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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1856-11-30 · Heft 49 (31.11.1856) · p. Seite 655

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
20 (1856)
Issue
Heft 49 (31.11.1856)
Date
1856-11-30
Page
Seite 655 (sequence 3)
Language
German
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AtzKnjM -^welche -die/Forderüngeni' der MeWvchWie'-- sie HOcht> :uud Äte-, Forderungen^ der -Znt vevmittelw und z,u Msöhyeti suchen/^erstchinterdreM'käMn? daß JHP also fälschljch^DiefensMs Wirkung züschreibt/twas-in der Thal Wirkung M4: EyrdrrreigenenErtM'ÄMseMk^ü!-:-!s'l?v: : MfteiMvchhen Hieran, wiEO es ^fich-rnMWorten? -streiten laßtf zumal i westuwan d en - waWn Eetzvi'ff derselben.; nicht tzufsuchH Änd-überMnsür^große/' 'Erhabene Djnge -sich;.uiit7'einem!.kleüren Standpunktbegnügtt Wer einerseits fieit sZeitgeist-mit.-der.Lauste odW Mode abfertigt und;-jede! .entschiedene;'Richtung:- alsH einen Ausfluß' kleinlicherunds.. augenblicklicher Vetän'derungslUst - behästvelt; oder, wer;:andererseits; idie.'Zrit! als> den Älleinigeü - Maßstab des Göttlichen; .und Dernünftigest- Msgiebt-Änd - die Prodvcte- .der Zeit - als-; allein cberechtigkzur-Geltung-brM gen. will :-^7 . dev Äckt: hüM -und'drüben. -'MNi^sö'-mehr werden unsre Leser: mach einem richtigeren Änd Äffertn'Mtheil^.'.-verlangenur a;u; vt'üJf; 'iVj:: f&u . l:-Was; istZert2::Zel^ei:st^ 'Mchts-Anders als'Äi Totalitätides .Lebens/ deK Wissens/ der Anschauungsweise und Gedankenwelt, -der-Bildung-Und-GeMtüng/ wiediese sich: in Ver7 civilisirtew Menschheit-aüs der MrgänMiheit zur Jetztzeit entwickelt und herausgebildet hat. Wir'Erkennen:: in r der: Menschheit: -eine - grdße/ - -föttfchkeittnde- Entwickelung: an:/rwelche zwar -nicht iNNÄHäM-M' Liniest menschlicher: Logiker' sich chewegt")'.'aVep^tm'-tzwM 'G^ dankendev txk* und intensiven VervdükoMmstung 'Unter der Leitüng: Gottesbfolget. ' Hiermit listvon -selbst-'gege'- ben, daß in dieser Entwickelung ein Elviges/iUlibetänderliches enthalten ist, das aber innerhalb der menschlichen Beschränktheit zu einer immer fortschreitenden Verwirklichung geführt wird. Es * exgiebt 'sich--ferner. daraus,7daß 5 das, was wir eine ,,Zeit" nennen, als eine hestim^rte Phase oder Stufe dieser Entwickelung in sich^n^gsosies^ und bedeutend^ Nz^ugniß trägt^'so Moch^'daß' M folgende Zeit-"eiste immer! größere- Uriveiterung nach außen und innen producirt. Nur diese Anschauung ^döst -he? „Zeit" ist eine religiöse — denn wer diese Entwlckelüng' läugnet, läugnet zugleich die göttliche Vorsehung -- nur' diese eine vernünftige — weil ohne diese Entwickelung' das Werk und die Arbeit der Menschheit sehr "nutzlos' und unnöthig wären. Vor dieser Anschauung fällt ätzet' auch jenes kleinliche Betrachten des „Zeitgeistes" "als ei-" ner Modesache in Nichts zusammen, sowie Ände^rseitsdie Begrenztheit auch des bis hierher Gewonnenen , die' BeschränMt.