Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 20 (1856)
- Issue
- Heft 49 (31.11.1856)
- Date
- 1856-11-30
- Page
- Seite 660 (sequence 8)
- Language
- German
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660 ger-iEmpfindüW,'slabermälsi thatsächlW ^ih} laut refeenbeÄr^ugnif ]föt3 ba3?Ju^aIteJimb-ei»ig^eue' 33^ keGtniß-abgrlegd zuifthen^ d-ilt Aken. N.yp,eMbtzr.-i (PriKatmitth.) W 1ß..^Mh^r:wMe-rhier,.di^ für.die hiesige:kleine GemssMe^er.bgute.Mynqgoge rn erbaulicher-Weise durch deNiRchgroysiehrer Herrn Dr> Popp er in Dessau eingeWiht. ivii r.;V i -1 j; ■; "'JPopeznber>.. (Köln...Ztg.j ..In-, der Wtlgm Hiesige^ Stadtgerichts ist e'ine^ifli! MÄ^^chsikMich^gx Wschejtzrrng ge^ Karlswannchristlicher.-Konfession, sicher-Mit, estwr., Jüdin ^MMehtzWiß;-eingehen wolkt^-. gHichtlich.seWN Austritt aus -der Lans durchs,j^;lnmehr, gestutzt, -auf, -daö-Patent ipgjn3Öt^|D^avf<l847,^e,me r ge ^vauung beansprMen^r^könn^^ p 2)as Stadtgericht hat jedoch dieses Verlangen,^ ^urjudfgepiefen,,Md eine derartige Wsch.ehr. Mr nicht. ftattfeaft erklärt. Die Gründe find.,') da/.das. Wligipnspatent in Petre^ des.vorliegenden Miles.^keinrHMmmMgen enthalt, im.Allgemeinen^ aus dem Verbot der Ehen. Mischen Juden und Christen,.und _ der. Ansicht, hergenommendcM.der. Austritt ^aM^jder- Landeskirche,. nriM identificiren sei^mltrbe.mMuSttstt-^auS^ der fi&i pj Mßn7 Kirche, dtf^rMG den^ÜebeMt Mm. n ich t'ch r l'stlr che n Bekenntnisse erfolge. Vor.Kurzem , ist. .hier, irreinem .ähnlichen, Falle - eine- Christin zM'"Ä^nDm^HeWetretnr. ^i;,:-•:%p< )iy. KönrMergi ^Jn ^diesen Tagen' hat Herr Professor Dr. Sa ä lsch'ü tz von Sr/ /Majestät' ' dein ^Könige nachsieberfeiidüng" seines 'letzten/ MleHöchstdernselben zügedignkten l Werkes :' 'HAichäblbgie.der'1 Hebräer"^ tin' sehr gnädiges H and schreiben ' ^Nebst der goldetten Wissenschaft 'erhaltest, s ‘ “ - Anrath> il 3. November. (Privätmitth.) > Dass der Mensch/eine Psyche besitze, die — obschon auf's Innigste mit dem Körper verbunden — dennoch von diesem: KörperuMcht 'abhängt,- sondern' ihn beherrscht/und als ihrMerkzeug gebraucht: und bei den meisten Gebrechen und Leiden desselben .-unberührt' bkeibh'4^-daS ist: eine < Wahrheit > - deren Evidenz > durchs unwidevleg/ bare. Beweise! .tägliche-Erfahrung seidA!?.nüv schon ^zu ^st/dMgechMuhat. und juachrrimmM därttzutl? Manmuß ' nur - in Büchern leben und die Erscheinungen des Lebens nicht berücksichtigen, oder die Brille der Parteiforschung vorAugenhaben, wenn man diese Wahrheit,?die dem - Unbefangenen v on selbst einleuchtet/^uichkMfthen, von ihr üntangirt bleiben will.' Witz osti-hät^ nicht die Gottheit — gleichsarn zum Ersätze —- verstümmelten, verkrüppelten,'mißgestalteten' endlich kranken Körpern fast jeglicher Art einen gesunden ) stärken- Geist verliehen?! — Nein, nimmermehr kannes die /Physis /felnV"welche jene Functionen - inuns verrichtet, die wir geistige zu nennen pflegen; denn sonst- Umßten wir,' fobdfb biefe Physis von ihrer Normalitätabgewichen ist/sobald unser Körper oder einzelne Theile desselben ihren Gebrauch versagen, auch zur geistigen Thätigkeit unfähig sein. Zu diesen.Functionen ist' der 'Mensch aber , nur: in Geisteskrankheiten, 'vyn denen der Körper in vielen Fällen Unberührt bleistt und in den meistervAaDcl wenigstens scheinbar oder', für das Auge des Laien nicht äfficirt wird, unfähig, oder nicht in normaler Weise fähig. Also nicht der Körper, sondern der Geist ist es, welcher in uns denkt, fühlt, begehrt, verabscheuet und will. — .. Diese Gedanken durchdrangen mich, als ich jüngst öen Herrn Öberrabbiner B o d e nh ei mer zu Krefeld, -.lesen leider l so viel - und hartgeprüften. Mann besuchte. / Da ' ist ein gewaltiger Geist in. potenzirrer Weise thätig, während der Körper geschwächt ist und die Füße fast ihre Dienste versagen. Besuchte man ihn früher, noch vor einem Jahre, so traf man ihn äußerst selten, man mochte kommen wann man wollte, außerhalb seiner Studirstube, deren vier Wände ihrer ganzen Höhe nach — kaum Platz für Thüre und Fenster lassend — von Positorien, mit Büchern jeglicher Art und Formats gefüllt, verdeckt wurden; auf dem Fußboden bis zur Höhe des Tisches, auf Tischen und Stühlen' lagen Bücher aufgeschichtet und kaum blieb so - viel Raum leer, daß der Besuchende eben Platz nehmen konnte. In dieser seiner Studirstube war Hetr Bodenheimkr — „quasi in museo suo sepullüfc‘Vf um Coller's Ausdruck über Spinoza zu gebraüchen^' unter Büchern wie begraben. Jetzt trifft man ifm; nichtmehr in seiner Studirstube, sondern in seiner Wohnstube, weil Krankheit und herbes Geschick feine' Gesundheit untergraben und seinen Körper sehr gebeugt - haben.';' Beim Hereintreten in diese Stube sieht man auf einem Seitentifchchen einett " Häufen