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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1856-09-22 · Heft 39 (22.9.1856) · p. Seite 527

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
20 (1856)
Issue
Heft 39 (22.9.1856)
Date
1856-09-22
Page
Seite 527 (sequence 5)
Language
German
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527 töif Mr HUloben und., anzuerkennen,.weUn sich: Wä uiw-idort MäMe^fmden,/diesich der; schweren Mühe, unterziehen, Mjerngm. Jünglinge, welche sichernmal dem Lehrerberufe widmen wollen, auszubildm Ed zumEramen vorzubereitenL-.,! Ach - muß gestehen,uwenn mi ch? nicht daö G eschick macheinem so■ entlegenen Winkel, verschLagW Hätte - /wenn. der OrtLn welchem ich wohmh jwGenjLeutm mr/ -irgend - EtMS-, zun bieten nniDtMtzeLgewefeniDäre^ ich: wüvdeffelber.Mgst bei meiner-Mgierung.- die Crlaubniß ,:zud - Pfäparastdew^Bildung? machgesucht haben.'; Denn warum -soll man,denen nicht die Hand bjeten, welchetrotz.der großen Mützen; und Beschwerden-; mit: welchen: das Lehramt> -verbunden., - und , trotzder erstaunenscherth geringen Honorare) mit welchen - jene größlentheilS belohnt werden, — dennoch Lust und Liebein sich fühlen, dem edlen Berufe der Jugendbildung sich zu widmM ifSp^utn soll mast sie, post-sich wMwInd nicht vielmehr bereit ftin, ihnen — wenigstens einigttmstßenK— l das/zu ersetzen-';waS ihnen pon anderer Seitedhtzx allerdings in weit größerem Maßstatze gebofen werwn. könnte, aber leider!:) gänzlich yorent? halten wird? Es versteht sich von selbst); daß man sichhierbei in - Rücksicht. aufdie keineswegeS beneidenswerthe Lage des -LehVerstandes — .won;jeglichem „Werben"/ von jeglichem „Propagandamachen" fern -halten -müßte/; undich kann-in der That nicht begreifen,.-warum- Herr?L^ den bereits.-vorhandenen jüdischen - PräpaxaUden - Bildnern zumuthet , 7 daß - . sie „wevbMr-!//dgß -/sie -.für. (-ihren, Stand -„Propaganda machen"^.' ^-iWaS mich -betrifft/ so setze-ich dies von jenenMerren-rntcht vorauschen sowenig, M ich.-Einem meiner: KollegenMmuthen möchte,- daß er aus MnödM-^igje-nn-utz oder aus. Ehrgeiznur dem Geschäfte , der Präparanden-Bildungstch -gewidmet chättm,/Wo -dies -die Motive, des fraglichen Unfernehmens/.dann--hatdasselbe allerdings jeden Werth verloren und Lärm auch .» nicht im Entferntesten: auf Anerkennung^ Anspruch machen./ Sonst aber - weiß ich durchaus /sticht/, warum- H^rr L/ so. sehr'-gegen das- .Unternehmen der Präparanden - Bildung, eifert. irr*- Meines ' Dafürhaltens . täuscht Herr. L. - sich guch geMlti'g /r wenn) er.-voräuLsetzt, der spätere Eintritt einest Lehrermangels - (alS/wenn. solcher nicht: schon Vorhand^ „nichtschowfühlbar genug .wäre!) werde die ^Gemeinden. zürn,cheffern' Einsicht^ und; daher den Lehrerneine-!,Dürdigere!SteÜung" -bringen. .Wenn! ,chinecGe-meMde,^dre einen jüdischeSchule; hat, '-so; ärnt? ift,<dgß-sie nicht/(.jetzt schon,)!-einen besserwi Gehalt ' für die'.LehrerslauSfetzen'>könntö-l/:-^krund'-mit dieser? Behauptung-chatuHerr ffeto chmuTW vollkommen.; Recht; 77-- weyn hie letzten-Jahwd er Noth und .Theuej runtz-und -die quch - ohn'chies^iMcker höher-gestiegenen Bedürfnisse/ der- Lehrerwiesen; nurnha. und -dort! soges. nanU^- Mheuerungs-Zulagen" (von 10 bis'Hoch-. Ostens 20 Thlr.), nirgends aber wirkliche „Gehaltserhöhungen"/ (mir- .'istwenigstens /von? solchenMichtS bekannt-worden) gebracht-haben wach dürste/wohl voneinem. UMlstande,. wieMn Herr L. herbeiwünscht, T^ Nämlich/von derst wirklichen.KehrermangelErsprießliches . für - unserni (Stand - zu- - erwarten' -seist?; DieseriÄ8U8 kMlis:würde.meines.'Erachtens.die Lage der -Dinge, eher verschlimmern-!, alsverbessern^ /Im ällerhesten Falle, glaube,ich, würde/man)thun,hwas Kempen, bereits gethan, nämlich-bei/ der Besetzung einer Mdischen Lehrerstelle die,Eonfession!deS Anzustellendett außer. Acht lassen.) - AM -bstrgtMnS-iabkr röq- M Waß/man nicht/noch weiter gehen,- daß.man nicht Pen ^Lehrermangelsgerade , als -Vorwand, l benutzen wird,7Üm--ganze/SchUlünstalten. oder wenigstens einzelne .Elasten eingehen. zu lassen? Ist das Eine wie das-Andere; nicht-schon oftgenug -7-- Und-sogar noch aus schwächern Gründen — geschehen?. Und wenn'S auch) alle Tage irgendwo, geschähe — es. würde diesem Verfahren.-von-oben herab. Nichts in den. Weg gelegtwerden, und; eben so wenig würden -die betrefftttden /Schulvorstände-/hierbei -nach/uUten HM auf große; Hindernisse.- - siMmn..; f» - wie es, Thatsache -ist/- daß) biei Regierung,1—' wenn-ihr.erst nachgrwiesenist,;.daß was. schulpflichtige? jüdische, Kind den gesetzlichen; Elementarunterricht genießt — nicht mehr fragt, in welcher Schule »und pon welchem Lehrer .ihm dieser ertheilt wird, —. eben so kann lkider! andererseits nichtgeläugnet werden, daß man gar . in vielen Gemeinden - noch die öffentlichejüdische Schule » als 6'^oira8'kü?MIedUß betrachtet, als; eine drückende Saft; deren man sich je eher je.'lieber, entledigen möchte. Waswrauchd ich nöchs.mehr-M;sagen?:r--;-Jch/ftage nunnach,/diesem Allem r „Was fällt/, wohl schwerer in ipU Wägert?a|i0 f0 ramb. rf0. ielenl&e^jcer,wnb>; Lehrerfamilien,'.um durchzukommen, sich -sehr-beschränken, ja -sogar;- quälen.Müssen? oder daß.unsere-öffentlichen Schulest nach und nachganz eingehen sollem?;rr- MMMphePj Letzteres,1 .rf-, welches: gewiß 5Jeder/!als

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