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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1856-09-08 · Heft 37 (8.9.1856) · p. Seite 508

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
20 (1856)
Issue
Heft 37 (8.9.1856)
Date
1856-09-08
Page
Seite 508 (sequence 12)
Language
German
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508 in der Religion^ und in der französischen'Sprache gut befähigten Hauslehrer. Falls derselbe Clavierunterricht ertheilen kann, so würde große Berücksichtigung stattfinden. Reflektanten belieben - sich' bald und direct zu wenden an - ' L. I. Franc. Gommern bei Magdeburg,- den 11. August 1856. •t,; - Eine Dpupernante. mosaischer Confession, die die Epf ziehung, von vier Mädchem-im-Alter von 10 bis 15 Jahren lesien und ihnen - gründlichen Unterrichtin den Realien , in der /deutschen und französischen Sprache, so wie im: Clavierspieh ertheilen kann, wird,gesucht. --—Gutmüthigkest-und-liebevolle Behandlung der Zöglinge ist ein Haupterforderniß.;rr; ‘ *, Weitere Auskunft - auf pyrtofteie Anfragen ertheili Joseph Markheiw in.F«ld.a> n Rosenfeld’s Lehr-Institnt, . =Pärisv rue d«sjMartyrs 43. Ich habe die Ehre, dem geehrten Publikum anzuzeigen, daß: der: Winter -Semester, in > meinem. Lehr- und Erziehungs - Institut für Knaben : mit dem 2. Oktober beginnt. - •: - - ■ > Paris, den 1. September 1856. ‘ - Julius Rosenfeld, Direktor. ,, Die seit einer Reihe von Jahren bestehende Aacharach'sche Penfionsanstalt für Knaben zu Dessau, nunmehr vorgestanden und geleitet von dem jetzigen Besitzer, dem Sprachlehrer itnd Erzieher M. Schlesinger, empfiehlt sich den geehrten Eltern, resp. Vormündern zur Aufnahme von Zöglingen, die entweder die hiesige Herzogliche' Handels - (Franz)Schule oder eine sonstige Bildungsanstalt besuchen, oder durch häuslichen Unterricht herangebildet werden sollen. Die der Anstalt anvertrauten Zöglinge erhalten außer sorgfältiger körperlicher Pflege Unterricht und Nachhülfe in allen entsprechenden Elementen der Wissenschaft. Die Conversation geschieht in deutscher, französischer und englischer Sprache, und wird besonders darauf gesehen, daß der Zögling nicht nur Fertigkeit im Sprechen gewinnt, sondern sich auch eines richtigen Sthls bemeistert. Das Honorar ist bei guter, gesunder Wohnung, nahrhafter und entsprechender Kost auf das Billigste'gesetzt, und schmeichelt sich diese Anstalt, stets und auch ferner den Anforderungen der geehrten Eltern, respVormündern auf das Vollkommenste Genüge zu leisten.- - Zur Annahme von Anmeldungen, so wie zu ausführlichen Mittheilungen ist stets bereit M. Schlesinger, Sprachlehrer und Vorsteher der Bacharach'schen Pensionsanstält für Knaben zu Dessau.' i Gesuche Ein junger Mann, welcher bereits-seit 10; Jahren - im .Manufaktur:- und .Modewaarengeschäft thgtig wap, sucht auf Michaelis d. I. ein anderweitiges Engagement in einem Engrys-Geschäft oder als Reisender. ' Gefällige Offerten iverdest erbeten unter Lit. durch die Erpeditiöu dieses Blattes/ j; - '; ' i; Eine .anständige Person von gesetztem - Alter mit guten. Zeugnissen, .welche einer, kleinen Wirtschaft eines bemittelten Wittwers getreu vorsteben kann, beliebe ihre Adresse unter ö. I. M. an die Erpedition d. Bll franco zu sendent ^' -h-- Zu den hevorstehenden Festen: vr. Phttippson'ö Predigten. SLlycrh^ ..Eine Auswahl von Predigten. Erste Samm- - lung. 1 Thlr. ,10 Ngr. / . . btto, zweite Sammlung. 1 Thlr. 10^ Ngr. Israel. Ptedigt- und Schul-Magazins 'Zweite Auflage. - 2 Lhlr. ' V;i ' Baumgärtners Buchhandlung. ./ Zur Beachtung. , Bezüglich auf die Annonce des 31. Stückes der. Ä. Z. d. I. zur Wiederbesetzung der Stelle als Lehrer rc. bei der jüdischen Gemeinde zu Treptow a/T., in welcher es heißt: daß dieselbe mich vom 15. Mai d. I. auf ein Jahr engagirt, und am 16. Juli entlassen hat, kann ich der Wahrheit gemäß nur dahin berichten, daß besagte Gemeinde mich nicht entlassen, sondern ich vielmehr selbst aus gewissen mir nicht behaglichen Gründen — auf deren Stellung freiwillig Verzicht leistete, und sogar das nachherige Verfangen der Gemeinde/ dennoch ohne meine Verbindlichkeit ein, Jahr in meiner Stellung, zu verbleiben, desto entschiedener ablehnte. , . Joseph AoHlitz aus Halle a/S. AUfangs Juni hat mich ein äußerlich sehr anständig aussehender junger Mann, sehr beredt, der sich Emil Gutmann nannte, und früher dem Berliner Synagogen- Chor an gehört zu haben scheint, unter dem Scheine der Frömmigkeit und Anständigkeit auf rafsinirteste Weise Hintergängen, was ich zur Warnung für Älndere hier mittheile. — Wer über den Fraglichen Auskunft ertheilen kann, thue es gefälligst beim Vorsteher Brüg in Quedlinburg. ' Jüdisches Volksblatt No. 49, Was ist für das Judenthum am meisten zu fürchten? V. — Einige Auszüge aus: Ling ann^eä de voyage en Orient, von Israel Joseph Benjamin. — Cultur-historische Notizen. —Blumenlese. — . - .Uuterhaltungs - Pillen. W. Durch alle Buchhandlungen und Postämter zu beziehen. Jährlich: ,! Thlr. Vierteljährig Thlr. / ' Verlag von Baumgärtners ButzhäMung in Leipzig. Druck von I. Bk Hirschfeld. VerantwöMcherMedakteur:^K. Itäbe. - : - *

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