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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1857-02-09 · Heft 7 (9.2.1857) · p. Seite 92

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
21 (1857)
Issue
Heft 7 (9.2.1857)
Date
1857-02-09
Page
Seite 92 (sequence 12)
Language
German
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SS Recht basirt die Schwägerschast auf die Beiwohnung, läßt also einerseits dieselbe auch durch den außerehelichen Beischlaf entstehen, erkennt aber andererseits bei der noch nicht durch die Beiwohnung vollzogenen Ehe blos in der Schwägerschast ähnliches Verhältniß die quasi aflfinitas an. (Forts, folgt.) Gaya in Mähren. Dr. M. Duschak, Rabbiner. Anzeigen. 1 tö 3 Restauration und Gastwirtschaft von S. Hirscliel, Dresden 9 Töpfergasse No. 13. 1. Etage, empfiehlt freundliche Wohnung und Nachtquartier. Die Gemeinde Bnai Jeshurun zu New-Uork sucht einen b§2i Iw, welcher fähig ist, ein Chor zu unterrichten und zu leiten, so wie auch alle Theile des öffentlichen Gottesdienstes (laut 7222)81 ‘pb'is 271273) mit Würde und vollkommener Sachkenntniß zu dirigiren. Salair fürs erste Jahr nicht über Tausend Dollars. Die Wahl wird im Laufe Junius stattfinden. Candidaten, welche ihrer Fähigkeit sich bewußt find, werden eingeladen, sich — auf eigene Kosten — hier spätestens bis Ende Mai zur Prüfung zu stellen, und mit ihren Zeugnissen sich zu melden bei D. Samson, Vorsteher, Nro. 267. Washington Street, New-Uork. OTICE is hereby given liiat there is a vacancy in the office of 2)722), "»22) *)7n, and assistant in the Secrelary’s office, for the Great Synagogue. Persons desirous of becoming candidates must send in their applications on or beforc ^271 *[0^3 l'b, the 20Ih April 5617. No person will be admilted as a candidate who is under 25, or above 40 years of age. All further particulars can be obtained by application to the Secrelary. SIMEON OPPENHEIM, Sec. London, Great Synagogue Chambers, Jan. 9, 5617. Correurs. Bei der gefertigten Cultus-Gemeinde ist die Stelle eines Cantors mit einem Jahresgehalte von Fl. 500. B.-W., freiem Quartiere und gewöhnlichen Sporteln, vacant. Bewerber, welche genügende musikalische Kenntnisse besitzen, um die Gebete mit Choralbegleitung vortragen zu können, und sich über ihr sittliches und religiöses Betragen gehörig ausweisen können, mögen sich zur Probe hierher einfinden. Demjenigen, welcher das Gemeinde-Notariat zu übernehmen im Stande ist, wird noch ein angemessener Gehalt seinen Leistungen gemäß zugesichert. Auch ist die Stelle eines Bassisten, welcher zugleich Chor-Dirigent sein soll, mit einem jährlichen Gehalte von Fl. 300. B.-W., freiem Quartier und Sporteln zu besetzen. Schächter werden bevorzugt. Kecskemet, im Januar 1857. Der Vorstand der israelitischen Gemeinde. Baeanz einer Cantorstelle in der großen Synagoge zu London. An der hiesigen großen Synagoge ist die Stelle eines *,32) *jm vacant, der zugleich als 2)722) und Assistenz-Secretär fungiren soll, und sich auch zum amp und b?2 ypm qualificirt. Reflectirende Kandidaten wollen ihre schriftlichen Meldungen spätestens bis zum 20. April d. I. b"?2N 'p'o'is an den Secretär der hiesigen Gemeinde unter der Adresse „Mr. S. Oppenheim, Great Synagogue Chambers, Duces Place, London“ einsenden, und ihren Meldungen Fähigkeitszeugnisse und ein Certificat ihres Alters beilegen. Der jährliche Gehalt ist 250 Pfund, außerdem ein der Synagoge angrenzendes Wohnhaus und die mit dem 2)722)-Amte verbundenen Sporteln. Sollte das Assistenz- Sekretariat von dem Amte getrennt werden, dann würde der jährliche Gehalt um 50 Pfd. vermindert werden. Kandidaten dürfen das 40. Jahr noch nicht erreicht und müssen das 25. bereits zurückgelegt haben; dieselben werden an einem von dem Vorstande festzusetzenden Termin in der hiesigen großen Synagoge einen Probe-Gottesdienst abhalten müssen und sämmtliche zu diesem Behufs entstehenden Kosten selbst tragen. Näheres bei Simeon Oppenheim, Secretär. Great Synagogue Chambers, London, den 15. Januar 5617. Die Cantor-, Lehrer- und Schächterstelle bei der hiesigen Synagogen-Gemeinde mit baarem Gehalt von 120 Thlrn., freier Wohnung und circa 200 Thlrn. Nebeneinkommen, wird am 25. April d. I. vacant. Hierauf Reflectirende, die auch die Befähigung besitzen, einen genügenden Schulunterricht zu ertheilen, wollen sich unter portofreier Einreichung ihrer Atteste bei dem Vorstande melden. Driesen, den 16. Januar 1857. Der Synagogen-Vorstand. Die Stelle eines zweiten Lehrers an der Elementarschule zu Aurich soll im Monat 4Hril d. I. anderweit besetzt werden. Hierzu qualificirte, sittlich-religiöse Bewerber, welche auch die Befähigung als Vorbeter besitzen, wollen sich in frankirten Briefen baldigst an den Unterzeichneten wenden, welcher denselben hinsichtlich des DiensteinkommenS die nähere Auskunft ertheilen wird. Emden, den 15. Januar 1857. Der Landrabbiner Hamburger.

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