Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 21 (1857)
- Issue
- Heft 22 (25.5.1857)
- Date
- 1857-05-25
- Page
- Seite 301 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Die Gemeinde Bnai Jesliurun zu New^Dork sucht einen irn, welcher fähig ist, ein Chor zu unterrichten und zu leiten, so wie auch alle Theile des öffentlichen Gottesdienstes (laut T:Dtöan ■pbiD 57722) mit Würde und vollkommener Sachkenntniß zu dirigiren. Salair fürs erste Jahr nicht über Tausend Dollars. Die Wahl wird im Laufe Junius stattfinden. Candidaten, welche ihrer Fähigkeit sich bewußt find, werden eingeladen, sich — auf eigene Kosten — hier spätestens bis Ende Mai zur Prüfung zu stellen, und mit ihren Zeugnissen sich zu melden bei D. Samson, Vorsteher, Nro. 267. Washington Street, New-Port. Die Stelle eines Religionslehrers, Vorbeters und Schächters in der hiesigen Gemeinde ist zum nächsten KH by'hn zu besetzen. Der Gehalt beträgt nebst freier Wohnung und Aufwartung 200 Thlr. Preuß. Cour, und Schächtergebühren, welche sich etwa auf 40 Thlr. belaufen; auch ist für deutschen Privatunterricht für geeignete Personen noch 60 bis 70 Thlr. zu erlangen. Befähigte Bewerber, welche sich jedoch der Approbation des Landesrabbinats zu unterziehen haben, wollen unter portofreier Einsendung ihrer Zeugnisse sich an den Unterzeichneten wenden. Malchow (Großh. Mecklb.-Schwerin), im Mai 1857. Per Vorstand. L. M. Levy. Wir wünschen sofort oder zum 1. October d. I. anzustellen: einen Vorbeter, der einen Chor zu leiten und den ersten Elementarunterricht zu ertheilen befähigt ist, gleichzeitig aber als ümiö zu fungiren vermag. Fester jährlicher Gehalt 250 Thlr. Schriftlichen portofreien Bewerbungen find die betreffenden Zeugnisse beizulegen. Reisekosten werden nicht erstattet. Reuwedell (Kreis Arnswalde) im April 1857. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Für eine aus circa 25 Kindern bestehende Schule wird zum Isten Juli ein im Unterrichtsfachs gewandter, tüchtiger Lehrer gesucht. — Gehalt 900—950 Thlr. — Reflectanten wollen sich in portofreien Briefen unter Einsendung ihrer Qualifications- Atteste wenden an H Hirschberg in Jastrow. Vom 1. September e. ab ist die Cantorstelle, welche mit dem Lehrer- und Schächteramt verbunden ist, bei der hiesigen Gemeinde vacant. Reflectirende wollen sich in frankirten Briefen bei uns melden. Rheda, den 10. Mai 1857. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. M. A. Ems. A. Wallach. Heinemann. Abr. Rosenberg. Bei der hiesigen israelitischen Elementarschule sind zwei Lehrerstellen vacant und zwar die erste mit 250 Thlr. und freier Wohnung, und die dritte mit 180 Thlr. und freier Wohnung dotirt und sofort zu besetzen. Qualificirte Schulamtscanvidaten, ohne Unterschied der Confession, werden aufgefordert, sich zu diesem Posten unter Einreichung der aus ihre Befähigung und Führung Bezug habenden Zeugnisse oder aber persönlich bis zum 15. Juli d. I., für den ersten Fall aber franco zu melden, wobei bemerkt wird, daß der Bewerber sich einer Probelection unterziehen muß. Reisekosten werden indeß nicht vergütet, wohl aber die verfassungsmäßig festgesetzten Umzugskosten für den Fall der Wahlbestätigung zugesichert. Kempen (R.-B. Posen), den 4. Äai 1857. Der israelitische Schulvorstand. Ein Lehrer, der zugleich als Cantor und Schächter fungirt, wünscht zum 1. September d. I. eine anderweitige Stellung. Offerten unter 8. 14. besorgt Herr Rabbiner Dr. Philipp son in Magdeburg. Pensionnat Israelite de jennes gens, dirige par M. Klie l^ambert, rue de l'arsenal, 56 ä Metz. Ce pensionnat se recoinmande smis le rapport de rinstruction et de l’dducation k lous lus jeunes Alle— mancis qui ddsirent faire en France une dtude serieuse de la langue francaise. L’dtablissement offre loutes les garanties ddsirables de bien*6tre matdriel, et de progr&s intellectuels. Le Directeur, pourvu de diplome, est fils du Grand-Robbin de Metz. Israelitische Restauration. Der Unterzeichnete hat die Ehre, den israelitischen Reisenden die Anzeige zu machen, daß er wegen Vergrößerung des Geschäfts seine Restauration in Brüssel vom 1. Mai d. I. an in der Rue de l’Etuve No. 42., pres de la grande place betreiben wird. Wir werden uns in der neuen Wohnung noch mehr befleißigen, den guten Namen, dessen sich unsere Restauration erfreut, würdig zu behaupten. Wir sind in dem neubezogenen Hause auch im Stande, freundliche Zimmer zum Logiren anzubieten. Vielseitigen und langjährigen Bitten vieler israelitischer Badegäste Gehör gebend, werden wir dieses Jahr auch in Ostende eine israelitische Restauration eröffnen und haben zu diesem Behufs ein freundliches, schön gelegenes Haus, No. 13. bis Rae des soeurs noires dort gemiethet. Z. Steidle, Restaurant k Bruxelles. Auf Ersuchen des Herrn Z. Steidle füge ich dieser Anzeige mit Vergnügen eine Empfehlung hinzu, da ich aus Erfahrung weiß, wie sehr gut man bei Herrn Steidle logirt und speist. Dr. Ludw. Philippson.