Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 20 (1856)
- Issue
- Heft 17 (21.4.1856)
- Date
- 1856-04-21
- Page
- Seite 229 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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wiMy Nr.ü15.iMm - theilnehtnendev Ldftrranzuzeigen Hat? len, daß in Kurzem eine französische Ue.bersetzung.uy-- sÄwiMorlesunheycl:über: die: Eutwickeluyg: derureligiösen JdeL^W Judenthume,: -Christenthüme- und Islam";, und einen engl i:sch e von ■* einer Auswahl unsrer * Schriften: so freut.!essuns;? heute /mittheiken .-zuukönnen,. daß /bereits^eine i/t al i e.ujisch e -Uebertragung: Unsrer vomLnstitute cherausgegebenm>,/Redenwider den Unglauben" begonnen w'or- ^fj^^,keMN.Ls:-EhrMempest verdienter ungarischer/Jsrae- Von Jgnaz R eich, .Lehrer.. Erstes Heft. -Pesth, LS56:": ^'Dieses/erste Heftenthält ::12 Piographie/en, - und weist.- verdiente;Männ.er -aufallen -Gebieten :auf//Aerzte, Rabbiner, Musici >-Bildhauer, Major; - Dichter, /Philosophen;w.--uÄst-somitder -Gedanke; jeim schr-guter.--7denyMchts.stachelt zu Nacheiferung: mchr/an,. alsdieLehensbeschreibungen:ngeehrter Männernichts -feuert: mehr zunMeberwindung - von- Schwierigkeiten, zund Hindernissen aus-7prso ist i auch -bie Ausführung! eine g e l u n-g e ne - sowohliün/der Wahl/der-Besprochenen -als-in-Styl- und Färbung. Nicht dieser im Süden so häufige.Schwulft, nicht /diesein. Biographieen so gewöhnliche- LMndelei, einfach:: und: schlicht;angemessen.Licht nnd-Schatten verrhe.ilend.-warm in,jüdijchem- Geistei Wir: wünschen gar sehr,^-daß der jllnge Autor für die Opfer,- dieser-gebracht Ti?? er.hat das berste Heftauf eigene- Kosten herausgegeben -7durch reichliche^ Berkaus entschädigt und zur Fortsetzung-! befähigt;-werde. ,—r.„Pas Buch Sei,avet J,eliuda von R. Salomo..Ahen WeKg6i- Aus--demHebräischen-ins Deutscheübertragen:;/ mit: einem Vorrede, Anmerkungen -und Registern,-versehen -und Mt °Zusätzen bereichert .von vr. M, Wiener,- Oberlehrer rn Hannover.Hannover, -L856.'^ uEs. bildet diese-.. Übersetzung den -zweiten Theib.der menen--Ausgabe^deS.. Herrn-Wiener; ^der^erstedencorrecten/Tert enthaltend, -erschien^im vorigen 'Lahre,) dem sichein dritter,- verschiedene hierher gehörige Abhandlungen enthaltend, anschließen wird. -Die Vorrede (XXVII S.) bringt eine -Deutsche Biographie . des Autors-,-(wie das Vorwort zum ersten Theil eine solche in chebr: -Sprache): / Die:: wemgenLNachrichten. überdenselben- und: die Männer,: die/zu diesem Merke in Verbindung siandeU, die kritische:Aufzählung der 1.1 Ausgaben hieMBttches, .der UebersttzUNgenft in: jüdisch -deutscher, spanischer /und lateinischer Sprache, und., die' Besprechung der . Grundsätze für d i e se Uebersetzung geben, der Vorrede Wen bedeutenden -Werth: - stleberall erweist: sich der umpchti'ge^j sachkundige und -emsige-Forscher.:. - - Die jlebertragung' ist . einevollkommen, gelungene; da sie Treue..mit Ungezwungenheit, des;Musdr-ucks'.verbindet, überall die FärbungZdeS- Originals ^wiedergiebt, / ohne, der/ deutschen Sprache Gewalt, ayzuthum: Herr AZ. hat , hierdurch das ' Merkwürdige Buchchen GebildetenrUnseres. Glaubens-, wenn ste. des /hebräischen Idioms - nicht. mächtig sind;. lesbap.. gemacht, «mnd.-khntten.Mn es/nicht. genug zur Leeture.empfehlen. Das Werk ist seine trockne. Geschichtserzahlung; es: berichtet, ausführlich/und mit-, Vorliebe üher theologische /und; religiöse- .Dispute zwischen, Juden-und ^Christen, es: ,behandelt:,;diese.jWng^. im-.-Detail.,- wodurch, ein ganz: besonderer/Einhlickj iw,den-jener-Zeit, ,in, die scholastische Auffaffungsmeise -des Mittelalters.gestattet -ist. Dies ,läßt,dann die vielen, schrecklichenVerfolgungen,, von denen, /es. erzä hlt,, .minderschmerzlich .empfinden,.und giebt einen -tiefern Inhalt, und-eine höhere^ Bedeutung. Dem, was sonst lieher,vergessen/tpürde., jA.nmerkungen und.Re? gistep.-sinv,.nützlich/aygelegt. DieAuDattungvotzrMich. Der- 3. Band wird, nun insonvech eine kritische. Durcharbeitung Ver,Berichte des Buches bringen, wozu Herr 0r. W. ganz der Mann ist.,, . (Fortsetzung folgt.),. Nachtrag zu dem Aufsätze in voriger; Nummer über H e i n r i ch A e i n e. Gustav Heine, Herausgeber des „Fremdenblättes"^ veröffentlicht in seinem Blatte einen längern Aufsatz/ wel^ cher „die letzten Augenblicke seines Bruders Heinrich Heine" schildert. Am 13. Februar hatte Heinrich Heine noch durch volle sechs Stunden.'gearbeitete.was/er bereits eine ganze Woche aus Schwäche "unterlassen hatte; seine Pflegerin, die ihn bat, sich Muhe 'zugöyiten, - wied er mit den Worten .ab: „Ich habe,.nur. noch,. vie.r /Tage Arbeit,, dann ist mein ÄVerk/vollenhetj" , hlnd vier,.Tage darauf, am 17, Februar,starber. .. Aust seinem. Testamente heben wir. folgende Paragraphen,, hervor: §. 5. Ich verbiete, meinen Körper, nach, meinem Tode einer Autopsie zu. unterwerfen, und da meine Krankheit oft einem flarrsüchtigen Zustande ähnlich ist, .so soll. man,.mir vor dex Beerviguyg eine Meröffnen,. -7. Ich wünsche, paß,mein.Leichenzugso..einfach/wie,^möglich .sei unv. daß ,die. Kosten meiner Beerdigung, nicht die eines einfachen Bürgers übersteigen; oby)0hh ich zur lutherischen Neligion gehöre, wünsche, ich nicht,. daß., der -Geistliche ,dieses Reiigjou chezner Leiche,solgt„' auch/verzichte,..ich.auf jede, andere heilige