Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 20 (1856)
- Issue
- Heft 27 (30.6.1856)
- Date
- 1856-06-30
- Page
- Seite 371 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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<371 r.: Offene sM-SteHe. ’ '• Der hiesige jüdische - Humcwitäts - Vetein oder (früher Loweia Itim), der vom 1. April 1857' seinen Gottesdienst In dem von der Brüdergemeinde jetzt innehabenden Tempel abhalten wird, beabsichtigt die erledigte Cantor-/ resp. Vorbeterstelle schon im Monat Februar 1857 wieder zu besetzen. Firer Jahresgehalt von 30Ä Thlrn. ncl. ansehnlicher Accidenzien. ' Die::Bewerber müssen bei makellosem, moralischem Charakter gründliche Kenner der hebräischen Sprüche Und Liturgie^ so wie bei guten Stimmmitteln "musikalisch gebildet sind befähigt sein, einen Gesangchor zu bilden 'und M-leiten. -- '; J;;; ' Ui '.'Llüalificirte Reflectänten wollen sich unter 'Angabe Ihres- Alters re. so wie unter Beifügung der erforderlichen Atteste persönlich oder in portofreien Briefen Am ben Gastwirth Herrn Moritz Eichborn hier wenden. ' -Reisekosten so wie abzuleistende Fähigkeitsproben werben nichtvergütigt. Posen, im Juni 1856. Der Vorstand des Humanitäts-Vereins, v .< . 'H. Caspari. / .Die hiesige Gemeinde sucht einen tüchtigen geprüften Lehrer, Schächter und Vorbeter zu Michaelis d. I. zu engagiren. Fester Gehalt mit freier Wohnung 18.0 Thlr., und circa 100 Thlr. Nebeneinkünfte. Meldungen mit Einsendung der Zeugnisse nimmt entgegen .. . I. Göldberg, Vorstand. T i egen h os bei Danzig, den 22, Juni 185ß. .. .Zunt rl^- November dr 3. wird die hiesige Stelle eimes Schächters und Lehrers vacant Fester Gehalt 150 Thlr., Nebeneinkünfte ebem so. hoch. Wir fordern zur recht -baldigen Meldung hiermit auf. Außer den Papierendie dieiQ-ualification als Schächter ausdrückey, muß auch das Zeugniß eines glücklich zurückgelegten Eramens alsElementarlehrer beigebracht werden.. . Wang er in in Pommern, im Juni 1856.;• Der Vorstand. C. Samuel. D. Schlesinger. Mit dem 1. November d. I. wird in der hiesigen israelitischen - Gemeinde die Cantorstelle vacant. Restectirende, welche mit obiger Fähigkeit gleichzeitig die eines Religionslehrers besitzen, und mit guten Zeugnissen vergehen sind, wollen sich in Franco-Offerten bis zum Isten August d. I. an Unterzeichneten schriftlich wenden. Der Vorstand. 'Pyrmont, den 22. Juni 1856. Ich wünsche einen Privatlehrer zum Unterrichte meiner Kinder unter annehmbaren Bedingungen in mein'Haus aufzunehmen und würde es gern sehen, wenn derselbe auch im Talmud tüchtig bewandert wäre; jedenfalls, aber berücksichtige ich nur.streng religiöse Subjekte, „Hierauf Reflectiren.de, wollen-Achfranco) an. mich wenden^ ... Wassert.rüdingen in Payern, < .$We Kyhn.., s . , Die hiesige kleine Gemeinde wünscht einen Lehrer, der sofort eintreten kann. -Gehalt 35^40 Thlr. nebst '-ganz freier Station.'.- .. 7 j;; <7; ... Arneburg a. d.! Mbe. ü j . . j. . / <.?:J. Lichtenfeld, Vorsteher. - u Der hierverstorbene Rentier Hirsch MonHÄ in seinem Testamente in Gemeinschaft mit seiner Hinterbliebenen Ehefrau ein Legat, bestehend 'in einvn, Mohnhause, und 4000 Thlr. Capital ausgesetzt, von Mss5n''Mrlichen Zinsen ein; achtj religiöser, in Mischnä, Talmüb und - andern ' rabbinifcheti Schriften kundiger Mann' unterhalten werdest "soll, welcher die Verpflichtung überstiwin^ in ^gedachtem Hause sich fortgesetzt in diesen WissenHäften' zu beschäftigen. Hierauf Reflectirende woÜen sowohl über diese Fähigkeit als auch besonders über ihre strenge Religiosität und sonstige. Führung Atteste mindestens vdn zwei' anerkannten orthodoxen Rabbinen uns binnen 4 Wochen portofrei per Adresse des Erstern einsenden. Chodziesen, den 5. Juni 1856. ' Aufforderung^ - In dem Chore der hiesigen israelitischen Religionsgemeinde find einige.Stimmen (Soprans Alt, Aaßl und Tenor) zu: besetzen. Knaben und Erwachsene, welche, die hiesigen mannigfachen Anstalten für -Kunst;. Wissenschaft und Handel benutzen wollten und gleichzeitigan,Sabbathen und Festtagen im hiesigen Synagogenchor Mitwirken könnten, wurden'' ein 'namhaftes, jährliches' Gemeindestipendium erhalten.; Portofreie Anmeldungen mit dep Aufschrift „6bor> s uz eiegen beit" mögen an den Unterzeichneten Synagogenvorstand gerichtet werden. . ^. Der. Synagogen - Vorstand der israelr- . ' tischen Religionsgemeinde in -Leipzig. Moritz Merfeld. ' - Ein junger Mann jüdischer Confessron^ der ea. 6 Jahre in einer-bedeutenden Manufaetur-Mode-Handlung servirte, sucht, um sich zu ändern, ein anderweitiges Gngagement in einem groß« artigen Geschäften Derselbe sieht> nicht aus hohes Sälair> Mer mehr auf eine freundliche Behandlung, und könntsHinnen 4 Wochen eintreten Hieraus Reflectirende wollen ihre Adressen unter J. L. poste restante Bocluiin ( Westpiialen) franco einsenden.