Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 21 (1857)
- Issue
- Heft 13 (23.3.1857)
- Date
- 1857-03-23
- Page
- Seite 176 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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176 Die Stelle eines Rabtiners in der hiesigen Gemeinde ist unter annehmbaren Bedingungen vacant und mit dem ^1. Mai d. I. zu besetzen, Reflectirende wollen sich unter portofreier Einreichung der erforderlichen QualificationS - und Führungsatteste bei dem, Unterzeichneten Vorstande melden. Muravanno Goslin, den 12. März 1857. Wer Corporations-Vorstand. PH. Burchard. Die Synagogen-Gemeinde zu &t9ttttU bei Hildesheim sucht auf Michaelis d. I. einen tüchtigen Elementar- und Religionslehrer, welcher auch das Borbeter- und Echächteramt versehen kann. Die Stelle -ringt incl. Sporteln nebst freier Wohnung, Feuerung und Licht ca. 220 Thlr. baar auf. Auf frankirte Anmeldungen und Zeugnisse ertheilt Auskunft Hirsch Oppenheimer, Vorsteher der Syn.- Gemeinde zu Gronau. Ein unverheiratheter, jüdischer Lehrer, welcher mir Leim Schulunterrichte beizustehen und der Ueberwachung einiger Penstonaire bei ihren Schularbeiten sich zu unterziehen gesonnen ist, findet in hiesiger Gemeinde bei einem jährlichen Gehalte von 100 Rthlr. und freier Station vom 1. Mai s. c. ein Unterkommen. Frankirte Meldungen, von den betreffenden Zeugnissen begleitet, nimmt bis zum 8. April entgegen A. Arnstein. Kätscher (Kr. Leobschütz), den 16. März 1857. Die Stelle eines CantorS und Schächters, der zugleich Religionsunterricht ertheilen kann, ist bei unserer Filialgemeinde in Patschkau vacant. Die Einnahme beläuft sich auf 250 Rthlr. Qualificirte Bewerber wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse in frankirten Briefen bald bei uns melden. Neiße, im Mär; 1857. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Da ranz. In der israelitischen Gemeinde zu Celle (Hannover) ist die Stelle eine- Schächters, Vorsängers unv Lehrers an der dortigen Religionsschule erledigt. Hierauf Re» flectirende wollen sich an den Vorstand wenden, und ihre Anmeldungen, so wie die betreffenden Zeugnisse darüber, daß sie einen Chor zu leiten, Unterricht im Gesänge, so wie in den Lehrgegenfiänden einer Religionsschule zu ertheilen im Stande sind, portofrei einzusenden. Celle, im März 1857. Per Vrmeindevorstand. Die Cantorstelle in hiesiger Gemeinde ist vacant und soll baldigst wieder besetzt werden. Reflektanten, welche eine musikalische Bildung und die Befähigung zur Schechita besitzen, wollen sich baldigst in frankirten Briefen unter Beibringung ihrer Zeugnisse an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Landsberg a/Warthe, im Februar 1857. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Lehrer -Vacanz. Durch daö Ableben des Religionslehrers Levisohn ist die Stelle eines Lehrers an der hiesigen israelitischen Religionsschule vacant geworden und soll alsbald wieder besetzt werden. Mit derselben ist ein fixer Gehalt von circa 200 Thalern, ohne Nebenaccidenzien, verbunden. Hierzu geeignete geprüfte Bewerber wollen ihre Zeugnisse binnen 3 Wochen anher gelangen lassen. Fulda, am 1. März 1857. Das Vorsteheramt der Israeliten der Provinz Fulda. H. Epstein. S. Trepp. S. Oppenheimer. S. HeSdörffer. Jüdell. Israelitische Knaben, welche eine der hiesigen trefflichen Unterrichtsanstalten besuchen wollen, (es sind hier: eine Handels- und Gewerbeschule, ein Gelehrtengymnastum, ein Realgymnasium, eine Ackerbauschule u. s. w.) finden in dem Hause des Unterzeichneten unter billigen Bedingungen Aufnahme in Kost und Logis. Auch wird den Aufzunehmenden Privatunterricht in den Religionslehrfächern, geeignete Rachhülfe in andern Lehrgegenständen, so wie Ueberwachung über deren sittlich religiöses Betragen zu Theil. Den geehrten Eltern diene zur Nachricht, daß zwischen dem 15. April und 1. Mai der Unterricht in den verschiedenen Lehranstalten beginnt. Wiesbaden, den 1. März 1857. A. Hemmerdinger, israelit. Lehrer. Die seit einer Reihe von Jahren bestehende, jetzt vom Unterzeichneten geleitete Bacharach'sche Pensions-Anstalt für Knaben zu Dessau empfiehlt sich den geehrten Ettern, resp. Vormündern zur Aufnahme von Zöglingen, die di« hiesigen Schulanstal» ten besuchen, oder durch häuslichen Unterricht herangebildet werden sollen, unter solide» Bedingungen und «ndsprechenden Garantien. Näheres beliebe man zu erfragen bei M. Schlesinger, Sprachlehrer und Vorsteher der Bacharach'sche» PenfionS-Anstalt zu Dessau.