Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 21 (1857)
- Issue
- Heft 3 (12.1.1857)
- Date
- 1857-01-12
- Page
- Seite 39 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Synagoge« - Gemeinde Bochum. Wir suchen bis zum Isten April oder früher einen tüchtig gebildeten Lehrer, welcher neben dem Elementarunterricht auch die geistlichen Functionen zu versehen im Stande ist. Gehalt 300 Thlr. bei nicht unbedeutenden Nebenemolumenten. Offerten erbittet Der Vorstand. Bei der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde wird zum 1. April d. I. ein Religionslehrer, Vorbeter und Schächter gesucht, der sich über seine Befähigung und moralische Führung genügend ausweisen kann. Qualistcirte Bewerber um diese Stelle, welche mit einem auskömmlichen Gehalt verbunden, wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse baldigst an uns wenden. (Anhalt) Cöthen, den 2. Januar 1857. Per Vorstand der israel. Cultus - Gemeinde 21. L. Anger. Co n eu rren z eröffn« ir g. Die Lehrer- und Vorsänger-Stelle bei der israelitischen Gemeinde Assenheim mit Bruchenbrücken ist vacant und sogleich zu besetzen. Der Gehalt ist jährlich 150 Fl. fire Besoldung und freie Wohnung. Außerdem aber können noch ca. 80 Fl. verdient werden, wenn der Lehrer zugleich Schächter ist, welche Stelle mit vergeben wird. Cvncurrenzfähige Bewerber haben unter Vorlage ihrer Zeugnisse sich bei dem Unterzeichneten Vorstand in Äffenheim portofrei zu melden. Assenheim im Großherzogthum Hessen, in der Wetterau, den 29. December 1856. Der israelitische Vorstand. Jacob Simon. Durch Berufung unseres zeitigen Lehrers und Kantors, Herrn Dr. Landauer, zum Rabbiner nach Brilon ist die hiesige Cantor- und Lehrerstelle vacant geworden und ist dieselbe sogleich, spätestens bis zum Isten April 1857, wieder zu besetzen. — Außer einem siren Gehalt von 200 Thlrn., freier Wohnung im Gemeinde- Hause, ist dieselbe mit verschiedenen Nebeneinkünsten verbunden. Reflectanten wollen sich daher bei dem Unterzeichneten Vorstände unter portofreier Einsendung ihrer Zeugnisse melden und ihre Qualification Nachweisen. — Musikalisches Talent und Kenntniß fremder Sprachen wären uns noch sehr willkommen. Vlotho a. d. Weser, 31. December 1856. Der Synagogen-Vorstand. Zu kommenden Ostern suche ich für meine PenstonS- Anstalt einen Hülfslehrer anzustellen, welcher neben der Qualification eines tüchligin Elementarlehrers entweder die Reife für die Prima eines Gymnasiums oder Gewandtheit in den neueren Sprachen besitzen muß. Gehalt bei freier Station 150 Thlr. Resp. Anmeldungen nebst Zeugnissen in Abschrift erbitte ich mir portofrei vor dem 1. Februar er. Eine Dame, welche im Stande ist, zur Unterstü^rng der Hausfrau einer größeren jüdischen Haushaltung vorzustehen, findet zu kommenden Ostern bei gutem Gehalt eine Stelle in meiner Pensions-Anstalt. Betreffende Anmeldungen portofrei vor dem 1. Februar d. 3. Stettin, 2. Januar 1856. Dr. Wolsfberg. Ein gewandter jüdischer Elementar- und ReligionSlehrer, welcher das Englische und Französische gründlich versteht und unterrichtet, wünscht unter bescheidenen Ansprüchen baldigst eine dauernde Stellung. Franco-Briefe besorgt die Redaction unter Chiffre K. 0. No. 2. Ein geprüfter Elementar- und Religionslehrer, der zugleich Schächter und Vorbeter ist, unverheirathet, und mit guten Zeugnissen versehen, sucht vom 1. April c. ab eine Stelle wieder anzunehmen. Gemeinden, welche hierauf reflectiren, wollen sich gefälligst bald an Unterzeichneten wenden. Warmbrunn, den 2. Januar 1857. L. Adam, Lehrer. Erledigung. Die Stelle als y'ia in Gröbzig ist besetzt. Der Vorstand der ist. Cultus-Gemcinde. Unterrichts- und Erziehungsanstalt für israelitische Töchter, dirigirt von I. S. Alexandre, Frankfurt a/M., Brückhofstr. Nr. 3. Einem verehrlichen Publikum hierdurch die ergebenste Anzeige, daß ich meine seitherige Penflonsanstalt in Folge erworbenen Vertrauens und vielseitiger Aufforderung mit Bewilligung hohen Senats vom 4ten December d. I. in eine „Unterrichts- und Erziehungsanstalt für israelitische Töchter" umgewandelt habe und dieselbe mit dem Isten Januar d. I. ins Leben tritt. Aufnahme und Anmeldungen können täglich geschehen, der Prospekt der Anstalt in Empfang genommen