Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 20 (1856)
- Issue
- Heft 39 (22.9.1856)
- Date
- 1856-09-22
- Page
- Seite 528 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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§28 das bei weitvm Sch limmere ärrerkenntl^On-icht; geschehen soll, so kann nur gewünscht Werden, wäß! ^'.so! lange ' wirnoch' -keine'Seminarien -haben ■ gewissenhafte -Männer, -denbn es^um Nichts weiter als nm wie SäKe selbst zu thmi ist, sich dem edlen' Beruft:: Widmest/!„jüdische Jünglinge, welche Lehrer werden^ wollen,für:- rdieseS-GaP gehörig - Vvrzube^ reiten.", —::!* ' Weyl. " der- Ruhr^Septembers(Privatmitth/) Manchem Mag es vielleicht auffallend erscheinen, wenn er den Uebertritt eines 'Christen zum Judenthumein Nr. 34. in der Mg. Ztg. d. Jud. von Bromberg dalirt,; gelesen. In: unserer Grafschaft-Mark ist dieses nichts Neues Mehr und feit fünf Jahren trat noch jedes Jahr Einer :zum Judenthume über, ° und wird gewiss etwas.'wunderbar läuten7:.wenn ich sage, daß drch dem männlichm und! zwei wem weiblichen Geschlechteangehören.!: Zuerst legte im Jahre 1852 .Ln Horde; eine Christin ihr jüdisches Glaubensbekenntnis ab, wann 1853 eine. Mannspersön, hierauf^ 854 9t* Ernst, jetzt; unter wem Namest! Abraham Nachor, welche Trauung in^sehr feierlicher Weise am 27. vorigen MonatS in dem 1 Meile 'voni hier entfernten Oertchen Herbede in Gegenwart! von' vielen Glaubensgenossen und auch -Christen stattfand; Herr Lehrer . Katzenstein hielt! eine sehr würdige und passende Rede. 1855 fand. auch in Dortmund ein Uebertritt eines Mannes statt/;'und endlich in diesem Jahre trat vor Ostermin. Hägen eine Christin -zur jüdischen- Religion nach vorhergenossenem:ReligionsunterrrchtMe^ Mag auch - der^Uekertritt.^vielleichtbei Manchem.-entweder aus materiellem Grunde, oder; um 'einer jüdischen Brünette willen, geschehen/: doch: ist wies bW den Meisten nicht der Fall,' die mehrmals ab'gewiesewund nach unftrm Ritus abgewiesen werden müßten, dennoch aus Liebe zur jüdischen Religio'n fest behärrten, Juden zu werden. Und ein Sechster nimmt bereits Religionsunterricht, und ist jeden Augenblick bereit, ein Jude zu werden.! : 'n v.r Bedenkt manwie? viele Millionen für Missionsanstalten j: stieg ende Buchh ändler - Missionäre:-und', -so dergleichen unüütz.! vergeudet'werden/ um einige! Juden/ "die; Nichts :zü verlieren chäben, zum Christenthüme.' zuwekebren / so tritt einem jeden Wohldenkenden wie Frage entgegen wäre esnicht besser - von christlicher (Seite/ aus christlicher. Liebe, besftss'süruihre ° Mmen, wie'ivollm-iB'eErmnndiese^zst spenden:, Ws einige leichtsinnige.) allen! CH arakiev/-allen Gläuben entbehrende Judenbei! Wtveren; Kosten. herüberzunehmett^^ -;mm-*;i:;- - *-Auchmag: eS - in -weiten Kreisen - bekannt -Mrdendaß^üach: Genehmigung: Sr/ Ereelletiz wes Ministers für Händel und- Gewerbe; zur Errichtütt'gLeiner^Handelskammev'. für Wen Kreis Bochum di^Mähl am Mi Jukistattfand/stütz! zwar in Gegonwävvves'HcmdräthS Herrn'lPilgrimm -würdW unter-4-1 WLigkiedern tzeö Kämmer l.Herrr -Philipp-i Würzburger:, und-1 als «Wtellvertreter Herr;H/ Herz''aus Bochuni :gewählt,-wie wir zmunfern; Glaubensgenossen zählem-! M n .•?:;?•;>!; In unserer Gegend herrscht augenblicklich-ander Angelegenheit unseres gewesenen Obervorstehevss Hellwitz eine ungemeine Sensation.- ^uu^-u OMerreichlfcher i i-’i Prag- Ende August. (Privatmitthl) So^vft-rein Schuljahr vorübergcht .und icheinen Blicke-auf die Leistungen; wer' J'osephstädter Hauptschuld töetfey einen: übersichtlichen uüd zugleich resumirenden Blickso thut es mir' wohl/ wenn rch Wann fehe^wieldiese Schule;: mit dem Zeitgeiste fortschreitet^ wiewie Lehrkräfte erstarken; doch wenn ich wies Alles'sehe7; so ergreift es mich, mit doppelter Wehmuthwenn, ach die Nonchalance beobachte, mit welcher.Wiese; Schule von sovielen; Eltern: betrachtet: wird; eine!Gleichgültigkeit--die'nur durch die Menge der Privatlehrinstitute aufgekeimt"ist/ die^leider sich: iw emev-zstströßm Zähl sbei uns -befinden., -Cs. ist Wirsmat r nicht -wer geeignete 'Moment,' um - denUrsachen--wer .sichiäneh-- renden Privatlehrinstitute nachzuforschen;//wdnn ^ich aber an wie' Zeit zurück denke,- wovon^sotchM Anstalten-hier noch keine Spur vorhanden warrstntz die Schule von allen Kindern der Gemeinde besucht wurde, die null zu Männern herangereift, welchewen verschiedensten Ständen des Lebens zur höch stestEhre.gereichen, so thut es mir wehe, daß Gemeindeglieder selbst der Schäle, aus welcher sie hervorgegangen, alle ^Bedeutung absprechen wollen, da dochdie- Lehrkräfte Mnen der frühem Zeit nicht nachstehen. Zwar: becheiligen sich an der aus vier Claffm Westehendew Härchtfchule zumeist stoch' Kinder der hiesigen Gemeinde/7ast der Unterrealschule sind es aberüberwiegend'Kindervont Lande, welche: dem Unterrichte beiwohnen > liindeßwie