^Mn^tiM?itrMKnstrengmtge Rich1ungEeiNer rMw;Zeit!Äüch7-Ltr der 'GetztzMart ihre mahnende "SEme uichl'-verhäüen' läßk. -Mrivägin Wir nun -Unste besondere'Mage 'äu8^Äm''eben eröffnetest- G5fichtspukM^'^sv^k-Meü'''Äüs^die-''SMtiMteü''ÄM^ZLsis kereieN dtr PÄttM^Acht-WW^MMn die- Aufgabe'- unsrbr'''Heit^'Äuch1 auf denr Gebiete-des'' 3üd'eÄLHMtz -• höhtt'r> geWn >7 - atz'et ^auch'' ihrew Schmerz uNb ihr- Weh ttefek' verborgen^ erkennen/ 'Ist d^ gÄM''gö fchichMchLn''WtwükilunM''^r1lchbwir üuch ist M 'Gefchichte-des JüdenthUnkszur fottschreitend Wächsenden 'Verwirklichung des EMgM, Unveränderlichen nach'innen Und aüßen erkennen/ 'sehen- Wir mächtige Phasen, die ganz verschiedenen Chakäkter', sehr entgegengesetzte Zwecke in sich M- Mi Mir' sehen dä'S-''3üj)MH'üm' zükrst'imchnligM Lände sich -feinen' Träger'erziehen- und reifen y'Wirfehest!it: z w ei - teu-s -'in'-der Zerstteuüttg Mer dest'Bötketn -ÄsiefMett edistikest, um - die' religiöse 3de^ ganz und ÄnberüM'zu erhalten; 'wirsehen ' endlich - tz rr t t e n s' rwd'et'Neuzeit den jüdischen -Stamm aus - feister GesonderthrÜ und AüS'schließung cherausschreiten/- -sich auf' die ÄtestscheUgefchltchtliche Eüliürstufe /'der -er' bis' jetzt ferst geblieben/- erhhtzen/und als' 'Glieder 'der 'PöM-'stM-MMeÄ'Ä^m^'^D'iese dritte 'g'rö'ste Phase/ die seit''mehr als "einem 'Jahrhundert 'eingetreten/' vostkleinen Punkten" 'äüögtgaWn, er-' Aiib^-lntestsiv iminerfort KwaHsest''''lst"^MestWMß auch' intmev -mehr Nach -Osten rüÄ üstd ' durch äüßrW üstd innere -Triebftbern iniMw größere^ Massen dir Judestheit ertzreift-/ - dort- Me - --Wiichsel - dä1 tzin -Bdstzvrus / hier b'al Mittelmter überschreitet;' große' 'PhaH" nicht das Werk- Eittjel-nit^ söstbirn "däS''ErzeugÄsi dir"gbtM chen Vorsehung,-ausgeführt nicht durch die Hände' und Geister Einzelner, sondern durch die großen Geschicke der Menschheit-; r:diese;;dMi'.Phase.sdes Judenthums und der Judenheit^ist nicht minder verschieden von der vorange- -MMen/Hie 'diese von. ^er,. ersien,.^ enthält' einen anderen großen Gedanken ^d'er'göttlichen Vorsehung, eine verschiedene 'Anlage, verschiedene, Zwecke üsid Ziili.' ,'3n dieser tötÄen-'Äeränderung; isi"dieser tzollsiän'diben ltmwälzung für JuÄnthum und 'JÄesthüt' 'tr^n ' auch ganz andere LeSensUÄngüWn^Wse 'Än^. 'W ^eiÄ anderer Apparat an-Mitteln,' Gestaltungen M'' NH'ruttgen wird nothwendig.'1 ÄZer' siehet nicht ein/"dH''Nei^einer so großen Ulügest'ätztnng,' die mit -riesiger MW' aÄe inneren und äußeren^ Underniffe überivinßek/M^Widästand der Sta- MK Ätzll hgeriüM'Wirkung ist, und selbst die nicht zu schützet vermag, -welche- M-W-iGMile? geberden; daß aber eben so Ausschreitungen nach der entgegengesetzten Seite so wenig ausbleiben können, wie sie bei den Um-

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