Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 21 (1857)
- Issue
- Heft 9 (23.2.1857)
- Date
- 1857-02-23
- Page
- Seite 121 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Mit dtm lfien Mai 1857 soll in unserer Gemeinde die Stelle eines Lehrers, Cantors und Schächters besetzt werden. Der damit verbundene Gehalt beträgt 100 Thlr. Pr. Crt. neben freier Station (Kost, Wohnung und Heizung) und den Schächtergebühren. Es kann aber das Einkommen durch Ertheilung von Privatunterricht bedeutend erhöht werden und bleibt noch viel Zeit zur Fortbildung. Bewerber wollen ihre Gesuche nebst Zeugnissen baldigst an uns einsenden. Mirow in Mecklenb.-Strelitz, im Januar 1857. Der israelitische Gemeindevorstand S. Lewin und S. Herzfeld. Die Cantorstelle in hiesiger Gemeinde ist vacant und soll baldigst wieder besetzt werden. Restectanten, welche eine musikalische Bildung und die Befähigung zur Schechita besitzen, wollen sich baldigst in frankirten Briefen unter Beibringung ihrer Zeugnisse an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Landsberg a/Warthe, im Februar 1857. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Die hiesige Cantor-, Schächter- und Religionslehrerstelle soll zum 1. Mai 3. e. besetzt werden. Gehalt 120 Thlr. nebst freier Wohnung und circa 60 Thlr. Nebeneinkünste. Persönliche oder schriftliche Meldungen, unter portofreier Einsendung der erforderlichen Zeugnisse, bei dem Unterzeichneten Vorstande. Reisekosten werden nicht erstattet. Miastecko (bei Schneidemühl), im Februar 1857. I. Schönfeld. Die hiesige Religionslehrer-, Vorbeter- und Schächterstelle , mit einem jährlichen Gehalt von 80 Thlrn.. freier Wohnung, so wie Mittag- und Abendtisch und einigen Nebeneinkünsten, wird zum 25. April e. vacant. Unverheiratete Bewerber wollen sich bei dem Unterzeichneten melden. Treptow a/T., den 9. Februar 1857. Manasse Cohn. Durch die erfolgte Berufung des Herrn Rabbiner Di*. Schwabacher nach Lemberg soll die in hiesiger Gemeinde vacant gewordene Predigerstelle zum 1. Juli 3. e. wieder besetzt werden. Der firirte Gehalt ist außer mehreren Nebeneinnahmen auf 700 Thlr. festgesetzt. Hierauf Reflectirende, welche die Doktorwürde erlangt haben und mit genügenden talmudischen Kenntnissen ausgerüstet find, wollen sich unter Einsendung ihrer Qualificationszeugnisse in frankirten Briefen an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Landsberg a/Warthe, im Februar 1857. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Baeanz-Anzeige. Die Stelle eines Elementarlehrers, Schächters und Vorbeters der israelitischen Gemeinde zu Elmshorn, mit der ein Gehalt von 293 */3 Thlr. R. M. oder 220 Thlr. Pr. Ct. nebst freier Wohnung verbunden, wird zum 1. Mai d. I. vacant. Bewerber, bei deren Qualifikation es hauptsächlich auf die erstgedachten beiden Functionen eines Lehrers und Schächters ankommt, wollen sich in portofreien Briefen an die Unterzeichneten Vorsteher der gedachten Gemeinde wenden. Elmshorn, im Februar 1857. I. Jfaae. Philip Mendel. Zum 1. April d. I. soll in unserer Gemeinde die Stelle eines Religionslehrers besetzt werden, womit bei freier Station ein jährlicher Gehalt von 100 Thlrn. verbunden ist. Qualificirte Restectanten belieben unter Einsendung ihrer Prüfungs- und Führungszeugnisse ihre Offerten portofrei an uns abzugeben. Bereut, den 15. Februar 1857. Der Vorstand der israelitischen Gemeinde. I. Jaeobfohn. B. L. Bereut jun. B. Caspary. Gefuch. Die in No. 39. d. Bl. v. I. ausgeschriebene Lehrerstelle dahier, die noch vacant ist, indem der wegen Brustleiden austretende Lehrer Hoffnung gab, die Stelle behaupten zu können, soll binnen 3 Monaten besetzt werden. — Die jährliche Besoldung ist 1100 Frcs. Die Candidaten (unverheirathet) haben ihre Zeugnisse einzusenden franco an M. Nordman, Rabbiner in Hä gen heim, haut-Rhin France. Der vacante Posten in hiesiger Gemeinde wird nöthigenfalls erst zum 1. Juli 1857 besetzt. Bewerber, welche befähigt sind, den Gottesdienst mit Choralgesang zu leiten und die Qualificationszeugniffe eines Religionslehrers besitzen, wollen sich in portofreien Briefen melden. Gehalt 300 — 350 Thlr. Leobschütz, im Februar 1857. Ich suche eine Stelle als armtt (auch -ipdn des Hinterviertel'tz), ‘isnö und ‘jm und bin mit den besten Zeugnissen versehen. Auch biete ich Gemeinden meine Dienste als ‘isnö in allen dahin einschlagenden Arbeiten an. I. A. Mofes, Schächter in Delitsch bei Halle. (Stellegefuch!) Ein von dem Großherzoglichen Landrabbiner approbirter verheiratheter Religionslehrer, Vorbeier und Schächter, der auch gründlichen Unterricht im Talmud und in der hebräischen Grammatik zu ertheilen versteht, sucht unter bescheidenen Ansprüchen zum 25. April c. eine Stelle. Auf portofreie Anfragen ertheilt gern Auskunft die Buchhandlung von S. Berg in Butzow in Mecklenburg.