Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 20 (1856)
- Issue
- Heft 50 (8.12.1856)
- Date
- 1856-12-08
- Page
- Seite 675 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Jahres haben Sie den alten Ruf unsrer City und die Ehre ihrer Behörden auf das Bewundernswürdigste gewahrt. „Wir sind glücklich, zu sehen, daß, obgleich Sie eine Besonderstellung einnehmen, Ihr officielleS Verhalten alle Stimmen gewonnen hat und daß Sie den Bürgerstuhl , umgeben mit der höchsten Anerkennung und der Achtung aller Ihrer Mitbürger, verlassen." Anzeigen. 'HiVairtvÄ for the Liverpool old Hebrew Congregation a Gentleman qualified to officiate as English Lecturer and to assist generally in the perfornaance of Ministerial dulies. Applications, enclosing copies of testimonials as to qualification and compelency; and containing full particulars of 'age, number of fainily, elcelra, to be forwarded, Post free, to the Senior Warden, David Lehrend, Esq. Liverpool. Coneurs. Zum 1. Mai 1857 ist Hierorts die Stelle des Rabbiners und Predigers zu besetzen. Bewerber um dieselbe wollen unter frankirter Einsendung ihrer Offerte Nachweisen, daß sie die Univerfitatsstudien mit Erfolg zurückgelegt, und Befähigungszeugnisse von anerkannten rabbinischen Autoritäten (rirrnri mnsi) besitzen. Bevorzugt werden Diejenigen, die sich durch einen gediegenen deutschen Kanzelvortrag auszeichnen und eine mehrjährige Praxis Nachweisen. Die Concursfrist ist der 1. Februar 1857. Groß Becskerek, im November 1856. Der israelitische Cultusvorstand zn Groß- Becskerek (Banat). Die Stelle eines Religionslehrers, Schächters und Vorbeters in der hiesigen jüdischen Filial-Gemeinde wird zum 1. April k. I. vacant. Bei einem Gehalt von 130 Thlrn.- jährlich, freier Wohnung und nicht unbedeutenden Nebeneinkünften, wird noch eine Ertra-Remuneration von 30 Thlrn. gewährt, wenn der Anzustellende in den Elementen des Lateinischen und Französischen Unterricht ertheilen kann. Oualificirte Bewerber (unverheirathet) wollen ihre desfallsigen Zeugnisse portofrei einsenden an Warmbrunn, im November 1856. Die Vorstands-Commission. W. Fraenkel. Bei der hiesigen jüdischen Gemeinde wird znm 1. Januar 1857 die Stelle eines CantorS und Religionslehrers mit einem fixen jährlichen Einkommen von 325 —350 Thlrn. vacant. Bewerb er, w elche befähigt sind, den G otteSdienst mit CH o r al g esa ng zu leiten, und die Qualifica tionszeugnisse als L eh rer haben, wollen sich in portofreien Briefen an den Vorstand wenden. Reisekosten werden nicht ersetzt. LeobfchüH, im November 185 6. Coneurs. Zur Besetzung der vacanten Vorbeierstelle am israelitischen Cultus - Tempel zu Pesth wird der ausgeschriebene Concurs bis Ende Mai 1857 erweitert. — Die Bewerber haben bis dahin ihre gehörig instruirten Gesuche bei diesem Vorstande einzureichen, und auf Verlangen sich einer Probe zu unterziehen.— Der bisher stipulirte Gehalt besteht in 1000 Fl. B. V. jährlich, außerdem freies Wohnquartier und die üblichen nicht unbedeutenden Dienstessporteln. Bei ausgezeichneter Befähigung wird mit dem betreffenden Bewerber ein besonderes Uebereinkommen über den Zahresgehalt getroffen werden. Pesth, im November 1856. Zu Ostern 1857 findet ein vom hiesigen Landesrabbinat approbirter Religionslehrer, Vorbeter und Schächter eine Stelle. Derselbe muß außer diesen Functionen im Stande sein, Vorträge halten zu können. Fixer Gehalt 150 Thlr. Gold, außerdem freie Wohnung, «ine Vergütung für Tisch von 120 Thlr. Pr. Courant und die Schächtergebühren. Auf frankirte Anfragen das Nähere beim Vorstand der israelitischen Gemeinde zu Staven Hagen. Baeanz. An der hiesigen israelitischen Schule soll sofort die erste Lehrerstelle anderweit besetzt werden. Das Einkommen dieser Stelle beträgt 250 Thlr. und gegen 150 Thlr. durch Privatunterricht. Oualificirte Bewerber, welche die nöthige Gymnasialbildung besitzen, werden, aufgefordert, sich zur Abhaltung der Probelektion hier einzufinden, und ihre betreffenden Befähigungs-Atteste einzureichen. Reisekosten werden nicht vergütigt. L o bsens, den 1. December 1856. Der israelitische Schulvorstand. Die hiesige Lehrer- und Cantor-Stelle, verbunden mit einem jährlichen Gehalt von 200 Thlrn. und circa 80 Thlrn. Nebenaccidenzien, ist vacant, und wollen sich qualificirende Personen bei dem Unterzeichneten Vorstände melden. Schöneck (in Preußen), im November 1856. Wer Vorstand. Mannheim. I. Jakobi,