Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 20 (1856)
- Issue
- Heft 28 (7.7.1856)
- Date
- 1856-07-07
- Page
- Seite 382 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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382 Aüßem jetzt-bestehend^ Tempel wMd^-jLÄlein uM ktzn^te iinLW Alle fassen-; r müßte--dahereine Theilung"; entstehen.; Da?; die Herren-/, denen, .als. den später Ankommenden/; kein Sitz mehr im Tempel angeboten..werden kpnnte,, reden Diejenigen Wären, die vonfrühester-MgenV auft an LensiGotteSdierrst - gewöhM / waren,»Mieter in ihrer sHeimäth-abgehalten wirdso- Wird« es kein Wunder /-nehmen,;rwenn die Herren in ttreuer Pietät \ den Sitten /ihrer Väter: -so viel? ÄtlSi/ möglich;; nachahmen 1 wollten^— < Daß sie nichts gegen- Len,-Ritus / wie er in der Hauptgemeinde bestehet;, einzuwenden haben, gehet -daraus hervov, daß.die neugebornen Kinder der meisten' dieser Herren vom Prediger Mannheimereingesegnet werdmi^die- Hochzeiten werden im; Tempel gefeiert und die; Todtenwerden in der..Weise bestattet\ wie sie. /der Äritu.s von 1826 .vorschreibt.Hier haben Sie, wie die orthodoxe Partei hier gestaltet ist/!;,Wenn mW dieser ParteiHnün -unterschiebt/ als würde-sie sich für die.alleinberechtigtehaltenwmn man ihr sogar in neuester Zeit Lmputiren wollte/ als - wollte sie einen besondern; Gottesacker PK; isich mnAnspruch -nehmen/ so? -sind dies - eben Hirngefpinüste / - die 'sonstkeine Bedeutung haben.- KrethiodewPlechtlvill; sich-einen Namen machen und -giebt: die eigenen Hirngespinnste al.L die, Ansichten, einer Partei aus, > die nicht genug alle sdiefe Ansichten: und Absichten von sichweifen kann.l ,-^--s.Hier.^ist der Wahrheit -gemäß eine Pärtei geschildert/ die -man nach, Außen und insbesondere nach-Oben als, dreftnige^darstellen möchte) die wer weiß wie; Ln Zerfaüenheit mit der Mutter - --uüd Stammgemeinde lebt. / - c-'OjjV .- Gehen wir nun zur Reförmpartei über. -Was will diese? Da muß ich vor Allem darauf Hinweisen/ daß; diese Partei, und dieses -Ist die Haupt- - und Muttergemeinde, -durchausnicht, 'mit den Reformparteien, wie: sie anderswo sich - befinden, identificirt werden darf.» Es ist hier nicht im Entferntesten die Rede davon» 'einesder; Haupt- und GrundgesetzedeSrJrrdenthums außer Kraft, -und? Geltung zu j sitzend Eben so wenig i'Lft der dem -eigentlich gottesdienstlichen Leben irgend -Etwas,-was-dem eigentlich religiösen Element nahetritt. Die -hebräischen Gebete sind es, aus denen der Gottesdienst bestehet- und; selbst Diejenigen, die dem -deutschen Elemente größere/Rechnung getra- . gen wissen wollen, wollen 'dem hebräischen nach wie vor seine-vollständige Geltung Nassem Wo also liegt dar:«« GWMvo^dir^ Stammgemeindetaks eifterte^ fvrmatorifche zu bezeichnen? Ich.'habe -hierbE die -negativeSeite herv orgetz o ben '-und -muß- - jetzt; auch diepositiveberührend Der Gottesdienst so wie dis religiösen -Csremoniew so Weit sie daS öMutttcheben betreffen /; werd en hier von - einem - wahrh aftreiW benden Geiste getragen. ES:ist Alles ansprechend und würdevoll.- ..v.vrw, nwut vm --.sAuSidieser einfachenSkizze wögen die> Leser die^ seS; B lattes. entnehmen, - - in; welcher Weiseo -hier ntzie Verhältnisse gestaltet sind.;- Wir hoffen-.äuchpttdäß auf, dem Wetze die, Gemeinde; immer mchV stchrMp. tiger entfalten wird.. / Die Unkenrufe - werden^nöev um so gewisserverstümmen/r/M mchr man zur Kennte nißgelangen wird, - aus welchem Sümpf; von Ges meinheiten sie erschallen. — Ich werde bald wieder Gelegenheit nehmen/ den MegenstanL zweiter^ zw behandeln^; n*!>* Juni. (Privatmitth^) -Die-Aeimygeü bringen? gestern eine- Verordnung, der Statthalterei/ nach welcher.esuden -Juden gestattet ist, käufliche-lGet wevbe än - sich?zn bringen.? ..Es sind diesnämlich -KaA seehäüser rc.,- wo die,Berechtigung, nichtandie.Loca^ lität geknüpft ist. j?-ttodj; i -Hingegen-liegt' mir aus Ungarn dies-Abschrift -etz nes Erlasses der dortigen -Statthaltern' vor / worin die Behörden aufmerksam gemacht werden, die Jud.en, die .-Güttrbesttz angekaust haben /seit dem Maffe des? provisorischen Gesetzes vom 3. October/, zu-expro-i priiren.; .; . : -is:M VüKjU' i'ivnii1}} - Die Cönfereuz der Bischöfen ist geschloffen., - Ketz ner weist) was derathen wurde. Se. Majestätidev Kaiftr behieltsich die Prüfung der Entwürfe vor^t Hoffen wir/ dast eS sich bloS darm 'für die; Kathvlis ken und nicht, gegm die Juden handelt. -: .'>: m Ii ifA-JJ Ty> ,i-. '! I n/ ' ') Niedetlaade. n? Aus dem Haüg, 16. Maü <Jndrp.?Belgr) Der König der Niederlande hat durch Decret vom 7:. Mat den Staatsräth Van Mesritz zum Administrator.der Königlichen Domainen und zum Commandeür? deS niederländischen Löwenordens, ernannt, um ihm rdiH durch seine königliche Zufriedenheit füd langjährige treue -Dienste bei der Oberleitungdev' Königliches Privat-Domainen zu bekunden. . i