Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 21 (1857)
- Issue
- Heft 41 (5.10.1857)
- Date
- 1857-10-05
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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21 Jahrgang. Allgemeine Zkitimg des Zudcnthums. Ein unparteiisches Organ für alles jüdische Interesse. Herausgegeben von Rabbiner Ldr. Ludwig Philippson in Magdeburg. Leipzig, den 5. Oktober 1857. Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal. Montags, und wird jährlich 78 Dogen in Quart incl. de- Titel-, Registeru. f. w. umfassen. Zn Gemäßhcit des Zweckes, derselben die allgemeinste Verbreitung zu geben, ist der Preis äußerst niedrig: mit 3 Tblr. für den Jahrgang; — 1 Thlr. 15 Ngr. (1 Tblr. 12 gGr.) für sechs Monate — 22*/a Ngr. (18 gGr.) für das Vierteljahr angesetzt worden. Alle Buchhandlungen, Postämter und Zeitung-- Expeditionen nehmen Bestellungen an; der Hauptspedilion für beide Letztere hat sich die königl. sächs. ZeitungS - Expedition allhier unterzogen. Inhalt. Leitende Artikel! Dr. Spitzer, wirklicher Gesandter in Neapel. — Die Real-Encyclopädie (ConversalionS-Lernen) des Judenthums. — Literarischer Wochenbericht. Zeitungsnachrichten: Deutschland: Kreis Eschwege. Oesterreichischer Kaiserstaat: Lipto Szt. Mikläs, Wien. Rußland: Petersburg. Leitende Artikel. Magdeburg, 29. September. Dr. Spitzer, wirklicher Gesandter in Neapel. Wir erhalten von Wien folgende erfreuliche Berichtigung: „Als Berichtigung Ihrer Mittheilung, daß der König von Neapel den kais. ottom. Gesandtschaftsrath \)r. Spitzer nicht als Gesandten annehmen wollte und Fürst Kalimaki, der in Wien als Gesandter der Pforte fungirt, die Verantwortlichkeit übernehmen mußte, können wir aus bester Quelle mittheilen, daß der König von Neapel nicht protestirt, Fürst Kalimaki nicht die Verantwortlichkeit übernommen habe. vr. Spitzer ist als Gesandter der Pforte in Neapel accreditirt und ohne irgend einen Anstand angenommen worden. Dr. Spitzer befindet sich jetzt in Paris, um im Oktober seinen Posten einzunehmen. — " Die Neal-Encyclopädie lConversations -Lcricon) des Irrdenthums. So wäre denn der erste Schritt zur Realistrung unseres Planes geschehen, und wir haben heute dem theilnehmenden Publikum die Reihe derjenigen Männer anzuführen, welche an dem Werke mitzuarbeiten sich bereit erklärt haben. Wir führen sie nach dem Datum ihrer Zusage an: Herr vr. S. Herrheimer, Lanvrabbiner in Bernburg; vr. Herzfeld, Landesrabbiner in Braunschweig; Professor vr. Saalschutz in Königsberg; vr. Ludwig August Frankl in Wien; Bibliothekar vr. M. J sl er in Hamburg; vr. M. Wiener, Oberlehrer in Hannover; vr. A. Meisel, Rabbiner in Stettin; vr. M. Kali sch in London; vr. A. G e i g e r, Rabbiner in Breslau; C. Bodenheim er, Oberrabb. in Crefeld; vr. I. Hamburger, Rabb. in Neustadt b. Pinne; vr. E. Grünebaum, Rabbiner in Landau; vr. David Cassel in Berlin; Prof. Rabbiner della Torre in Padua; H. Zirndorf in Wien; vr. Landsberger, Rabbiner in Posen; Professor vr. Wessely in Prag; vr. M. A. Levy, Religionslehrer in Breslau; Adolph Dur in Pesth; vr. Gideon Brecher, prakt. Arzt in Prosnitz; vr. Schmiedl, Rabbiner in Prosnitz; Rabbiner Löw in Szegedin; Bezirksrabbiner Seligmann in Kaiserslautern; vr. G. Wolf, Religionslehrer in Wien; vr. Joel, Rabbiner in Schwersenz; vr. Wolfs, Rabbiner in Gothenburg; vr. S. Formstecher, Rabbiner in Offenbach; Ortenau,