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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1857-06-01 · Heft 23 (1.6.1857) · p. Seite 314

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
21 (1857)
Issue
Heft 23 (1.6.1857)
Date
1857-06-01
Page
Seite 314 (sequence 12)
Language
German
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314 Die hiesige israel. Gemeinde beabsichtigt möglichst bald einen unverheiratheten Lehrer und Prediger zu engagiren, welcher neben den gewöhnlichen Religions- und Elementargegenständen auch Englisch unterrichten kann. Bewerber wollen ihre Zeugnisse über ihre Fähigkeiten so wie über religiös-sittlichen Wandel innerhalb 6 Wochen portofrei uns zuschicken. Den 18. Mai 1857. Der Vorstand der israelitischen Gemeinde in Wandsbeck (bei Hamburg). /VArt/VW\flA/VV\AA^<WVW\/N^rt/VWWVWWWWAA^rt/\AWVVWWWWW(A(V> Die erste Lehrerstelle an der hiesigen jüdischen \ Elementarschule, mit welcher das Amt eines Gc- \ meindesecretairs verbunden ist, ist erledigt und sott l r spätestens bis zum 1. August e. wieder besetzt wer- \; den. Für beide Aemter wird ein firirter Gehalt von s l 400 Thlrn. jährlich gewährt. I | Bewerber, in Preußen geprüfte Inländer, welche | \ ihre Tüchtigkeit im Hebräischen Nachweisen können, $ \ wollen uns ihre von Zeugnissen begleiteten Offerten l? bis zum 1. Juli e. zukommen lassen. I | Groß Strehlitz, O/S., den 21. Mai 1857. | | Der Vorstand der Synagogen- | » Gemeinde. I kVVAArtAMA/VVVft^AMAA/WWV\«AAA/V\AA/WVVWVA/VWVVVVWWWVWVVWWV/^ Bei hiesiger Synagogen-Gemeinde ist so s o r t die Stelle eines Religionslehrers, Borbeters und Schächters zu besetzen. Diensteinkommen.' ca. 180 — 200 Thlr. neben freier möblirter Dienstwohnung. Die Anstellung erfolgt regierungsseitig. Gewünscht wird, daß der Lehrer beim Gottesdienste oft deutsche Vorträge halte und im Stande ist, den hier bestehenden Chor fortzuleiten. Uebrigens wird derselbe vom Dienste kaum xjz der Tageszeit beschäftigt und haben die bisherigen Lehrer daneben noch guten Verdienst durch Privatunterricht gehabt. — Bewerbungen sind mit den erforderlichen Zeugnissen bei Unterzeichnetem portofrei einzubringen. Goslar (am Harz), am 21. Mai 1857. Vorstand hiesiger Synagogen-Gemeinde. Schlesinger, städtischer Revisor. Für die Kinder einer achtbaren israelitischen Familie wird ein im Lehr- und Erziehungsfache geübter Hauslehrer gesucht. Derselbe hat den ihm anzuvertrauenden Zöglingen gründlichen Unterricht in der Religion und in dem Hebräischen zu ertheilen, die Anfertigung der Schularbeiten zu beaufsichtigen und die Erziehung derselben zu überwachen und zu leiten. Das jährliche Honorar beträgt bei freier Station 150 Rthlr. Pr. Crt., und ertheilt auf portofreie Anfragen und Einsendung der betreffenden Qualifications- Atteste nähere Auskunft Joel Nathan, erster Lehrer der israel. Schule zu Danzig. Die Stelle eines Schächters und Vorbeters bei der hiesigen jüdischen Gemeinde ist vacant und soll sogleich besetzt werden. Reflectanten wollen sich in portofreien Briefen an den Vorstand wenden. Swinemünde, den 25. Mai 1857. Der Vorstand. A. S. Edel. Pensions-Anzeige. Erfurt besitzt außer einem Königl. Gymnasium mit 200 und einer Realschule ersten Ranges mit 500 Schülern, auch eine Königliche, zu Abiturientenprüfungen berechtigte Gewerbschule und eine Schule für Handlungslehrlinge. Auswärtige, die ihre Angehörigen eine dieser Anstalten besuchen lassen wollen, finden für dieselben bei dem Prediger und Lehrer der hiesigen jüdischen Gemeinde, Herrn Glück — den ich bestens empfehlen kann — ein in jeder Hinsicht befriedigendes Unterkommen. Erfurt, den 17. Mai 1857. Dr. E. S. Unger, Professor. Bezug nehmend auf obige Anzeige, erkläre ich mich hiermit bereit zur Annahme einiger Zöglinge aus achtbaren Häusern, welche eine der hiesigen trefflichen Schulanstalten besuchen sollen. Dieselben können bei mir neben einer väterlich liebevollen Erziehung und Pflege Unterricht in allen Religionswissenschaften, so wie gewissenhafte Beaufsichtigung und Nachhülfe in allen Schularbeiten erhalten. Bei der geräumigen und gesunden Lage in der Nähe des thüringer Waldes und bei den mit allen Schulen verbundenen wohlgepstegten Turnanstalten dürfte namentlich für Kinder die hiesige Stadt vielen andern übervölkerten Städten vorzuziehen sein. Auf frankirte Anfragen ertheilt bereitwilligst nähere Auskunft Glück, Prediger und Lehrer. Erfurt, Mai 1857. Pension. Der Unterzeichnete ist gern bereit, Schüler, welche bas hiesige musterhafte Gymnasium, oder die damit verbundene Realschule besuchen sollen, gegen mäßige Vergütung in Kost und Logis zu nehmen, wie auch für religiöse und sittliche Erziehung und Ausbildung seiner Pfleglinge zu sorgen. — Anfragen erbittet baldigst frankirt Lüneburg. M. S. Warenheim, Religionslehrer. IsraeUtisvde Restauration. Der Unterzeichnete hat die Ehre, den israelitischen Reisenden die Anzeige zu machen, daß er wegen Vergrößerung des Geschäfts seine Restauration in Brüssel vom I. Mai d. I. an in der Rue de l’Etuve No. 42., pres de la grande place betreiben wird. Wir werden uns in der neuen Wohnung noch mehr t 1

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