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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1857-01-26 · Heft 5 (26.1.1857) · p. Seite 65

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
21 (1857)
Issue
Heft 5 (26.1.1857)
Date
1857-01-26
Page
Seite 65 (sequence 13)
Language
German
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65 Drei Elementar- und Neligions-, so wie mehrere Religionslehrer-Stellen, mit welchen auch der Vorbeterdienst verbunden ist, sind in meinem Rabbinate zu besetzen. Befähigte Lehrer— auch Ausländer — wollen unter portofreier Einsendung ihrer Zeugnisse sich sogleich bei mir melden. Trier, im Januar 1857. Der Oberrabbiner I. Kahn. Nach einem von der Repräsentanten-Versammlung und dem Corporations- Vorstande gemeinsam gefaßten Beschlüsse soll die hiesige Rabbinerstelle, welche ein Einkommen (fir. Gehalt nebst Rev.) von circa 500 Thlrn. gewährt, aufs Balvigste besetzt werden. Bewerber, welche die vorschriftsmäßigen Zeugnisse zur Ausübung rabbinischer Functionen besitzen und außerdem eine derartige Bildung haben, daß sie eine zeitgemäße Predigt zu halten im Stande sind, wollen sich recht bald bei dem Unterzeichneten Corporations-Vorstande melden. Reisekosten werden nicht erstattet. Pinne, den 13. Januar 1857. Der Corporations-Vorstand. Ein Religionslehrer, Vorbeter und Schächter, welcher auch die Qualifikation hat, eine deutsche Predigt halten zu können, soll zum 1. April 1857 bei unserer Synagogen-Gemeinde engagirt werden. Der Gehalt beträgt firirt 150 Thlr. nebst freier Wohnung und Holz, die Einkünfte der Schächtergebühren belaufen sich auf circa 80 bis 100 Thlr. Unverheirathete Bewerber belieben Abschriften ihrer Zeugnisse franco bei dem Unterzeichneten einzusenden. Simon Crohn, Vorsteher. . Die Stelle eines zweiten Lehrers an der Elementarschule zu Aurich soll im Monat April d. I. anderweit besetzt werden. Hierzu qualistcirte, sittlich-religiöse Bewerber, welche auch die Befähigung als Vorbeter besitzen, wollen sich in srankirten Briefen baldigst an den Unterzeichneten wenden, welcher denselben hinsichtlich des Diensteinkommens die nähere Auskunft ertheilen wird. Emden, den 15. Januar 1857. Der Landrabbiner Hamburger. Die Cantor-, Lehrer- und Schächterstelle bei der hiesigen Synagogen-Gemeinde mit baarem Gehalt von 120 Thlrn., freier Wohnung und circa 200 Thlrn. Nebeneinkommen, wird am 25. April d. I. vacant. Hierauf Resiectirende, die auch die Befähigung besitzen, einen genügenden Schulunterricht zu ertheilen, wollen sich unter portofreier Einreichung ihrer Atteste bei dem Vorstande melden. Driesen, den 16. Januar 1857. Der Synagogen-Vorstand. Die Lehrer-, Schächter-- und Vorbeterstelle bei der hiesigen israelitischen Gemeinde ist vacant und zum ersten April e. zu besetzen. Der fire Gehalt ist bei freier Wohnung und nicht unbedeutenden Nebenemolumenten 200 Thlr. jährlich. Qualificirte Bewerber um diese Stelle wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse baldigst portofrei an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Eisleben, den 18. Januar 1857. Wer Vorstand. H. Loewenstein. Zu einem Hausgottesdienste in Hannover wird ein Vorsänger gesucht, der sich über seine Fähigkeiten und sein untadelhastes Betragen genügend auszuweisen vermag und auf Verlangen bereit ist, einen Probevortrag zu halten. Unverheirathete wird man vorzugsweise berücksichtigen und den Gehalt nach der Befähigung so bestimmen, daß eine Einigung darüber nicht schwer werden wird. Nähere Nachricht giebt I. H. Bing Nro. 16. Große Duvenstraße in Hannover. Pensionat in Leipzig. Söhne israelitischer Eltern, welche die hiesige Handelsschule oder sonstige Lehranstalt besuchen sollen, finden in einer achtbaren Familie liebevolle Aufnahme und gute Verpflegung. Wegen des Näheren beliebe man sich an Herrn IZr. Jellinek, Prediger der israelitischen Gemeinde in Leipzig zu wenden. Knaben, welche eine der hiesigen trefflichen Lehranstalten (Gymnasium, Provinzialgewerbeschule u. s. w.) oder die Schule des Unterzeichneten besuchen wollen, finden im Hause desselben unter billigen Bedingungen Aufnahme in Kost und Logis. Auch wird den Aufzunehmenden von mir geeignete Nachhülfe, sorgfältige fittlich-- religiöft Ueberwachung, so wie auf Verlangen Privatunterricht in der französischen Sprache und in der Musik zu Theil. Reflectanten belieben sich recht bald an mich zu wenden. lieber meine Persönlichkeit wird auf srankirte Anfragen Herr Consistorial-Oberrabbiner Bodenheimer in Creseld Auskunft zu ertheilen die Güte haben. Bielefeld, im Januar 1857. S. Blumenau, Lehrer. riDD Sw nne» bei I. Bnrchardt in Oschersleben. Auch in diesem Jahre nehme ich Aufträge auf Mazzes an. Frachtfrei bis Magdeburg und Verpackung frei, 12 Pfd. für Einen Thaler, zu Mehl gestoßen 9 Pfd. für Einen Thaler. Ich erbitte mir die Aufträge in frankirten Briefen baldgefälligst zukommen zu lassen. Oschersleben, den 20. Januar 1857.

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