Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 21 (1857)
- Issue
- Heft 21 (18.5.1857)
- Date
- 1857-05-18
- Page
- Seite 286 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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r 286 Die Gemeinde Bnai Jeshurun zu New-V ork sucht einen tmp bym ^n, welcher fähig ist, ein Chor zu unterrichten und zu leiten, so wie auch alle Theile des öffentlichen Gottesdienstes (laut tmtöäi LN272) mit Würve und vollkommener Sachkenntniß zu dirigiren. Salair fürs erste Jahr nicht über Tausend Dollars. Die Wahl wird im Laufe Junius stattfinden. Candidaten, welche ihrer Fähigkeit sich bewußt sind, werden eingeladen, sich — auf eigene Kosten — hier spätestens bis Ende Mai zur Prüfung zu stellen, und mit ihren Zeugnissen sich zu melden bei D. Samson, Vorsteher, Nro. 267. Washington Street, New-Uork. Die israelitische Gemeinde zu Ereuznach beabsichtigt alsbald einen Religionslehrer, der aber auch durch Universitatsstudium die Qualifikation besitzt, die Stelle als Prediger zu versehen, mit einem streu Gehalte von 400 Thalern für das Jahr, außer den damit verbundenen Casualien und freier Wohnung, aufzunehmen. Desfallsige Bewerber zu dieser Stelle, vollkommen befähigt und im Besitze genügender Zeugnisse in Bezug auf ihre Ausbildung und Moralität, wollen sich unter Beifügung derselben in srankirten Briefen an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Creuznach, in^ April. Der Vorstand der israelitischen Gemeinde. Hiesige israelitische Gemeinde sucht sofort oder Michaelis einen unverheiratheten Lehrer, der als Religionslehrer, Vorbeter und Schächter fungiren kann. Gehalt wird nach der Befähigung bestimmt und wird solcher sehr angemessen sein, falls ein besonderes Kanzelrednertalent bei dem Bewerber anzunehmen ist. Heimaths- und Moralitäts-Atteste dürften bei der Concurrenz vorliegen und wird zunächst die Approbation bei dem diesseitigen Landes - Rabbinate bevorwortet. Desfallsige Meldungen nimmt portofrei an Der Vorstand israelitischer Gemeinde in Röbel (Großh. Mecklb.-Scbw.). An der hiesigen israel. Elementarschule ist die mit einem jährlichen etatsmäßigen Gehalte von 120 Thlrn. nebst freier Wohnung und Heizung verbundene Stelle eines dritten Lehrers sofort over spätestens zum 1. August d. I. zu besetzen. Derselbe soll auch an der hebräischen Schule Mitwirken, wofür ihm ein jährliches Einkommen von circa 100 Thlrn. in Aussicht gestellt wird. Außerdem können ihm noch anverweite Nebeneinnahmen zufließen, namentlich wenn derselbe einige Musikkenntniß besitzt. Tüchtige, pädagogisch gebildete Lehrer, welche insbesondere gründliche Kenntniß des Hebräischen besitzen, wollen sich unter portofreier Einsendung ihrer Prüfungszeugniffe bei dem Unterzeichneten Vorstande melden. Schwersenz, im April 1857. Der Schulvorstand M. Badt. M. Lipfchitz. Bekanntmachung. Bei der hiesigen Synagogengemeinde ist die Stelle eines Religionslehrers, welcher gleichzeitig das Amt ylS Vorbeter beim Gottesdienste zu versehen, auch die Schechite für den Bedarf der Gemeinde zu besorgen hat, mit einem firirten Jahrgehalte von 200 Thlrn. nebst freier Wohnung und den unbestimmten Gebühren, welche die Schechite einbringt, zum 20. Oktober d. I. anderweitig zu besetzen. Qualificirte Bewerber werden ersucht, sich unter portofreier Einreichung ihrer Atteste und eines currieulum viU6 bis zum 1. Juli d. I. bei dem Unterzeichneten Vorstände schriftlich zu melden. Neustadt-Eberswalde, 21. April 1857. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Die Synagogen-Gemeinde Lehe sucht einen Cantor, / Schächter unv Elementarlehrer. Restectanten wollen sich in portofreien Briefen an den Herrn Landrabbiner IZr. Heilbut zu Geestemünde wenden. Die Stelle eines Religionslehrers, Vorbeters und Schächters in der hiesigen Gemeinde ist zum nächsten liivn WH b^nn zu besetzen. \ Der Gehalt beträgt nebst freier Wohnung und Aufwartung 200 Thlr. Preuß. Cour, und Schächtergebühren, welche sich etwa auf 40 Thlr. belaufen; auch ist für deutschen Privatunterricht für geeignete Personen noch 60 bis z 70 Thlr. zu erlangen. j Befähigte Bewerber, welche sich jedoch der Approbation des Landesrabbinats zu unterziehen haben, wollen unter portofreier Einsendung ihrer Zeugnisse sich an den Unterzeichneten wenden. Malchow (Großh. Mecklb.-Schwerin), im Mai 1857. Der Varstan-. L. M. Levy. I (Diensterledigung.) Die Bewerber um das Bezirtsrabbinar F r e u v e n t h a l, welches aus den Kirchengemeinven Freudenthal (Sitz des Rabbinen), O.-A. Be- | flgheim, — mit den Israeliten daielbst und in Zaberfeld- Aldingen, Oberamts Luvwigsburg, und Hochberg, O.-A. Waiblingen besteht, und womit neben freier Wohnung und außer den Stolgebühren und Emolumenten der aus der j israelitischen Central-Kirchenkasse zu beziehende Normalgehalt von 500 Fl. verbunden ist, welcher je nach Um-! ständen — auch sofort — durch eine gleichfalls auS der j ifr. Central - Kirchenkasse zu beziehende Personalzulage auf! 550 Fl. (Fünfhundert und fünfzig Gulden) erhöht werden kann, werden aufgefordert, unter Angabe ihrer per- , sönlicben und Familienverhältnisse, so wie ihrer Bildungsluufbahn binnen sechs Wochen bei der Königl. württembergischen israel. Ober-Kirchenbehörve sich zu melden. Ausländische Bewerber können auf frankirte Zuschriften von der Kanzlei der K. israel. Ober-Kirchenbehörve in Stuttgart jede wünschenswerthe nähere Auskunft erhalten. Stuttgartt, den 8. Mai 1857. 1