Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 20 (1856)
- Issue
- Heft 52 (22.12.1856)
- Date
- 1856-12-22
- Page
- Seite 694 (sequence 6)
- Language
- German
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694, SÄÜStWPßgeME E fehlt -die,Gleichmäßigkeit und. GtMkri^di,e. Drayourstücke gelingen,/ die- Gebetsin- Vgkejt-,!ist nichts!da^!< Dahingegen,-habeich unlängst dem zMttesdsienfi km/Cassel--mit-wahrer Befriedigung heigeMhntg/ Mr, dortige,; Vorbeter St./betet mit vieler, Andacht Md-, -Innigkeitvor, -er hat: eine liebliche,, M-r^rnchtz starke,: aber - sehr-um fangreich e Stimme und: bMeißigt,sich, eines gleichmäßigenKnd erhebenden VortDgsA.chedauert'chabe-Lch-/!tzaß:gerade an diesem Sab-: bgchj.nicht -gepredigt Mrpe.: Eben so hat mich auch der schyM - uH>,wsirdigtz^LSMWgfches Vorsängers SpMenÜ)al..sin-MolfenbKttel> wio/auch die/gehaltuM-geMthsvolle Eonfirmationsrede des dortigen Di-: rectors;der Samsonschen Freischule, - des Herrn Dr. Ehreuberg^ recht erbaut. Die Andacht: der - betreffenden MKüMchay Mr - guch! die;i schone.Ueberzeugung WgeflHß.t,nWie sehk^ dieselben^ zur,Religiosität in jener Anstalt erzogWjwerden. ,Mch. habe^ sch verschiedene SyuggoZensinKestphalen,hesucht> und werde hei künftiger Gelegenheit. mW,-übe.r die dortige Auffassung und Uehung des,: Vorbeterdienst.es ^verbreiten; doch - kann ich mjcht -verschweigen,, -Paß/ ich sin der, Synagoge zu Creuznach, an? einem.,Festtag: von : ^. j'jsi.p bis zur . fechKi Melodien? 'aus > -verschiedenen Opern..von einem.mit schv/guteru Stimme begabten Vorsänger (?) höM i Diese-, große Hemeind.e. hat keine.Religionsschule, i weil. hie -reichen Contrihuenten keine schulpflichtigen Kinder-chabenr-7— mehr, als: Z0 Kinder, haben dHepr gar Beinen/afier/dochl nur den.durstigsten Religionsunterricht, ... -nirgend s, . haben? mich die' Zustände fa,MgewsdM,",wi.e.'hi.epä':m . t-j .:-iWalchin-u 5,-: Decernber. In-.-Bezug: auf die bei dem Mecklenburgischen Landtage jetzt zur Verhandlung kommender;A.U d ensra^ge-rthestt/man dem „C^ B/-^ dm Wortlaut des--Berichts mit,- welchen die Deputaten Ker-.-Landschast - -erstattet /haben:: / :/. n--i stn- GrpWxzoA s-Ministerium - hat - angeordnet,, daß auch.-solche ^Juden,y\ welche das Bürgerrecht erlangt hätten, -nicht -zum Ertyerb von Gründbesttzzuzulassen. M.:handeltusichum.folgende Fragen: ^>Steht).es denIuden/M Ausfluß -des Bürgerrechts zU, Grundstücke HUz-erM.vhey, -odersteht;ihnender landesgrundgeseb.lichenMbvUglejchui§in!377.-.,'entgegen?.s.2). -Wer hat/hitzrübev/zw-entscheiden h M il., Ein Bürgerrecht ohne die.Befugniß,! Grundbesitz erwerbensei .eine oMrgckclW iu achoctp. Mie:I.ud^n-chätten güch-das Bürgerrecht-'nichtmumsönst -erhUltstt '-und würdenmäü ihney die: igezahlten Büvgergelder zurückgeben müssen/ Vor sechs:"Iahren! ihaberldie-Regierung -selbffiMtschie-: den/ daßselbstverständlich im:Bürgerrechte die Fähigkeit Grundstücke. zu< -erweEn / enthalten- - sei/ Es handle sich umiPrivatrechte, und'hättenmur ^die.Gerichte . darüber! zu: entscheiden .und .dürsten sichdurch Ministerialweisungen: nicht beirren lassen,/möchtendieselben nun: durch: Special-: i oder: Cireularrescripte er-, gehen//.Beüder chnpästrechtlichey- Matur der- Bürger-. rechte könnten - die- Juden .nur /gegen volle Entschädig gung. erpropriirt werden.. . Es sei- :eine /Kränkung des Rechts /der Städte---wenn: jemand -anders-als sie selbst die- Cognition/darüber Haben, sollte,' welche - Wirkungen das von ihnen:ertheilte')Bürgerrrchlchabe.:/u : r.-..7-AÄS'-7deM!.'MMenbwgische»LPUm-' December.- (Privatmitch.):,-Wenn: -jemandvon-reiner'; steilewWergeShöhei:in-chastigemLLäuf./-herckbzuei'tewfich'UNgeschickt,- so: kann: er,. wollte-rer es nachher auch; seine Ueberftürzüng nicht mehr hemmen,- muß/ sie: vielmehr in stets zunehmendem Gradeförtsetzen/ biser, wäre: es auch: im :kläglichsten Zustande, um; Fuße des- Berges angelangt ist. / Ist! dies ein Bild für. die. rückläufige Bewegung der Gegenwart/ in die- Tiefe der mittelalterlichen Zustände imr Allgemeinen, so insbesondere für /die:: kirchlichen sowohl: als: rauch weltlichen/Verhältniffe der- Israelitenin unserem Lande., h- Das Landesrabbinat-r ein allhier . mit westen Prärogativen ausgestattetes! ^Institut, das. bei -. zweckentsprechender Handhabung -von.segensreichstem: Einfluß 'auf: die sittlich-religiöse Gesinnung der,-Gemeinden und Individuen sein / könnte, /hat sich -durch seine: mitden Wünschen .und Bedürfnissen derüberwiegenden Mehrzahl in schroffem Gegensatzstehenden Bestrebungen-aller Mittel beraubt/ den religiösen' Sinn:in irgend -welcher Weise/zu/fördern oder auch nur vor gänzlichem Verfall zu bewahren, und steht durch, das/gegen seine Gegner nicht: nur,- sondern auch: gegen seine-eifrigsten Anhänger eingehaltene/unfreundliche Benehmen völlig isolirt da; ein unläugbarer. Beweis ' hierfür ist das schon indiesem Blatte gemeldete:aüthentisch.e: Factum, daß der. Inhaber: des: Rabbinatsstuhls',: uman den heiligsten ' Fefttagen'ldem: öffentlichen - Gottesdienst beiwohnen zu -können,/ während, derselben! nach: einer kleinen Gemeinde/ überzusiedeln i.genöthigt war.;4-; Die Geburt: einer Neuml/Synagogenordnung::!verursacht