Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 20 (1856)
- Issue
- Heft 23 (2.6.1856)
- Date
- 1856-06-02
- Page
- Seite 307 (sequence 5)
- Language
- German
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wohnende Oberrabbiner :S^ Löw, - der letzte Vorstandskörper nünttr-Vorsitz des! Herrn' % ] Schaprmgeri wie der gegenwärtige.unter, demdes HrrtstGabrieL Reich/ der wstckere^.S'chülauffeherMst'.;weä7'WeißmÄYW-stttV vorzüglich, die! ihrer Pflicht und' ihrem Berufe eisiigst Nachlebenden Lehrer M. Rosenfeld und I. Frankt genannt M werden. Das Problem/ an welchem schon die Bemühungen^ der förtschrittbegeistertsten Gemeinden gescheitert sind, und welches darin besteht, sowohl in Schule als Gotteshaus „Altes" ans „Neue" und „Neues" ans „Alte" unbeschadet dem Leitgeiste., aneinander/'zü> reihen, hat die hststge Gemeinde nach dem verunglückten Erperimente der Anstellung eines AntixaMners. ^-7- Predigers: nun.glücklich / gelost, freilich mit Einbuße der-öffentlichen Vorträge; denn sie läßt' die.Kanzel, ^unbesetzt. Wem zweistrn Beruf, närpttch/her. .eines Cantors ,: -läßt, eine^ausführliche Schilderung.!pes hier bestehenden, .Gottesdienstes.-.nicht zu; doch so viel möge mitzütheilen erlaubt sein, daß seW'weined ÄnderthäldjährigenÄMsWirküNg der so- 'bestaunte ^-gMgelte GottesdiW" -hier ^völlig/'Eingang -gesündest - üüd fcte cher^eistPführtest Weisen/ sö K'-'sagen'' zü" Fleisch - und- Blut -überMangen sind/ D'ie -'Aüfgäbe. ^inil-Mmpel-' flndet''chuH die Unterstützungder-Schule leicht ihre Lösung/ dir sämmtliche. Schüler in Vocäl-,/ viele auch in Instrümentälmüsik unterrichtet wirrdeni Dem Fortschritts und''der ällM meinest Völksbildüng huldigend, scheut der Vorstand keine Kosten'bei Anschaffung' von nöthigen Lehrmit- -tekn-''^cLMnj- Änschauungstaftln, Turngerathen/ Mu- UkinstrumeNttn u. dgÜ, die in zweckmäßiger Beschaf-! festhtit hdrzühölen der genannte'Herr Schuläüfseh'er 1 NtterMüdlich-üst i und dib* fleißig-iündmethodisch richtig \ M-5b'önüVien"Vr'e Herrest-Lehred sich zür AüHabe mä^-; cherst-' Züm Eülminätiönspünkt' dieser erfreulichen Zu-1 stände -aber''erhebeich die- Nachricht Von dem Neuest; TempelbM-''Dev diesfallsige vom Vorstände der Gemeinde'-gemachte Vorschlag'würde zum geltenden Bei chhlüffe. erhoben/'nnd der Aufbast Zeines' neuen gerast-.! MigerN Gotteshauses mit KösteNchis 30,060 Fl^ C^-M. / 'ist- - W1 Nun/* worübev dieünäüsgesetzten Berathungen j ch'nd! die'i allgemeine Theilnahme W kustdgebeM / f -'-"/Hvrzitz (Böhmen)/ ick Aprile'(Privatmitth^ Wie - >es-üllenchÄben-Schwarzfther 'giebt/idie gerw Msl ab- / llen'-Tagesereigmffest - vie^düMlstenl'-'SchMetlbildtt /für i dK ZükimstcheMorgehen' setzen/ ^wdllenMchMüstche * toüt^ prix' Grstnd -zu fielet'Befürchtung in Vem Äost höher 'Stelle an Gemeinden, wo bis sWkeiste Volksschule besteht/ äberrNalsUrgangtsten 'Erlassezüp Creirun'g - einer - solchen gefustden ' habend ' /Nun'' glastben wir - aber bei Hellem-Lichte ruhiger Astschastststg betrachtet/ .seidie Sache' gar' nicht so schlimm, stls man fie'-^w' deuten '' Wünnn' sollestÄstststbir 1 auch jüdische' Gemeinden/' die' doch Kraft' und' Willen g enüg - h aben /" sich'*. züi sselbstständigett.' Ere'imstg' aller nützlichen-Gemeindeinstiiüte^W einen," wsttstm'sollest sie, so fragen wir, sticht/ auch stÜe lMtteb-astfbi^Lest/ um^ ihrer ^zartest Jugend vor Allem eine im Schooße der jüdischen Gemeinde entstandene, von jüdisch erleuchtetem Geiste durchwehte!VolkWule. zu gründen? Keineswegs soll hier von Gemeinden gesprochen werden'/- in ^Venest sich'WW ist uMen^'flär den 'Augenblick einem'; solchen/Unternehmen -fast stNÄbe'rsteigbate Hin/ dMiffe m^henWeg-stellest/^hloSM^so-fehkWerbbeüteten irrigest ' Weinüstg / Äs^ward dieser -Erlaß'M Principe eM Mo!tMnz/''ünd' bedrohe'üsts'init ünherlbringendem-SeparatrSmsts) dern/wöllen ^wir^rtrmit i ö/f^11 r en^gehtretenV fnieiti ÄilfstMmMn'bÄ erklären/väß! die höhe Regstrung'gast^ ist-ihrem Rechte/ und erleuchtetvöM Geiste dest'stllgemeinöst/WlkSwoH leS' ist, wenn' sie speeiell-Md)sch^BolksschiÄen fördert, 'indem/' wie es ausdem 'erwahMst^Erküffe^zu entnehmen in den zarten jüdischest- Kindörst/ die' noch vom warmen Hauche eister religiösen Erziehung sticht angeweht, in christlichen Schuleststur Begriffsverwirrungen entstehen müßtest?— Was kanst/'WÄ soll über aüs-'denst Geiste dein christlicher>Erziehung/ "her jttzt übeHäupt istnllen Volksschulen vörherstschdnb ist,, für - dieUzärtö'jüdische- Jugend, diedarüst keinerlei MeibchabdN'ffM-'ststd/darfj Stärkendes ünstErhdbestdes -erblühen? -Äeru-istl - die-'' Stustöe-'-ReWostsMA dicht außerhalb der Volksschulehinreichend'/'üm-'die Leereäüszufüllen- : die dasu jüdische 'Kind ' bdi des-'Me -Ustterrichtsgegenstände -stMfaffestM,.'-.teistu..MflkMn Anschauung ist seinem» 'Hetzen fühlest Muß? ' gewiß Nicht! So gebt »Euern Kinderndenn jüdische Vdlksfchülen-, lasset aber dänn d'ieseu'vön jüdischem-Geiste gMWen/aus jüdische Basis -gegründet sein/ - lasset die hütts^Jugenst da/erwarmest von lebensfrischem Hauche einer* geläuterten/, lsioMinen)' beM kindlichen Herzest astgemessenest' Religionslehte,- aüf daß' sie/ dann/- 'wenn .höhere^' Studien siein - die - allen Conftsstosten 'offenen MhMflÄt^^MM-ijWtzest 'HerjeMnvr Sinn ' schön