Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 21 (1857)
- Issue
- Heft 28 (6.7.1857)
- Date
- 1857-07-06
- Page
- Seite 385 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/3224737-3226039-3226068--16228-3245070- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
383 Vacanz-Anzeige. Bei der israelitischen Gemein.de zu R anders in Jütland ist die Stelle eines Religionslehrers, Eanlors, Lr-np und Prädikanten vacant, mit welcher, außer den gewöhnlichen Sporteln ein Gehalt von 400 Thlrn. dänisch <300 Thlr. Pr. Et.) nebst freier Wohnung verbun-, den ist. Die Stelle kann sogleich oder spätestens im August angetreten werden. Bewerber, die sich bei dem Unterzeichneten einer Prüfung zu unterwerfen haben, wollen sich mit Einsendung ihrer Zeugnisse „an die Herren Repräsentanten dev israel. Genwinde zn Randers" wenden. Kopenhagen, den 8. Juni 1857. I)r. A A. Wolst, Kön. Dän. Ober-Rabbiner unv Prediger. B ekan ntmach un g. An der jüdischen Schule Hierselbst ist die zweite Lehrerstelle vacant. Gehalt 130 Thlr. und freie Wohnung im Schulhause. Die Gemeinde wünscht, daß der Bewerber um diese Stelle im Hebräischen befähigt sein und darin Privatunterricht ertheilen möchte. Dadurch würde sich sein Einkommen bedeutend verbessern. Kostenfreie Meldungen nehmen wir entgegen. Er in, den 14. Juni 1857. Der Magistrat und Md. Schulvorstand. Die israelitische Gemeinde in B l e m e n sucht einen Lehrer und Cantor (unverheirathet), der zugleich das Schächten mit übernehmen muß und Michaelis d. I. antreten kann. Reflektanten wollen sich wenden an den Vorstand I. H. Abraham. Blemen, am 29. Juni 1857. Für eine Provinzstadt Mährens wird ein Hauslehrer gesucht, der in den Gegenständen des Obergymnasiums, im Französischen, Hebräischen und in den Anfangsgründen des Talmud genügenden Unterricht ertheilen kann. Gehalt nebst freier Station vorläufig 360 Thlr. Hierauf Reflectirende wollen sich mit ihren Zuschriften an Herrn Jsak Werner, Religionslehrer in Kremsier in Mähren wenden. Eine Familie in einer kleinen Stadt Ostpreußens wünscht einen unverheiratheten ttmtö, der zugleich einigen kleinen Kindern den Unterricht zu ertheilen hat, zu engagiren. Gehalt bei ganz freier Station 60 bis 80 Thlr. Ein Näheres ertheilt auf portofreie Anfragen der Kaufmann L. Löwenthal in Wormditt. — Derselbe weist auch zwei tüchtige Gehülfen, treue und zuverlässige junge Leute, nach. Ein Israel, approbirter Lehrer, der außer in den hebräischen und deutschen Fächern auch in der französischen und englischen Sprache unterrichtet, über seine Leistungen die besten Zeugnisse besitzt, wünscht bei einer Gemeinde im Preußischen von 16 — 20 Schülern Isten September oder Mitte Oktober d. I. eine Stelle. Franco - Offerten unter 6. 97. besorgt die Erpedition dieses Blattes. Ein an Gymnasien und Hochschulen gebildeter Kandidat der jüdischen Theologie, als Kanzelredner und Pävagog gleich tüchtig, sucht unter sehr bescheidenen Ansprüchen eine Stelle als Prediger, Gemeinde- oder Hauslehrer. Franco-Offerten mit W. B. befördert die Erpedition dieser Zeitung. Englisches, deutsches und französisches Pensionnat unter der Leitung von Ijewis JackgOtt, Chaussee de Louvain in BruxeJIes. In diese Pensions-Anstalt, welche in einer der schönsten Vorstädte Brüssels liegt, können zu jeder Zeit Zöglinge aufgenommen werden. — Die Zöglinge, die beständig unter Aufsicht stehen, geniessen eine sorgfältige Erziehung und Pflege und die liebevolle und freundliche Behandlung des elterlichen Hauses. — Das bewährte Uriheil sachverständiger Männer, welche diese Anstalt besucht und geprüft haben, empfiehlt dieselbe zur Genüge. Mit dem Isten Juli dieses Jahres eröffne ich wieder meine rühmlichst bekannte israelitische Restauration in Ostende 9 und zwar in einem der größten, renommirtesten, geräumigen Hotels, Hotel de Flandres genannt, welches durch seine Lage an der See, geräumige Zimmer, elegant meublirt, und einem schönen Garten den Reisenden und Badegästen sich sehr empfiehlt. Ich bemerke, daß mit meinem Hotel eine schön eingerichtete Synagoge mit eigenem Chascm verbunden ist, in welcher der Gottesdienst, da ich bis zum Isten Oktober hier bleibe, auch an den Feiertagen gehalten wird. Ich empfehle daher mein Etablissement der Gunst des Publikums, so wie zugleich meine Restauration zu Brüssel, nie d’Aremberg Nr. 5. H. Frank. metallbnchgtaben" ®'”'J in hebräischer Schrift, empfiehlt billigst die Fabrik voll L. Solo» in Berlin. Einen Lehrling und einen Commis suche ich für meine Modewaaren-Handlung so bald als möglich. L. Gundermann, Halle a/S. In meiner Lederhandlung findet ein Lehrling, Sohn achtbarer Eltern, sofort Anstellung. Halberstadt. M. Bernstein.