Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 20 (1856)
- Issue
- Heft 45 (3.11.1856)
- Date
- 1856-11-03
- Page
- Seite 611 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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M dft KlagM soMhl üßer/den Materialismus als Wer die Zank- Md Dtreitfticht in Jsrqel verstummen macht, die d^s MM KeM der Herzen/in Muß, -die vereinzelter^ Kl^Mn, aiti Gluth, bringe zu: einem, Aedrihlichen/H^MMischm.-Zr^rmmenwirken!: /.; i •f’„ ZM SMM. nur i noch/distMtztheilung, - daß -der ^..'sejs, ciM-drei.AahxendeftehendM ^2N.-pw vM.drnel^ Mitglieder deMbM Herrn-Cohnnachdem e^ajn ^fpin -überrascht w.urde, ein, Geschc^k^von .2000. Thlrn. ,zit^Theilr Wrd,?-sp wie daß der. pox einigem Jahren verstorbene. Po.rmanft außer Meeren WohfthatiZkeitsansialt,en noch dre^ Männer jüdischer: Gelehrsamkeit mit einer enormen Summe in seinem Testamentebedacht hat,! und zwar den,,.Herrn Rabbiner.. iLttlinger, . Herrn-..Rabbi- MtsäM^r..'IosensteiN/ Hierselbst und den Prediger Herrn Meßnerin Posen. — t. Oesterreichjscher Kaiserstaat: /:.17* October. (Prlvatmitth.); Es freut mich he-xzlichst, Ihnen, Mttheilen zu können/ daß, mein letzter.Stoßseufzer überflüssig war. : Zn einem jüngst eHossenen'Ministerialerlaß heißt es/-, , . „Die-Anordnung des HofdecreteS vom 14. De- „lcemher,'/lj840j (Politische Schulverfaffung §. 470.), „daß in. .allen jüdischen Schulen das Buch Bne Zion „als ^ein.Msetzlrches.Kehrbuch gebraucht Mrde, wird „hiermit behoben." .■/ N^r Derjenige kann ermessen, wie groß diese „Errr^lgenschgst" ist, der weiß, welches Unglück dieses Lehrbuch über ganze Familien herbeigeführt hat. Es haben die ' jüdischen-Journale, die oft und zu wiederholten Malen, diesen.Gegenstand besprachen, nicht wenig zur Äufhebung dieses Gesetzes beigetragen. Mit Vergnügen gedenke ich auch dabei des Herrn Predigers Mannheimer, der mehrere Male direct dem Ministerium gegenüber sich gegen das Princip Eines b efohlenen Lehrbuches ausfprach. Man hat hier auch nie nachDiesem Lehrbuche unterrichtet.!;r .3)as Ministerium Hat jetzt? den Grundsatz,Msgesprpchey,; es.. -müffach^r/Me^gio,nSunt,erxicht,üMit. ,AuSf fchtuß jedxS Manufcriptes /oder DictateS, nach - MW g eu^ temKehrbnchk ertheilt werden, wobei sich das AMist^jut^-,Ue Genehmigung Vorbehalt. ^PiS. jetzt WuMy ^^genehmigt: .1) Netib Emuna; vop ,-,JJr. W> PZW,^2),Mache 4osek vgn <J. JoWhn- 3) Or th.Qra von?* Breuer, 4); Lehrbuchs der listLelttjschen Religion jm Königreiche -.Württemberg, ' 5)--Leitfaden heim Elementarunterricht don^PetexMeer^:: - Wenn-ich -nicht irre,^wurden diese! BKcher^-vim Herrn Prediger ^Mannheimer dem Ministerium m? psohlen.-i cherr Mannheimer erhielt!nämlich vor drei Jahren einen ansehnlichen: Stoß Religionsbücher-von Seite; des Ministeriums■, zur Begutachtung Mgeschickt, und dieser hat die : angegebene üS/erie cherausgeh ollem Ich, könnte? hier dj.e/BetMchtMg daranlvüpsen,: wozu die Religionsbücher nützen, wenn dÄS-Buch-der Bücher/fchltz doch: Mozu-/den, Men.Kohl.-aufwäMen. Wie d.ch Verhältnisse Mt .gestellt find,, kann manmicht abstr.eiten,: daß: dje-Müchex von Nutzen sein6können Es ist auch jetzt der Anfarzg gegehM von btämw weiter bauen kann. Man hat nicht zu fürchten, daß die papierne Krone eines Autors.das jühische/Publikum ein halbes Jahrhundert dang: -regieren! w.erdk . Jüngst sind die letzten KieseruygW -des Buches: „DaS alte Wien" von Aug< Schimmer! .ekschienerr. Diese - Lieferungen besprechen den --Judenplatz"/ wo jetzt das. Ministerium des Innern. sich * befindet:, ,Md wo ursprünglich im vierzehnten Jahrhunderte - Ä sich das: aus freier-Wahl OexWMg-MNk/ 'JlW.enviertel warz ferner die Leopoldstadt, ^ehemals der -,UNf tere Werd^, welches -unter trübern? Perhstltyjffeydas Ghetto im siebzehnten? Jahrhundert war.^: faffer ift iit; feinen f)j$G ijjifc^cn;; ju Resultate - gekommen -: dast die. Bedrückungen der'Zue den in Oesterreich nicht avon-den Fürsten:vyd MM desherren, sondern ivon. dem Bßrg.erßan.ds. und der Geistlichkeit ausgegangen; sind , uyd zwar weil die Juden Wucherer rr> dgl.: waren., Indem ich - diese Forschungen aus sich bernhen. kffßj Wd gern dem Verfasser zugebe, daß-sein Mrtheil nicht Mit -Bosheit gewürzt ist, möchte ich Hier nur einen Punkt berühren. Wenn in früheren Zeiten der Vorwurf gemacht wurde, die Juden sind Wucherer, sie beschäftigen sich ausschlieWch mit Handel, -so lag ein Sinn darin. Dqmals war der Wucher verpönt - .ein ehrlicher Mann scheuete sich, auch nur den Schatten'rineö solchen.Dorf dachtes auf sich fallen zu lassen.: Zu jener Zeit schämten sich junge Leute, , wrnn He nach Stand-und Charakter des Vaters gefragt wurden, .anzugebM; Handelsmann. Jetzt Haben sich die Dinge 'geändert. Die Wissenschaft /Hat -es dis:- M/Evidettz nachgewipftm daß -es /keinen Korn-:oder sonßigeni Wuchrr/tgiM,