kost; auch wird demselben noch vielfach Gelegenheit zu Privatunterricht geboten. Oleflectanten wollen sich gefälligst in frankirten Offerten bei uns melden. Lügde, den 18. September 1857. Der Vorstand der Synagogen - Gemeinde Sim. Michaelis. Wolfs Hermann. Wir suchen für unsere Filialgemeinde Würselen (circa 1 Stunde von hier, an der Landstraße gelegen) einen Lehrer, welcher die Elementar- und Religionsfächer zu unterrichten und als Cantor zu fungiren hat. Der jährliche Gehalt ist vorläufig auf 200 Thlr. bestimmt, soll jedoch je nach den Leistungen erhöht werden. Aachen, den 23. September 1857. Der Vorstand der Synagogeu-Gemeinde. Die Synagogen--Gemeinde in Camen (Westphalen) wünscht einen Lehrer und Cantor mit einem jährlichen Gehalte von Thlr. 240., freier Wohnung unv Feuerung definitiv anzustellen. Qualificirte Bewerber wollen sich in frankirten Briefen unter Einreichung ihrer Zeugnisse an den Synagogen-Vorstand daselbst wenden. Bei der israelitischen Gemeinde zu Randers ist die Stelle als Religionslehrer, Prediger und (NB. mit den d^ü) vacant, mit welcher außer freier Wohnung ein Gehalt von 400 Thlrn. Dänisch verbunden ist. Bewerber, die sich einer Prüfung bei dem Unterzeichneten zu unterwerfen haben, wollen sich direct „an die Herren Repräsentanten der mosaischen Gemeinde zu Randers (in Jütland)" deshalb wenden. Kopenhagen, im September 1857. »r A. A. Wolff, Königl. Dän. Ober-Rabbiner und Prediger. Ein tüchtiger Vorbeter mit angenehmer Stimme, der einen Chor zu leiten und den Elementar - und Religionsunterricht zu ertheilen befähigt ist, kann sogleich in hiesiger Gemeinde mit einem firen Gehalte von Thlr. 300. bis 350. angestellt werden. Franco-Offerten sind dem Oberrabbiner Herrn Kahn zn Trier einznsenden. Die Vorsteher der Synagogen - Gemeinde zu Saarlouis.

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