Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 20 (1856)
- Issue
- Heft 18 (28.4.1856)
- Date
- 1856-04-28
- Page
- Seite 247 (sequence 11)
- Language
- German
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14? sioksschuke aufMöst WarUck? Nun Mil feit Am: -vor-; etwa zwei Jahren erfolgten UebertrÄe W& AdrMn Schülerin At genannten Anstalt zum christlichen Glauben, Ne Schule-von 'keinem jüdischen Kinde mehr ftequentirt wurde.- Es bestehen demnach in der Provinz nur noch 10' Missionsschulen,: an denen. 11 Lehrer wirken, da an ALMissipns,- schule in Fraustadt 2 Kehrer angestellt sind. In Schrimm hat vor Kurzem zum ersten Mal eine öffentliche jüdische Consirmation stattgefunden. Dieselbe durfte jedoch — 'da dw Orthodoxie, wie gewöhnlich; Opposition machte, — nicht in der /Synagoge, sondern: vielmehr nur in einem Claffenlocale der jüdischen Schule abgehalten werden. Die Feier selbst war; jihrem Zwecke angemeffew und - har auf die sehr zahlreiche Zuhörerschaft. einen sichtlichen Eindruck hervargebracht. Diedasige zweiclassige Schule soll nächstens.mm .eine dritte Masse: erweitert werden. Die Mischen-Jünglinge genannter Gemeinde-haben einen Perein i gebildet, dessen Tendenz es'sein soll, die aus V.er.Schüfe entlassenen armen Knaben bei der Wahl ihres-Berufes, mach Möglichkeit zu unterstützen. Orsterreichischer Kaiserstaat. . Prag/ Ende März. (Privatmitth.) In den hiesigen. Wterrichts und Erziehungsanstalten .haben unlängst die üblichen Semesterialprüfungen stattgefunden, dir sehr günstig ausgefallen sind. Es bestehen hier vier sylchrAnstalten: die FreyMe, die Steinext'sche, die Stei y'sche und die S ing er-'sche. Letztere ist die umfassendere^ besonders.hinsichtlich der Lehrgegenstände und her: Mittel.. Doch leisten auch die andern zum Theil Tüchtiges DaSxHebräische wich im Steirischen Institut. mit besonderer Liebe gepstegt und haben die Zöglinge hei der Prüfung wahrhaft? Erstaunliches - geleistet. Denken Me, man gab^ihnen beliebige deutsche Sätze auf, die sie mit der größten Leichtigkeit in zum Theil: klassisches Hebräisch übersetzten! - Dafür um terichtet auch. an diesem Institut M Mqnn, wie Herr ßpitz,.der das H eb räi sch e wie eine lebmdige Sprache zuchandhAhew veHeht^ Es scheint aher unterem Leif tmbm betreffenden Anstalten das Vorurtheil zw herrschen, es-Mch WN'iLehver-.ay mchrern,Instituten zuf gleich wirken. Uns scheint dieses-ParMheil für die Institute selbst wie, für deren Inhaber ein nur Nachtheil bringendes, denn erstens, wo sollen die erprobten Kräfte Herkommen,' wenn jedes Institut durchaus etwas „Apartes" haben will, — und zweitens, wie soll der betreffende, Lehrer sich mit ganzer Seele, seinem Berufe; hingeben können, wenn dieser ihn nur kümmerlich nährt? Das Alles würde aber anders werden, wenn -es dem für tüchtig befundenen Lehrer gestattet wäre, an mehreren Instituten sich beth eiligen zu dürfen, dann Würde er nicht nur materiell besser gestellt sein, sondern er würde sich auch in seinen Beruf besser hineinarbeiten können, da er nur mit Einerlei sich zu.befassen brauchten Wir wünschten, daß man in dieser Beziehung mit dem Hebräischen den Anfang machte. — q. . Groß Beetzkerek im Banate, im März^. (Privatmitthi) Wer da sichüberzeugen will, welche :segensreiche Früchte Friede und Eintracht in der Gemeinde fürs Gesammtwohl derselben bringt,'wer das alte Wort: voneorM res 5x»rvse eresennt verwirklicht sehen möchte, der komme zu uns nach Groß Beeskerek und schaue sich unsere Gemeinde an. .-.Sie.gehört nicht zu ben^alten, nicht zu den-großen: unddeichen/-'-aber sie gebört zu den friedliebenden und datum steht sie in keiner Beziehung den alten, reichen undgroßen nach. Innerer krastzersplitternder, die > Gemeindm schwächender Parteigeist, leider an so vielen -Orte« einheimisch, ist hier fremd und unbekannt; man kennt nur einen Wunsch, von welchem Groß uyd: Klein beseelt ist: edle und Heilbringende Saaten zu streuen und sie zur Reift zu bringen; und von welchem schönen Erfolge sind diese Bestrebungen gekrönt! Wer unser Gotteshaus und die hiesigen Schulen -r*: diese beiden großen Faktoren des: jüdischen Lebens besucht, kann nicht anders als mit vollem Herzen ausrufen:-— ‘■prüiDiaTD -die: Man ist hier nicht bigott; doch wer den in den hiesigen Anstalten wohnenden Geist, den Handel und Wandel/ das!-praktische Leben und -WftkenÄnftrer Gemeinde genau ins Auge fäffet, muß die Lebevzeugung gewinnen, daß religiöses Gefühl und Begek sterung für-die! erhabene Idee unseres Glaubens - in reichem Maße in . den Herzen - der hiesigen Israeliten leM Mi^jedem Jahre werden:hier.neue Schöpfungen M Tage) gefördert^ käum ist-dir eine voümdeh wftdu schpw zur Ausführung einer andern, geschtitteü. Börigeü Jahfts wuche^ eine. getrennte: Mädchenschule insMHeü gMf-mmn-ihkchjrischiWmmn^ßch.- schongm 18**