Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 21 (1857)
- Issue
- Heft 12 (16.3.1857)
- Date
- 1857-03-16
- Page
- Seite 163 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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163 Bum 25, April d. % wird die hiesige Stelle eines jüdischen Religionslchrers, Borbeters und Schächters frei. Hierauf restectirende, jedoch verheirathete Personen wollen sich bei uns durch fraukirte Briefe mit ihren Qualifications- und Aufföhrungszeugniffen spätestens bis zum 10. März d. I. melden. Die Stelle hat ein Einkommen mit Emolumenten von 350—400 Thlr. Greifenberg i/S., den 16. Februar 1857. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Jacobus. Albert Jonas. Joel Fließ. Bei der hiesigen israelitischen Gemeinde ist zum sofortigen Antritt, oder zu Ostern a. e. die Stelle eines Religionskehrers, Vorbeters und Schächters vacant. Neben speier Wohnung, Heizung, Mittag- und Abendtisch, so wie Schächtergebühren, welche letztere auf 40 Thlr. anzuschlagen find, ist der jährliche Gehalt auf 120 Thlr. Pr. Crt. Firum festgestellt. Resiectanten, welche einen Heimathsschein -eizubringen und sich der Prüfung unsers Landesrabbinen zu unterziehen haben, wollen unter Beifügung ihrer Zeugnisse sich baldigst wenden an den Vorstand der hiesigen israeU Gemeinde Simon Ascher. Ludwigslust (in Mecklbg.), den 20. Febr. 1857. Bei der Synagogen-Gemeinde zu Einbeck, Königreich Hannover, wird mir dem 1. Juli 1857 die Stelle eines Elementqrlehrers, Cantors und Schächters vacant, die sofort wieder besetzt werden soll. Die Stelle bringt neben freier Wohnung und Heizung einen Gehalt von 230 Thlr.; auch bietet sie Zeit und Gelegenheit zu nicht unbeträchtlichen Nebenverdiensten. Reflectanten wollen sich franco an den Unterzeichneten Vorstand wenden. M. Meyersteirr. Die hiesige Cantor- und Schächterstelle, die ein jährliches Einkommen von 350 Thlr. bis 400 Thlr. bietet, ist vacant und soll sobald als möglich besetzt werden. Resiectanten, welche gute Cantoren sind, wollen sich bald in ftgykixtm Briefen unter Beilegung ihrer Zeugnisse an den Unterzeichneten Vorstand wenden, worauf die Berufung zur Probe erfolgen wird. Kozmin, den 27. Februar 1857. Der Corporations-Vorstand. Bei hiesiger Synagoge - Gemeinde ist Anfangs Mai d. I. di? Stelle eines Religionslehrers, Vorbetcrs und Schächters zu besetzen. Diensteinkommen: ca. 180 Thlr^ neben freier, möblirter Dienstwohnung; bei besonders gu-? t?r Befähigung 200 Thlr. — Die Anstellung erfolgt re?, gierungsseitig nach zuvoriger Prüfung beim Landrabbinat Hildesheim. Gelpünscht wird, daß der Lehrer heim Gottesdienste deutsche Borträge halte und einige musikalische Kenntnisse besitze, um den hier bestehenden Chor fortleiten zu können. Bewerbungen sind put den erforderlichen Zeugnissen bei Unterzeichnetem portofrei einzubringen. Goslar (am Harz), den 26. Februar 1857. Vorstand hiesiger Synagogxn-Gemein-e. Schlesinger, städtisch. Revisor. *' ■ ■■ .■ " .. .. "'"T" rn i.■ Ein unverheirntheter indischer Schul- UMts-Cnndidqt findet in einer der ansehnlichsten Städte Schlesiens sofort ein Engagement. Schriftliche Bewerbungen sind zu adressiren: „P. P. poste restante Breslau.“ in israelitischer Müller, der das Mahlen auf einer Windmühle, und besonders das Behandeln der Mühlsteine gut versteht, kann sogleich eine Anstellung in Jerusalem finden. Reflectirende, welche mit Zeugnissen über vollkommene Fähigkeit sowohl wie über moralisches und religiöses Be-, tragen versehen sind, wollen gefälligst in portofreien Briefen sich wenden an Alexander J. ITIonteflore Esq., Alliance Office Bartholomew Lane London. Stellegesuch. Ein junger Israelit, sehr erfahren im Handel mit Produkten, Fellen, Vieh u. dgl. und mit den besten Zeugnissen versehen, sucht eine Stelle. Frankirte Anfragen unter E. an den Herrn Rabb. Dr« Philipps son in Magdeburg. Eine Demoiselle, israelitischer Confession, geborene Französin, von guter Familie, versehen mit amtlichem Fähigkeitszeugniß ersten Grades, wünscht als Lehrerin des Französischen in einem Pensionat oder als Erzieherin in einem Hause placirt zu werden. Adressen , frankirt, Chiffre D. an den Herrn Rabb. Dr. Philippson in Magdeburg. Lehrlings-Gesuch. Eine Kurzwaaren-Handlung sucht zu Ostern einen Lehrling jüdischer Confession. Anerbietungen werden unter Buchstaben 6. J. M. poste restante Iserlohn und franco erbeten.