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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1856-10-27 · Heft 44 (27.10.1856) · p. Seite 599

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
20 (1856)
Issue
Heft 44 (27.10.1856)
Date
1856-10-27
Page
Seite 599 (sequence 9)
Language
German
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GM chmz^drtz Vorstand sMuß Äit aller. Energie dafür ein- Peheji, chamitz f« Schlingpflanzen' nicht amMark.' der Gemeinde saugen, und um den separatistischen! Tendenzen, die sich da und dort wollen geltend machen, im Vorhinein,dift.ML^bWrtzheA Man darf nicht außer Acht lassen, daß bisher derartige Tendenzen blos 'vLn Persönlichkeiten. ausgitigen, Hie; dürch'UHEzweidöUti'gens.Charakter^die^ beste'WachLtodtschlqgen^köÄitm; Im Jntexeffe der.Gemeindedie' vor jedem^Brüch und Riß. gewahrt werden-soll/ muß; der Vo rstand -den ^Wunsch der/Behörden zu dem seinigen-machen und.mit deriEröffnungtzeöimeuen Gotteshauses müssen -die -Fi- Lialbechäusergeschloffen; werdend u •i'Jl, -Ich H abe. -mir-erlaubt^ Heute diese /Frage, anzurrgen,Wenn^eS Meint?, daß dieses Hahr auchauf: unserem Gebieteiein exeign iß reiches werden>süll< -GScgieht -Wenigstens eine iMaW.;,,brennend,ex"rj Fragen,, die: bis -dahinUhre?.Lösung-gefunden haben-müssen. :v; n AlS-/literarische Neuigkeit - habe -ich /Ihnen mitzurtheilen,' daß?M>aSreligiös amoralische.-: Lehrbuch Dm ZionN für i die. /Jugend - israelitischer.Nation" \M einer neuen Auflage erschienen , ijfo ^s -ist; sogar auch; eine itälienische-Ueberfttzung dieses 'Buches.erschienen- — Ist es;nMtistnderbar> -daß,; die: Juden -Oesterreichs sich nicht?zui einer Gesammtanstrengung aufraffen und daS'Unterrichtsminifterium/ßitten, dieses-Buch,- woran so; viel- Unheilhaftet, , außer Gebrauch zu setzen-? - EigenthÜmlich ist es. allerdings> wie: das /hohe Un- -wrrichtSministerium.'indieser; Angelegenheit porgeht. -Das - hohe- Ministerium- -hält,- sonst - -den GrundM ,stst, kein>„alleiiiseligntachendeS!-)-Buchzu-befehle»;cs -em pfiehlt, im bestm-Fülle -das eine oder das andere ReligionSlehrbüch. - . Nichts - desto weniger kann eS fich :d°ch.ni«t entschließen, .-jenes Ges°tziwBet«ff desBne .Zio'N -vami-Zahee-SI-812-Mfzuhebent, -- --..i w ■< Z ",;! sWituy, ’-il ‘fjr. - :: Sv- : Eakan-, jMiDctober-u>Die>,Oester. Zeit." .enthältfolgenden Artikel von hier, der einen Abdruck -in Ihrem; Blatte-wohl-, verdimt.--; -; ■ Blü ch er.:. -: u. --Soll- -dst sittliche Kraft des Krakauer Israeliten nicht hinter der jedes andern .österreichischen-- Angehörigen weit: zurückbleiben, so müßte die Krakauer israelitische Jugend/gleich, der übrigen österreichischen, eine Volksschule -erhalten, worin: die Jugend einen religiösen Md bürgerlichen Unterricht, genösse, der, sie-.für's Lebentauglich -Machte und: .ihr-die^Pflichten-gegen Gott, /.Gesetzeund- Gesellschaft-cklar-und -faßlich in die Seile.-pflanzte.üi Krakau -hat zwar eine.Art; israelitrscher) Schule-, welche; aber: kaum - dew Zwecke entspricht und /überdies -äußerst, wenigbesucht wird.? Dir-MasigelhaftigkeiL dev Anstalt---, st, wst dEgerittgr^Besüch rührc / daher-'-daß-die' Schule weder Mtevwrr-Leimng moch-unter WfsichbeineS-Berüftnen-steht-n . r Mur :ein/Rabbiner-; welchem/jedoch^dst'Universitätsbildung : /nicht' rfremdl ist, kann: mit glücklichem ^Erstlge?eine stlche;:Schule,-ileiten-; -:Mr was-gäliziMe Jüdenthuw michr genaukennt mnd auf dasselbe? Einflüß zu / üben -verstehtwürde beti dem besten Mllek And sonst, güten Fähigkeiteni nicht dahinrgelangeli^-vid Schule-Best ch - zw verschassen und den'. Unterricht wvhlthätigi zu machen.- HWir? haben^WgenwÄrtig keimn Rabbiner, weil bei uns der Grundsatz gilt: die erste Bedingung für die Fähigkeit eines Rabbiners ist --seine OhWnitHA§Kn Her Anwendung dieses Grundsatzes haben wir uns Hungsthin nach dem Abzüge des-Rabbiners ^MeLfels)-M dck K'ahlOineS Mellvertretevs, so.'wM übe'rboken/ldaßrwiv vonidm .drei Kandidaten eineniManukr gewählt Haben/ welcher den- Deweis l /seiner -Ohnmachtdurchstinen fechszehn Tüge/mach seiner Ernennung -erfolgten. Tod.gegeben Hat.'?: Diesem-: folgte im: Rabbinate ein mindestens' körperlich;weniger?hinfälliger jMüün.' Bei i devgüdischm Bevölkerung' ist er ohne alles Ansehen- . was! - schon dadurch gerechtfertigt-ist-daßer sticht oister einzigen Schriftsprache kundig-nst. -Die israelitischen Einwohner;-KrakauS;stnd nicht-lminder.als-Me;: aller Orten str/daS: Güte-Wie -für das Böse empfänglich^ Möchten sich Hier - nur --einige -Männer.- von -Einfluß-inweö'- Uchev.k und? untzigettnütziger? Weist darüber,äussprecheri, .daß/ein, Seelsorger--GrdnErzkehungsleiteranzustellen sti/kperü eben:jsowohh durch UniversitätsbiWüng/-als durch tHeologischr Autorität' seinerr Gemeinde-.rvoranleuchte- Daum bekämen - wir eine .- Schule, - auS^webcher - eine .Jugbnd Herv drgehen; würde- Wie - in; Bildnng und .Gestttung .keiner -andern nachstchen/- unddie endlich. der Verachtungwelche;auf den Juden iGalizienö lastet,; ein Ende machen würde/' j: : nC i?5; ’A’y'! ■?/•;!;: ::-'yO Tt* ';Pohxliß>--iMLOrtobev. (Priogtmitth^ -In Pvhtlitz Meri--dkvMiUemiGemMdeki!MähreM/-;-7Hst der int;; vorigen Jahre *. eingkweihte ^Tbtnpeb, (der: wie -Blicke ^aller-DurchreiftudEausi sichz) ziehtMnd?- die;ge^ rechte -Bewunderuygi aller Besucher erregt-.-chaß'Eeb-- .ljngskistd.'der..Gemeinde,M'ndiwirdrräls solches, gehegt 44

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