Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 21 (1857)
- Issue
- Heft 17 (20.4.1857)
- Date
- 1857-04-20
- Page
- Seite 231 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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S31 mäße wissenschaftliche Bildung vorauSsetzt, wünscht sie amhentische 'Zeugnisse anerkannter Autoritäten über Befähigung sowohl, als über religiös sittliches Vorleben, uttd unbescholtenes politisches Verhalten. Dafür dotirt sie die Stelle mit Fl. 500. C.-M. fixem Gehalt, freier Wohnung und allen sonstigen üblichen Rabbmats-Emolumenten. Die schon als Rabbiner fungirenden werden, wie billig, bevorzugt. Die Dauer des Concurfes ist bis 15. Juli I. I. anberaumt. Die?. T. cöncurrirenden Herren wollen sich gefälligst in portofreien Briefen, mit gehörigen Dokumenten, an den hierortigen Cultus-Vorstand wenden. Eperies (Ungarn), den 15. März 1857. Adalbert Fritsch, Vorsteher. Die Vorsänger- und Schächterstelle bei der hiesigen israelitischen Gemeinde mit einem jährlichen Einkommen von circa 350 Fl. soll mit dem 1. Juli dieses Jahres besetzt werden. — Befähigte Bewerber haben ihre mit Zeugnissen versehenen Gesuche längstens bis zum 1. Juni d. I. bei der unterfertigten Cultusverwaltung einzureichen, worauf ihnen die nähern Bedingungen bekannt gegeben werden. Feuchtwang, den 31. März 1857. Pie israelitische Cultus-Verwaltung. Meier I. Holzinger. Die hiesige Kantor- und Schächterstelle ist zum Isten August d. I. zu besetzen. Restectanten, welche die Fähigkeit besitzen, den Gottesdienst mit Chor zu leiten, und Zeugnisse über ihre Fähigkeit zum Schächten Nachweisen können, haben ihre Bewerbungen in portofreien Briefen beim Unterzeichneten Vorstand anzubringen. Die Gesammt- Einnahme dieser Stelle, verbunden mit einem Gehalt von 150 Thlrn. jährlich, beträgt circa 500 Thlr. Schneidemühl, im März 1857. Der Vorstand. H. Bornstein. Ein tüchtiger Lehrer, der auch Vorbeter ist und einen Chor zu leiten versteht, findet vom 1. Juli d. I. ab in unserer Gemeinde eine Anstellung mit einem jährlichen Gehalt von 300 Thlrn. Hierauf Restectirende belieben sich in frankirten Briefen oder persönlich an uns zu wenden. Beverungen im Regierungsbezirk Minden, den 6ten April 1857. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Ostheim. Eine jüdische Cultusbeamten - und Religionslehrerstelle ist zu besetzen. Qualificirte Bewerber erfahren auf freie Anfragen das Nähere bei Herrn A. Heinemann in Gr. Salze bei Magdeburg. Unterzeichnete Israelitische Gemeinde sucht zu Johannis oder Michaelis d. I. einen Religidns - und Elementarlehrer. Restectanten wollen sich an den Unterzeichneten Vorsteher' wenden, ' welcher nähere Auskunft ertheilt. S. Blumenthal, Vorsteher der Synag.-Gemeinde Springe im Königreich Hannover. FiK die Kinder einer achtbaren israelitischen Familie wird—ein im Lehr- und Erziehungsfache geübter Hauslehrer gesucht. - Derselbe hat jden ihm iWzuvertrauenden Zöglingen gründlichen Unterricht in der Religion und in dem Hebräischen zu ertheilen, die Anfertigung der Schularbeiten zu beaufsichtigen und die Erziehung derselben zu überwachen und zu leiten. Das jährliche Honorar beträgt bei freier Station 150 Rthlr. Pr. Crt., und ertheilt auf portofreie Anfragen und Einsendung der betreffenden Qualifications- Atteste nähere Auskunft Joel Nathan, erster Lehrer der israel. Schule zu Danzig. Ein gesetzter, unverheiratheter Mann, der hebräischen und deutschen Sprache vollkommen mächtig, der eine Cau.tion von 500 Thlrn. stellen kann, sucht eine Anstellung als Gemeinde-Secretair und Kassirer. Erforderlichen Falls würde er auch einige Unterrichtsstunden in den genannten Sprachen übernehmen. Herr Rabbiner Di*. Wiener in Oppeln, so wie Herr vr. Graetz in Breslau ist erbötig, Gemeindevorständen, die hierauf reflectiren, nähere Auskunft zu geben. Rosenfels Lehrinstitrrt in Paris, ine des Martyrs 43. Der Sommercursus am Lehr- und Erziehungö-Institut für Knaben des Unterzeichneten beginnt mit dem 19. April d. I. Die Zöglinge des Auslandes genießen während der Ferialzeit Unterricht, wenn es nicht gegen den Willen der Eltern ist. Rofenfeld, Direktor. Israelitische Restauration. Der Unterzeichnete hat die Ehre, den israelitischen Reisenden die Anzeige zu machen, daß er wegen Vergrößerung des Geschäfts seine Restauration in Brüssel vom I. Mai d. I. an in der Rue de l’Etllve No. 42., pres de la grande place betreiben wird. Wir werden uns in der neuen Wohnung noch mehr befleißigen, den guten Namen, dessen sich unsere Restauration erfreut, würdig zu behaupten. Wir sind in dem neubezogenen Hause auch im Stande, freundliche Zimmer zum Logiren anzubieten. Vielseitigen und langjährigen Bitten vieler israelitischer Badegäste Gehör gebend, werden wir dieses Jahr auch in Ostende eine israelitische Restauration eröffnen