Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 21 (1857)
- Issue
- Heft 6 (2.2.1857)
- Date
- 1857-02-02
- Page
- Seite 79 (sequence 13)
- Language
- German
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?s functionen durch einen hinlänglich bewährten Schochet versehen läßt, wofür wir 450 bis 500 Thlr., freie Wohnung für eine Familie und die Einnahme für Schechita und Eidesleistung bewilligen. Velgadd, im Januar 1857. Der Vorstand der Syuagoqen-Gemeinde. Lewy. Hirfchfeld. Ballentin. Die Stelle eines Cultusbeamten und Religionslehrers für die Synagogen-Gemeinde zu Preuß. Oldendorf, mit einem Gehalte von 180 Thlrn. nebst freiem Logis und Remuneration für Privatunterricht, ist vacant, und soll sofort oder zu Ostern d. I. besetzt werden. Qualificirte Bewerber wollen sich unter Einreichung ihrer Atteste baldigst portofrei an den Vorstand wenden. Zum 24. April wird in hiesiger Gemeinde die Religionslehrer-, Schächter- und Vorbeterstelle vacant^ deren jährliches Einkommen neben freier Wohnung, Heizung, Tisch, Schächtergebühr, 100 Thlr. Pr. Crt. beträgt. Reflectamen, die der Approbation des hiesigen Landesrabbiners unterworfen sind, wollen sich in portofreien Briefen mit Einsendung ihrer Zeugnisse beim Unterzeichneten Vorsteher baldigst melden. Dömitz in Mecklenb.-Schwerin, im Januar 1857. Jsaae Wolsfenstein. Coneurs. Bei der gefertigten Cultus-Gemeinde ist die Stelle eines Cantors mit einem Jahresgehalte von Fl. 500. B.-W., freiem Quartiere und gewöhnlichen Sporteln, vacant. Bewerber, welche genügende musikalische Kenntnisse besitzen, um die Gebete mit Choralbegleitung vortragen zu können, und sich über ihr sittliches und religiöses Betragen gehörig ausweisen können, mögen sich zur Probe hierher einfinden. Demjenigen, welcher das Gemeinde-Notariat zu übernehmen im Stande ist, wird noch ein angemessener Gehalt seinen Leistungen gemäß zugestchert. Auch ist die Stelle eines Bassisten, welcher zugleich Chor-Dirigent sein soll, mit einem jährlichen Gehalte von Fl. 300. B.-W., freiem Quartier und Sporteln zu besetzen. Schächter werden bevorzugt. Kecskemet, im Januar 1857. Der Vorstand der israelitischen Gemeinde. Zu einem Hausgottesdienste in Hannover wird ein Vorsänger gesucht, der sich über seine Fähigkeiten und sein untadelhaftes Betragen genügend auszuweisen vermag und auf Verlangen bereit ist, einen Probevortrag zu halten. Unverheirathete wird man vorzugsweise berücksichtigen und den Gehalt nach der Befähigung so bestimmen, daß eine Einigung darüber nicht schwer werden wird. Nähere Nachricht giebt I. H. Bing Nro. 16. Große Duvenstraße in Hannover. Ein Religionslehrer, Vorbeter rtnd Schächter, welcher auch die Qualifikation hat, eine deutsche Predigt halten zu können, soll zum 1. April 1857 bei unserer Synagogen-Gemeinde engagirt werden. Der Gehalt beträgt firirt 150 Thlr. nebst freier Wohnung und Holz, die Einkünfte der Schächtergebühren belaufen sich auf circa 80 bis 100 Thlr. Unverheirathete Bewerber belieben Abschriften ihrer Zeugnisse franco bei dem Unterzeichneten einzusenden. Oranienburg. SiwVN Crohn, Vorsteher. Pensionat in Leipzig. Söhne israelitischer Eltern, welche die hiesige Handelsschule oder sonstige Lehranstalt besuchen sollen, finden in einer achtbaren Familie liebevolle Aufnahme und gute Verpflegung. Wegen des Näheren beliebe Man sich an Herrn Dr. Jellinek, Prediger der israelitischen Gemeinde in Leipzig zu wenden. Die seit einer Reihe von Jahren bestehende, jetzt vom Unterzeichneten geleitete Bacharach'fche Penfkons- Anstalt für Knaben zu Dessau empfiehlt sich den geehrten Eltern, resp. Vormündern zur Aufnahme von Zöglingen, die die hiesigen Schulanstalten besuchen, oder durch häuslichen Unterricht herangebildet werden sollen, unter soliden Bedingungen und entsprechenden Garantien. Näheres beliebe man zu erfragen bei M. Schlesinger, Sprachlehrer und Vorsteher der Bacharach'schen Pensions-Anstalt zu Dessau. Der Unterzeichnete, der sich seit Jahren der Erziehung widmet, wünscht auf Ostern d. I. noch einen Knaben in Pension zu nehmen, der neben dem Besuche des hiesigen Gymnasiums in seinem Hause Aufsicht und Nachhülfe in den Schularbeiten finden würde. Weilburg (Nassau). Treuenfels, Bez.-Rabb. Eine gute Pension für Töchter israelitischen Glaubens weisen gütigst nach Herr Rector Hvrwitz, Rosenstraße 12, und Herr Prediger Dr. Kirfchftein, Auguststraße 25. in Berlin. Anstellungs-Gesuch. Ein junger Mann, der Gymnafial- und Univerfitätsbildung hat, Verhältnisse halber seine Studien aber vor der Hand nicht vollenden kann, wünscht zu Ostern in einer größer» Stadt als Hauslehrer oder an einer Lehranstalt placirt zu werden. Franco-Offerten unrer Chiffre II. l. No. 24. besorgt die Redaction d. Bl.